Editionsrichtlinien

von: Christian Schaper; vorläufige Fassung, Stand: 24. November 2017 Als PDF her unterladen

Einleitung

Über die digitale Edition «Ferruccio Busoni – Briefe und Schriften»

Der italienische Komponist, Pianist und Musikschriftsteller Ferruccio Busoni (1866–1924) lebte seit 1894 in Berlin; seine Wohnung am Viktoria-Luise-Platz gab er auch während des kriegsbedingten Exils in Zürich (1916–1920) nicht auf. Sein Nachlass, der in der Staatsbibliothek zu Berlin · Preußischer Kulturbesitz aufbewahrt wird, umfasst insgesamt mehr als 8.000 Briefe, daneben u. a. Noten- und Text-Manuskripte, Konzertprogramme, Kritiken, biograpisches Material, Bilder und Portraits. Im Ausgang von diesem Korpus erscheinen hier in digitaler Edition nach und nach Briefwechsel und Schriften von und um Ferruccio Busoni.

Die Erfassung der Texte begann im Rahmen eines Seminars am Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin: «Der Nachlass Ferruccio Busonis in der Staatsbibliothek zu Berlin: digitale Textedition ausgewählter Quellen mit TEI» (Wintersemester 2015/16, Leitung: Christian Schaper, Ullrich Scheideler).

Eine erste Version der nach wie vor inhaltlich und technisch im Aufbau befindlichen Website wurde zur Eröffnung der Ausstellung «BUSONI – Freiheit für die Tonkunst» (Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek) am 4. September 2016 veröffentlicht.

Ermöglicht wurde das Projekt durch eine Förderung im Rahmen des Programms 2015 für digitale Medien in Forschung, Lehre und Studium der Medienkommission des Akademischen Senats der Humboldt-Universität zu Berlin.

Über dieses Dokument

Dieses Dokument benennt und erläutert im ersten Teil die für die Editionsarbeit in diesem Projekt grundlegenden Entscheidungen (Editionsrichtlinien). Der zweite Teil behandelt die Art und Weise der Adaption des für die Erfassung verwendeten Standards TEI P5 der Text Encoding Initiative (Codierungs-Leitfaden).

Referenzprojekte

Die folgenden Richtlinien greifen im Großen wie im Kleinen immer wieder auf Lösungen zurück, die in anderen Projekten entwickelt wurden. Dazu zählen insbesondere:

Lizenz

Die vorliegenden Richtlinien sind lizenziert gemäß CC BY-NC-SA 4.0.

Grundlegende Entscheidungen für Edition und Kodierung

Die Textkorpora werden in verschiedenen Ansichten zugänglich gemacht, die frei zu einer Synopse kombiniert werden können:

  • im Faksimile
  • in diplomatischer Umschrift (zeichen- und zeilengenau, inkl. Dokumentation von Überarbeitungen)
  • in einer Lesefassung, die Orthographie, Interpunktion und Layout regularisiert

Ein umfangreicher Kommentar begleitet die Textdarstellung. Im kritischen Apparat sind zusätzliche Informationen zuschaltbar:

  • der erläuternde Stellenkommentar
  • die Quellenbeschreibung
  • eine Übersicht zu erwähnten Personen, Werken, Orten und Institutionen
  • Hinweise zu unsicheren Lesarten
  • Abweichungen von bisherigen Editionen

Die Codierung der Quellen erfolgt auf der Grundlage des Standards TEI P5 der Text Encoding Initiative. Codiert werden grundsätzlich immer Eigenschaften der Quelle selbst, nicht die der bezweckten Darstellung in der Edition. Der Standard TEI P5 wird an keiner Stelle durch eigene Elemente erweitert.

Ansichten

Faksimile

[noch zu spezifizieren]

Diplomatische Umschrift

Diese Ansicht dient dem Zweck, schnelle Leseorientierung auf dem Faksimile zu ermöglichen, bei dessen Entzifferung zu helfen und eine möglichst originalgetreue Wiedergabe des Inhalts zu leisten. Die Anordnung der Vorlage wird daher möglichst weitgehend gewahrt, insbesondere der Zeilenfall und die ungefähre Position und Ausrichtung der einzelnen Elemente. Der Dokumentinhalt wird zeichengenau wiedergegeben, einschließlich aller orthographischen Eigenheiten des Schreibers sowie aller Streichungen, Änderungen und Fehler (soweit entzifferbar).

Der Medienwechsel bei der Erfassung von analoger Handschrift mit den Mitteln digitaler Zeichensätze macht gewisse Vereinheitlichungen unumgänglich. Eine um besondere Detailgenauigkeit bemühte Transkription erscheint in manchen Punkten als unverhältnismäßig aufwendig und insofern wenig sinnvoll. In unserer diplomatischen Umschrift wird daher u.  wie folgt vereinheitlicht:

  • Strichlängen von Gedankenstrichen: Wir reduzieren die handschrifttypische Vielfalt auf die zwei gängigen Längen bzw. Funktionen. Der kürzere Gedankenstrich steht als Standard-Interpunktionszeichen, der längere als graphisches Gliederungsmittel (siehe unten die Zeichentabelle).
  • Längen von Unterstreichungen: Wo Wörter eindeutig nicht komplett unterstrichen sind, werden wir sie schon in der diplomatischen Umschrift trotzdem immer komplett unterstreichen (es sei denn, ein inhaltlicher Sinn der Teilunterstreichung ist erkennbar, etwa die Betonung einer Silbe o. Ä.). Wenn mehrere Worte in Folge, aber mit Lücken unterstrichen sind, wird dies hingegen wortweise beibehalten.
  • Getrennt- oder Zusammenschreibung: Wir vereinheitlichen bei Unklarheiten i. d. R. an das, was orthographisch an der jeweiligen Stelle zu erwarten wäre (davon abweichende, unzweideutige Schreibungen werden hingegen immer genau so beibehalten). Nur dort, wo eine Unschärfe einen inhaltlich relevanten Unterschied machen würde, wird dies als Zweifelsfall in der Codierung festgehalten.
  • Langes s (ſ) in gebrochenen Schriften, Ligaturen: Wir übernehmen grundsätzlich keine besonderen Zeichenformen gebrochener Schriften. Die Kombination «ſs» in Kurrentschrift transkribieren wir immer als «ß» (auch wenn die beiden s-Formen zuweilen klar unterscheidbar sind und damit erkennbar nicht dem Ligaturzeichen entsprechen); schreibt hingegen Busoni in lateinischer Schreibschrift die Kombination «ſs» (was nicht selten vorkommt), transkribieren wir dies als «ss» (gemäß Busonis sonstigem Usus; die Verwendung einer eindeutigen «ß»-Ligatur ist in Busonis Hand äußerst selten). Nasal-/Reduplikationsstriche («m̅»/«n̅») werden hingegen stets beibehalten.

Die Transkription umfasst neben der Handschrift des Verfassers auch:

  • jegliche Annotationen (des Verfassers, Empfängers sowie Dritter)
  • bibliothekarische Elemente (Stempel, Signaturen, Foliierungen, Nummerierungen, Datierungen)
  • Poststempel
  • vordruckte Elemente (bei Briefpapier, Telegrammen u.ä.)

Bei der Transkription nicht berücksichtigt werden:

  • Unterstreichungen von Unterschriften (wenn sie, wie meist, als Verzierungen zu verstehen sind)
  • Briefmarken

Lesefassung

Diese Ansicht präsentiert den Dokumententext in regularisierter Form:

  • mit moderner Interpunktion und Orthographie (bei Wahrung des Lautstands)
  • im Fließtext, ohne den originalen Zeilenfall
  • in vereinheitlichender Gliederung der Briefgestalt:
    ** abgesetzte Gruß- und Schlussformeln
    ** einheitlich formatierte und positionierte Datumszeilen und Unterschriften

Alle archivalischen und postalischen Zusätze sowie vorgedruckte Elemente entfallen.

Im Anmerkungs-Apparat erscheinen in dieser Ansicht keine Einträge zu Editionsabweichungen.

Seitenfolge

Bei Manuskriptquellen wird über die originale Seitenfolge in der Quellenbeschreibung genauere Auskunft gegeben.

Bei der Codierung von gedruckten Texten richten sich die Reihenfolge der Seiten und entsprechend die Nummerierung der Seitenumbrüche nach den originalen Seitenzahlen.

Bei der Codierung von Briefen und sonstigen Manuskripten folgen wir dem Textfluss des Haupttextes. Die Zählung beginnt hier immer mit n="1", eventuelle Paginierungen und Foliierungen im Manuskript werden ignoriert. Die Nummerierung der Seitenumbrüche erfasst zuerst alle kontinuierlich beschriebenen Seiten in der Lese-Reihenfolge, danach die weiteren (Rück-)Seiten (auch dann, wenn sie ganz leer sind) und zuletzt weitere Materialien (Briefumschlag, Einlagen, Anhänge usw.).

Rückseiten, leere Seiten

Bei Manuskriptquellen wird über leere Seiten in der Quellenbeschreibung genauere Auskunft gegeben.

Bei der Codierung geben Vermerke in eckigen Klammern geben Auskunft über die genaue Position in der Seitenfolge sowie darüber, ob die Seite leer ist («vacat»). Dies geschieht mit dem Element <note>, dem Attribut type="objdesc" sowie dem Attribut resp mit Angabe des jeweils Bearbeitenden:

<note type="objdesc" resp="#christian.schaper">[Rückseite von Textseite 1, vacat]</note>

Editionsgliederung und Dateinamens-Schema

Wir unterscheiden folgende Inhaltstypen mit folgenden Präfixen:

Schlüssel Inhaltstyp
D01 Briefe
D02 Schriften
D03 Dokumente
E01 Editionen
E02 Themenkommentare
E03 Personen
E04 Werke
E05 Orte
E06 Organisationen
E07 Primärquellen
E08 Literatur
E09 Werkreihen

Den Präfixen folgt eine fünfstellige Zahl.
Dem Präfix E01 folgt eine vierstellige Zahl.

Bereits angelegte Editionen und Dateinamensräume:

Edition Editionsschlüssel Dateinamensraum
Briefwechsel mit Arnold Schönberg E010001 D0100001–D0100042
Briefwechsel mit Hans Huber E010002 D0100101–
Briefwechsel mit Heinrich Schenker E010003 D0100051–D0100084
Entwurf einer neuen Ästhetik der Tonkunst E010004 D0200001–D0200002

Kodierung von Vorlagen

Wurzelelement: <TEI>

Dem Wurzelelement wird neben dem Attribut mit dem TEI-Namensraum auch der Dateiname (ohne Dateiendung) als xml:id zugewiesen:

<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:id="D0100078"></TEI>

Metadaten: <TEI> → <teiHeader>

Mustergerüst

[noch zu spezifizieren]

bei Erfassung anzupassende Daten

Titel und Autor des Dokuments: <fileDesc> → <titleStmt> → <title>, <author>

Bei Korrespondenzstücken umfasst der Titel:

  • die Art des Überlieferungsträgers (Brief, Postkarte, Briefkarte, Telegramm, …)
  • Absender und Empfänger
  • Ort und Datum (inkl. Vermutungen / möglichen Varianten)

Beispiele:

<title>Brief von Arnold Schönberg an Ferruccio Busoni (Payerbach, 10. September 1903)</title>
<author key="E0300023">Arnold Schönberg</author>
<title>Postkarte von Arnold Schönberg an Ferruccio Busoni (vmtl. Wien, vmtl. April 1917)</title>
<author key="E0300023">Arnold Schönberg</author>
<title>Brief von Arnold Schönberg an Ferruccio Busoni (Steinakirchen am Forst, 13. oder 18. August 1909)</title>
<author key="E0300023">Arnold Schönberg</author>

Namen des Codierers: <fileDesc> → <titleStmt> → <respStmt>

Der Name des Bearbeiters wird innerhalb des Elements <respStmt>…</respStmt> als Verantwortlichkeit <resp>Prepared by</resp> wie folgt codiert:

<respStmt>
    <resp>Prepared by</resp>
    <persName key="….…">
        <forename></forename>
        <surname></surname>
    </persName>
</respStmt>

Beispiel:

<respStmt>
    <resp>Prepared by</resp>
    <persName key="marlene.mustercodiererin">
        <forename>Marlene</forename>
        <surname>Mustercodiererin</surname>
    </persName>
</respStmt>

bei Drucken: bibliographische Angabe: <fileDesc> → <sourceDesc> → <listBibl>

[noch zu spezifizieren]

Beispiele:

<listBibl>
    <bibl>
        <author key="E0300017">Ferruccio Busoni</author>
        <title key="E0400043">Entwurf einer neuen Aesthetik der Tonkunst.</title>
        <publisher><orgName key="E0600017">Verlag C. Schmidl &amp; Co.</orgName>, <placeName key="E0500145">Triest</placeName></publisher>,
        <date when-iso="1907">1907</date>
    </bibl>
</listBibl>
<listBibl>
    <bibl>
        <author key="E0300017">Ferruccio Busoni</author>
        <title key="E0400043">Entwurf einer neuen Ästhetik der Tonkunst</title>
        <edition>Zweite, erweiterte Ausgabe</edition>
        <publisher><orgName key="E0600018">Insel-Verlag</orgName> zu <placeName key="E0500007">Leipzig</placeName></publisher>
        <date>1916</date>
    </bibl>
</listBibl>

Reihe

Hier sind die Titeltypen genre und subseries anzupassen.

Bisher mögliche Werte für genre: Briefe, Essays

Als key bei <title type="subseries"> wird die Nummer der Edition eingetragen, als Freitext zudem eine ausformulierte Kennung des Briefwechsels.

Beispiel:

<seriesStmt>
    <title type="main">Ferruccio Busoni – Briefe und Schriften</title>
    <title type="genre">Briefe</title>
    <title type="subseries" key="E010003">Briefwechsel Ferruccio Busoni – Heinrich Schenker</title>
    <editor key="christian.schaper">Christian Schaper</editor>
    <editor key="ullrich.scheideler">Ullrich Scheideler</editor>
</seriesStmt>

bei Handschriften: Manuskriptbeschreibung: <fileDesc> → <sourceDesc> → <msDesc>

Signatur, ggf. Kalliope-ID; <msIdentifier>

[noch zu spezifizieren]

Beispiele:

<msIdentifier>
    <country key="DE">Deutschland</country>
    <settlement>Berlin</settlement>
    <institution key="D-B">Staatsbibliothek zu Berlin · Preußischer Kulturbesitz</institution>
    <repository>Musikabteilung mit Mendelssohn-Archiv</repository>
    <collection>Nachlass Ferruccio Busoni</collection>
    <idno>Mus.Nachl. F. Busoni B II,4545</idno>
    <altIdentifier>
        <idno type="D-B.olim">Mus.ep. A. Schönberg 6 (Busoni-Nachl. B II)</idno>
    </altIdentifier>
    <altIdentifier>
        <institution>Kalliope-Verbund</institution>
        <idno>DE-611-HS-736294</idno>
    </altIdentifier>
</msIdentifier>
<msIdentifier>
    <country key="US">USA</country>
    <settlement>Washington, D. C.</settlement>
    <institution key="US-Wc">The Library of Congress</institution>
    <repository>Music Division</repository>
    <collection>Arnold Schoenberg Collection</collection>
    <altIdentifier>
        <country key="AT">Österreich</country>
        <settlement>Wien</settlement>
        <institution key="A-Was">Arnold-Schönberg-Center</institution>
        <idno>19512</idno>
    </altIdentifier>
</msIdentifier>
Zusammenfassung, Datierungen, Incipit: <msContents>

Die Zusammenfassung innerhalb des Elements <summary>…</summary> ist so knapp wie möglich zu halten; die Informationen werden inhaltlich in Teilsätze gegliedert und mit Semikolon getrennt.

Innerhalb des Elements <msItem>…</msItem> steht für jede im Dokument selbst explizit vorfindliche Datierung ein Element <docDate>…</docDate>, das wiederum eine Datumsangabe enthält. Handelt es sich nicht um eine Datierung durch den Autor, wird <docDate resp="#…" sameAs="#…">…</docDate> spezifiziert: Das Attribut resp="#…" verweist auf die zugehörige xml:id der Hand, das Attribut sameAs="#…" auf die xml:id des die Datierung enthaltenden Elements (z. B. bei Poststempeln auf das jeweilige Element <stamp xml:id="#…">…</stamp>). Wenn die Datierung zwar explizit, aber nur indirekt erfolgt (etwa durch Nennung eines Wochentags), soll das betreffende Wort innerhalb von <docDate>…</docDate> angegeben werden, und zwar nach der Datumsnennung selbst.

Auch in Zusammenfassung und Incipit sollen alle für den Haupttext üblichen Auszeichnungsformen vorkommen.

Beispiele:

<msContents>
    <summary>
        <persName key="E0300023">Schönberg</persName> bietet Zusendung von
        <rs key="E0400019">op.&#8239;11,1–2</rs> an, bittet um Aufführung der Stücke
        durch <persName key="E0300017">Busoni</persName>; reflektiert
        <q>das Wesen des Reproduzierenden, des Publikums und des Künstlers als Genießenden</q>.
    </summary>
    <msItem>
        <docDate><date when-iso="1909-07-13"/></docDate>
        <docDate resp="#post" sameAs="#post_abs"><date when-iso="1909-07-14"/></docDate>
        <incipit>ich hatte öfters das Vergnügen zu erfahren</incipit>
    </msItem>
</msContents>
<msContents>
    <summary><persName key="E0300125">Huber</persName> erkundigt sich nach <persName key="E0300017">Busonis</persName>
        soeben absolvierten Abonnementkonzerten in <placeName key="0132">Zürich</placeName>;
        berichtet angetan von einem Artikel zu <persName key="E0300084">Pfitzners</persName>
        <title key="E0400165" rend="dq-du">Palestrina</title> von <persName key="E0300192">Bruno Goetz</persName>;
        bittet er um künstlerische Unterstützung für <persName key="E0300206">Lennart von Zweygberg</persName>;
        fragt nach einem passenden Lehrer für seinen Schüler <persName key="E0300202">Franz Josef Hirt</persName>.
    </summary>
    <msItem>
        <docDate><date when-iso="1918-01-16" cert="high"/>Mercoledi</docDate>
        <docDate resp="#recipient" sameAs="#rec_date"><date when-iso="1918-01-15" cert="low"/></docDate>
        <incipit>heute morgen bin ich mit dem Gedanken an Ihre solistische Unterstützung</incipit>
    </msItem>
</msContents>
Umfang, Seitenfolge, Zustand: <physDesc> → <objectDesc>

[noch zu spezifizieren]

für measure: folio, card, pages

Beispiele:

<objectDesc>
    <supportDesc>
        <extent>
            <measure type="folio">1 Bogen</measure>
            <measure type="pages">3 beschriebene Seiten</measure>
        </extent>
        <foliation resp="#archive">Foliierung durch das Archiv, mit Bleistift unten rechts auf den Vorderseiten.</foliation>
        <condition>Der Brief ist gut erhalten; Briefumschlag auf der Vorderseite rechts unvollständig (infolge Aufriss), mit Textverlust.</condition>
    </supportDesc>
</objectDesc>
<objectDesc>
    <supportDesc>
        <extent>
            <measure type="folio">1 Bogen</measure>
            <measure type="pages">3 beschriebene Seiten</measure>
        </extent>
        <collation>Die vier Seiten des Bogens hat Busoni in der Reihenfolge 1, 3, 2 beschrieben, die abschließende Seite 2 dabei im Querformat.</collation>
        <condition>Der Brief ist gut erhalten.</condition>
    </supportDesc>
</objectDesc>
Schreiber und Schreibwerkzeuge («Hände»): <physDesc> → <handDesc>

[noch zu spezifizieren]

Standard-Werte für xml:id="…":

xml:id="…" Bedeutung
major_hand Haupthand des Autors
author_… ggf. weitere Schreibwerkzeuge des Autors
recipient Empfängernotizen
recipient_… ggf. weitere Schreibwerkzeuge des Empfängers
archive bibliothekarische Haupthand
archive_… ggf. weitere Archiv-Hände
post postalische Haupthand
post_… ggf. weitere Post-Hände

Beispiel:

<handDesc>
    <handNote xml:id="major_hand" scope="major" medium="black_ink" scribe="author" scribeRef="#E0300023">Hand des Absenders Arnold Schönberg, Brieftext in
        schwarzer Tinte, in deutscher Kurrentschrift</handNote>
    <handNote xml:id="author_schoenberg_addr_st1" scope="minor" medium="violet_ink" scribe="author" scribeRef="#E0300023">Adressstempel des Absenders Arnold Schönberg, mit violetter Tinte</handNote>
    <handNote xml:id="archive" scope="minor" medium="pencil" scribe="archivist">Hand des Archivars, der die Foliierung in Bleistift vorgenommen hat</handNote>
    <handNote xml:id="archive_red" scope="minor" medium="red_pen" scribe="archivist">Hand des Archivars, der die Zuordnung innerhalb des Busoni-Nachlasses mit Rotstift vorgenommen hat</handNote>
    <handNote xml:id="dsb_st_red" scope="minor" medium="red_ink" scribe="archivist">Bibliotheksstempel (rote Tinte)</handNote>
    <handNote xml:id="sbb_st_blue" scope="minor" medium="blue_ink" scribe="archivist">Bibliotheksstempel (blaue Tinte)</handNote>
    <handNote xml:id="post" scope="minor" medium="black_pen" scribe="postman">Hand eines Postbediensteten, der die Adresse mit schwarzem Stift ergänzt hat</handNote>
</handDesc>
Begleitmaterialien (Umschläge): <physDesc> → <accMat>

[noch zu spezifizieren]

Beispiel:

<accMat>
    <pb n="5" facs="1909-07-13-sb_5_env.png"/>

    <note place="top" resp="#major_hand" rend="underline">nachsenden</note>

    <note type="stamp" place="top-right" resp="#post">
        <stamp xml:id="post_abs">
            (<placeName key="E0500040"><hi rend="majuscule">S<supplied reason="incomplete">tei</supplied>nakir<supplied reason="paper missing">chen</supplied></hi> am <hi rend="majuscule">For<supplied reason="incomplete">st</supplied></hi></placeName>
            <date when-iso="1909-07-14">14.VII.0<supplied reason="incomplete">9</supplied> <gap atMost="2" unit="char" reason="incomplete"/>–5</date>)
        </stamp>
    </note>

    <address>
        <addrLine>Herrn</addrLine>
        <addrLine><hi rend="underline">Ferruccio Busoni</hi></addrLine>
        <addrLine><hi rend="underline"><orgName key="E0600001">Konzertbureau Wolff</orgName></hi> mit der freundlichen Bitte
            <lb/>um Weiterbeförderung an die dem Absender unbekannte Adr<supplied reason="paper missing">esse</supplied></addrLine>
        <addrLine><placeName key="E0500029">Berlin</placeName> <add resp="#post">W 30</add></addrLine>
        <addrLine><del rend="strikethrough" resp="#post">Flottwellstraße</del></addrLine>
    </address>

    <pb n="6" facs="1909-07-13-sb_6_env.png"/>

    <note type="stamp" place="top-left" rend="majuscule" resp="#author_schoenberg_addr_st1">
        <stamp rend="align(center)">
            <address>
                <addrLine>Arnold Schönberg</addrLine>
                <addrLine rend="small"><delSpan rend="verticalStrike" spanTo="delAddr01"/>&#8239;&#8239;<placeName key="E0500002">Wien</placeName>&#8239;&#8239;</addrLine>
                <addrLine rend="small"><placeName key="E0500077">IX. Liechtensteinstraße 68/70</placeName><anchor xml:id="delAddr01"/></addrLine>
            </address>
        </stamp>
    </note>

    <add xml:id="addAddr01">
        <address>
            <addrLine>derzeit: <placeName key="E0500040">Steinakirchen am Forst</placeName>, Nied.Oesterr</addrLine>
        </address>
    </add>

    <substJoin target="#delAddr01 #addAddr01"/>

    <address resp="#post">
        <addrLine>W30 Viktoria Luiseplatz 11</addrLine>
        <addrLine><gap extent="1" unit="word" reason="illegible"/> 18/85</addrLine>
    </address>

    <note type="stamp" resp="#post">
        <stamp corresp="#post_abs">
            <placeName key="E0500040">STEINAKIRC<supplied reason="incomplete">HEN am</supplied> FOR<supplied reason="incomplete">ST</supplied></placeName>
            <date when-iso="1909-07-14">1<supplied reason="incomplete">4.</supplied>VII<supplied reason="incomplete">09</supplied><gap atLeast="2" unit="char" reason="incomplete"/></date>
        </stamp>
    </note>

    <note type="shelfmark" place="bottom" resp="#archive">
        <subst>
            <del rend="strikethrough"><idno type="D-B.olim">Mus.ep. A. Schönberg 6</idno><lb/><stamp>Busoni-Nachl.</stamp> B II</del>
            <add place="below"><idno type="D-B">Mus.Nachl. F. Busoni B II,4545-Beil</idno></add>
        </subst>
    </note>
</accMat>
Entstehung und Provenienz: <history>

Angaben zur Entstehungs- und Überlieferungsgeschichte von handschriftlichen Quellen werden innerhalb des Elements <history>…</history> codiert. Es umfasst Angaben zur Entstehung innerhalb des Elements <origin>…</origin> und kann außerdem Freitext-Angaben zur Provenienz (d. i. zu den Überlieferungsstationen vor dem aktuellen Standort, innerhalb des Elements <provenance>…</provenance>) und zum Erwerb für den aktuellen Standort (innerhalb des Elements <acquisition>…</acquisition>) enthalten.

Das Element <origin>…</origin> ist mit einem Freitext zu füllen, der – sofern möglich – Angaben zum Entstehungszeitpunkt und -ort innerhalb der Elemente <origDate when-iso="…">…</origDate> bzw. <origPlace key="…">…</origPlace> enthält. Abgesehen vom Element-Präfix orig gelten die Regeln für Datumsangaben bzw. Ortsangaben entsprechend.

Im Unterschied zur Datumsangabe in der Manuskriptbeschreibung ist <origDate> nicht auf explizit im Text vorfindliche Datumsangaben beschränkt; es können daher auch erschlossene Daten und Orte oder entsprechende Vermutungen angegeben und erläutert werden, und zwar jeweils mit dem Attribut cert="high", cert="low" oder (bei gleichrangigen Alternativen) cert="medium".

Bei Druckausgaben stehen entsprechende Angaben an anderer Stelle. Dennoch können dann auch hier Angaben zur Entstehung gemacht werden; <origDate> und <origPlace> beziehen sich dann auf die Entstehung des Drucks (nicht des Textes).

Beispiele:

Brief Schönberg an Busoni, 10.9.1903

<origin>
    Der Brief wurde in <origPlace key="E0500038">Payerbach</origPlace> am
    <origDate when-iso="1903-09-10">10. September 1903</origDate>
    verfasst.
</origin>

Brief Schönberg an Busoni, 13. oder 18.8.1909

<origin>
    Der Brief wurde in <origPlace key="E0500040">Steinakirchen am Forst</origPlace>
    in mindestens zwei Etappen verfasst und am <origDate when-iso="1909-08-13" cert="medium">13.</origDate>
    oder <origDate when-iso="1909-08-18" cert="medium">18. August 1909</origDate> (Poststempel) abgesendet.
</origin>

Brief Schönberg an Busoni, ca. April 1917

<origin>
    Der Brief wurde in vermutlich in <origPlace key="E0500002" cert="high">Wien</origPlace>
    im <origDate when-iso="1917-04" cert="high">April 1917</origDate> verfasst.
</origin>

Erstausgabe Entwurf einer neuen Aesthetik der Tonkunst:

<origin>
    Geschrieben im Wesentlichen 1906 in <placeName key="E0500029">Berlin</placeName>.
    Gedruckt <origDate notBefore-iso="1906-11">nicht vor November 1906</origDate>
    in <placeName key="E0500017">Charlottenburg</placeName>; erschienen bei
    <orgName key="E0600017">C. Schmidl &amp; Co.</orgName>, <origPlace key="E0500145">Triest</origPlace>.
</origin>
vorherige Editionen: <additional>

Angaben zu vorherigen Editionen werden innerhalb des Elements <additional>…</additional> als verkürzte bibliographische Angaben mit <listBibl>…</listBibl> codiert. Sie werden sie innerhalb von <listBibl>…</listBibl> mit je einem Eintrag <bibl n="…"><ref target="#E08.....">…</ref>, S. …</bibl> nacheinander aufgelistet. Mögliche Werte für n="…" sind firstPrint und reprint. Mit target="#E08....." wird auf den zugehörigen Eintrag im Literaturverzeichnis verwiesen (der ggf. zuvor anzulegen ist); ansonsten gelten die Regeln für Verweise auf Sekundärliteratur.

Beispiel:

Brief Schönberg an Busoni, 13.7.1909

<additional>
    <listBibl>
        <bibl n="firstPrint"><ref target="#E0800004">Theurich 1977</ref>, S. 164</bibl>
        <bibl n="reprint"><ref target="#E0800005">Theurich 1979</ref>, S. 147 f. (Brief), S. 63–65 (Kommentar)</bibl>
    </listBibl>
</additional>

Standardformatierungen im Schriftbild: <encodingDesc> → <tagsDecl>

[noch zu spezifizieren]

Beispiel:


<tagsDecl>
    <rendition scheme="css" select="body p">
        p { margin-bottom: 0;
        text-indent: 1em;
        text-align: justify; }
    </rendition>
</tagsDecl>

Bei Briefen: Einordnung im Briefwechsel <profileDesc> → <correspDesc>

Spezifische Angaben bei Briefwechseln werden innerhalb des Elements <correspDesc>…</correspDesc> codiert. Gemäß den Vorgaben des Correspondence Metadata Interchange-Format (CMIF) geben wir den Link zum Brief mit dem Attribut ref="http://www.busoni-nachlass.org/edition/letters/busoni-…/....-..-..-….html" an.

Beispiel:

<correspDesc ref="http://www.busoni-nachlass.org/edition/letters/busoni-huber/1916-10-28-bh.html"></correspDesc>
Absender und Empfänger: <correspAction>

Angaben zu Versand und Empfang stehen innerhalb der Elemente <correspAction type="sent">…</correspAction> bzw. <correspAction type="received">…</correspAction>; sie bestehen aus Angaben zu Absender bzw. Empfänger und Datumsangaben. Dabei folgen wir den Vorgaben des Correspondence Metadata Interchange-Format (CMIF):

Die Grafik zeigt schematisch die unterschiedlichen Teile eines correspDesc-Elementes im CMI-Format. Der Empfänger wird dabei analog zum Absender notiert. Das gezeigte Beispiel entstammt einem Beispiel der TEI Correspondence SIG.

Folgende Abweichungen von unserer sonstigen Praxis sind dabei zu beachten:

  • Datumsangaben mit <date>…</date> erfolgen nach dem gleichen Muster, hier aber mit dem Attribut when="…" (statt when-iso="…").
  • Personenangaben mit <persName>…</persName> enthalten im Attribut ref="…" hier den Link zum GND-Eintrag bei der DNB (siehe unter Normdaten), und zwar im Format http://d-nb.info/gnd/ + GND-ID der Person. Die Referenz zu unserem Personenregister fügen wir mit dem Attribut key="E03....." hinzu.
  • Ortsangaben mit <placeName>…</placeName> enthalten im Attribut ref="…" hier den Link zum GeoNames-Eintrag (siehe unter Weitere Angaben bei Orten), und zwar im Format http://www.geonames.org/ + GeoNames-ID des Ortes. Die Referenz zu unserem Ortsregister fügen wir mit dem Attribut key="E05....." hinzu.

Auf der Empfängerseite werden Ort und/oder Datum nur dann angegeben, wenn sie zweifelsfrei ermittelt werden konnten.

Beispiel:

<correspAction type="sent">
    <persName ref="http://d-nb.info/gnd/118518011" key="E0300017">Ferruccio Busoni</persName>
    <date when="1916-10-28"/>
    <placeName ref="http://www.geonames.org/2657896" key="E0500132">Zürich</placeName>
</correspAction>
<correspAction type="received">
    <persName ref="http://d-nb.info/gnd/118707469" key="E0300125">Hans Huber</persName>
</correspAction>
Stellung im Briefwechsel: <correspContext>

Darüber hinaus wird die Stellung des Briefs im Briefwechsel innerhalb des Elements <correspContext>…</correspContext> in Form eines Verweises mit <ref type="…" target="#…"/> codiert. Wir unterscheiden vier Typen:

type="…" Bedeutung
replyTo Dieser Brief antwortet auf den unter target"#…" angegebenen Brief.
repliedBy Zu diesem Brief ist der unter target"#…" angegebene die Antwort.
previous Der vorherige (erhaltene) Brief im Briefwechsel ist der unter target"#…" angegebene.
next Der nächste (erhaltene) Brief im Briefwechsel ist der unter target"#…" angegebene.

Kann ein Typ nicht angegeben werden, entfällt er.

Der Wert für das Attribut target="#…" ist dabei stets der jeweilige Dateiname ohne Dateiendung, nach dem Muster #JJJJ-MM-TT-ae (ISO-Datumsformat + Absenderinitiale Empfängerinitiale).

Beispiel:

<correspContext>
    <ref type="repliedBy" target="#1916-11-01-hb"/>
    <ref type="previous" target="#1916-09-25-bh"/>
    <ref type="next" target="#1916-11-01-hb"/>
</correspContext>

Verwendete Sprachen: <profileDesc> → <langUsage>

[noch zu spezifizieren]

Beispiel:

<profileDesc>
    <langUsage>
        <language ident="de"/>
    </langUsage>
</profileDesc>
<langUsage>
    <language ident="de" usage="98"/>
    <language ident="fr" usage="2"/>
</langUsage>

Dokumentenstand: <revisionDesc>

Der Dokumentenstand sowie die Revisionsgeschichte werden innerhalb des Elements <revisionDesc>…</revisionDesc> codiert; die aktuelle Stufe der Fertigstellung zeigt das Attribut status="…" an. (Die Revisionsangaben im Register haben keine Angabe zum Status.) Mögliche Werte für status="…" sind:

status="…" Bedeutung
todo Ausgangsstatus, der beim Erstellen der Datei per Skript automatisch vergeben wird.
Bei Übernahme eines Dokuments setzt der Bearbeiter auf status="unfinished".
unfinished Das Dokument befindet sich in der Erfassungs-/Codierungsphase.
proposed Der Bearbeiter hat alle vorgesehenen Tags codiert und das Dokument korrekturgelesen;
es ist nun zur Korrekturlesung durch eine weitere Person freigegeben.
candidate Eine weitere Person hat die Auszeichnungen überprüft und den Text gegen die Quelle korrekturgelesen.
approved Der Text ist durch die Herausgeber zur Veröffentlichung freigegeben.
Ergänzungen sollen von nun an nur noch im Kommentarbereich erfolgen.
Der Statuswechsel zu approved ist zugleich das Publikationsdatum;
die Angabe <date when-iso="…"/> unter <publicationStmt>…<publicationStmt> ist entsprechend anzupassen.

Jeder Statuswechsel wird nicht nur im Attribut status="…" des Elements <revisionDesc>…</revisionDesc>, sondern zwecks Dokumentation der Revisionsgeschichte zusätzlich durch Hinzufügung eines Elements <change>…</change> vermerkt. Die Attribute when-iso="…" und who="#…" geben den Zeitpunkt des Statuswechsels bzw. den ihn vornehmenden Bearbeiter an. Innerhalb von <change>…</change> ist außerdem eine Freitextangabe möglich; hier muss zumindest der Statuswechsel eingetragen werden.

Beispiel:

<revisionDesc status="candidate">
    <change when-iso="2016-12-10" who="#jakob.schmidt">Datei als Platzhalter erstellt, Transkription ausstehend</change>
    <change when-iso="2016-12-12" who="#martina.musterbearbeiterin">Bearbeitung übernommen; status="unfinished"</change>
    <change when-iso="2016-12-31" who="#martina.musterbearbeiterin">status="proposed"</change>
    <change when-iso="2016-01-03" who="#andre.r.bearbeiter">korrekturgelesen; status="candidate"</change>
</revisionDesc>

Solange ein Dokument den finalen Status noch nicht erreicht hat, sind bei Änderungen keine weiteren Vermerke mit <change>…</change> nötig. Bei mit status="approved" bereits als fertig deklarierten Dokumenten muss allerdings jede weitere Änderung mit <change>…</change> protokolliert werden.

Beispiel:

<revisionDesc status="approved">
    <change when-iso="2016-12-10" who="#jakob.schmidt">Datei als Platzhalter erstellt, Transkription ausstehend.</change>
    <change when-iso="2016-12-12" who="#martina.musterbearbeiterin">Bearbeitung übernommen; status="unfinished"</change>
    <change when-iso="2016-12-31" who="#martina.musterbearbeiterin">status="proposed"</change>
    <change when-iso="2016-01-03" who="#andre.r.bearbeiter">korrekturgelesen; status="candidate"</change>
    <change when-iso="2016-01-04" who="#christian.schaper">zur Veröffentlichung freigegeben; status="approved"</change>
    <change when-iso="2016-01-05" who="#ullrich.scheideler">Kommentar zu Kartoffeln ergänzt</change>
</revisionDesc>

Digitalisate: <facsimile>

Angaben zu frei verfügbaren Digitalisaten werden direkt nach <teiHeader>…</teiHeader> innerhalb des Elements <facsimile>…</facsimile> mit dem Element <graphic/> codiert; die Attribute n="…" und url="…" geben die zugehörige Position in der Seitenfolge (entspricht der Nummer bei <pb/>) bzw. die Verweisadresse zur Bildquelle (URL) an.

Beispiel:

Brief Schönberg an Busoni, 13.7.1909

<facsimile>
    <graphic n="1" url="http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0001BA2700000001"/>
    <graphic n="2" url="http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0001BA2700000002"/>
    <graphic n="3" url="http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0001BA2700000003"/>
    <graphic n="4" url="http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0001BA2700000004"/>
    <graphic n="5" url="http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0001BA2700000005"/>
    <graphic n="6" url="http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0001BA2700000006"/>
</facsimile>

Haupttext: <TEI> → <text> → <body>

Grundgerüst

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0">
    <teiHeader></teiHeader>
    <text type="…">
        <body>
            <div type="transcription">

                <pb n="1" facs="xxxx.png"/>

            </div>
        </body>
    </text>
    <!-- ggf. weitere Textteile (Anhänge, Einlagen)
    <text type="…">

    </text>
    -->
</TEI>

Textsorten

Die Textsorte / Art des Überlieferungsträgers wird innerhalb des Elements <text>…</text> codiert.

Für Korrespondenz:

type="…" Bedeutung
letter Brief
postcard Postkarte
pic_card Ansichtskarte (picture postcard)
cor_card Briefkarte (correspondence card)
telegram Telegramm

Weitere Textsorten/Überlieferungsträger:

type="…" Bedeutung
book Buch
broschure Broschüre/Prospekt
cutting Zeitungsausschnitt

Für Korrespondenz-Anhänge: wie oben, aber als subtype="…"

type="…" subtype="…" Bedeutung
attachment brochure Broschüre/Prospekt
cutting Zeitungsausschnitt

Elemente für alle Vorlagen

Gliederung

Zeilenwechsel: <lb/>

Zeilenwechsel werden mit dem Element <lb/> («line break») codiert; es markiert den Beginn einer neuen Zeile. Zwecks besserer Lesbarkeit soll an solchen Stellen stets auch im Code ein Zeilenumbruch erfolgen. Wir platzieren <lb/> am Zeilenbeginn. Zeilenwechsel werden nicht codiert, wenn andere Elemente (z. B. Seitenwechsel, Absatzwechsel, Versnotation, …) den Zeilenwechsel bereits implizieren.

Bindestriche zur Silbentrennung am Zeilenende werden im Code weggelassen; stattdessen wird das Attribut break="no" eingefügt. Steht am Zeilenende ein Bindestrich zur Durchkopplung bei Komposita, wird der Bindestrich im Code beibehalten und zusätzlich das Attribut break="no" eingefügt.

Beispiel (Brief Schönberg an Busoni, 22.1.1912, S. 2, Ausschnitt):

<lb/>Denn bei der Fuge sind es naturgemäß
<lb/>die Nebenstimmen, welche die zusammen
<lb break="no"/>hangbildenden Gegensätze herbei schaffen.
<lb/>Aber die ausschließliche Hervorhebung
<lb/>der Hauptthemen, die macht sich sehr
<lb/>gelehrt, bringt aber nie eine Musik-
<lb break="no"/>Wirkung hervor.

Codierung besonderer Zeichen am Zeilenanfang ist mit dem Attribut rend="after:" möglich; dazu wird nach after: das jeweilige Zeichen eingefügt, z. B.:

Code Bedeutung
<lb break="no" rend="after:-"/> (wiederholter Bindestrich)
<lb break="no" rend="after:="/> wdh. Doppel-Bindestrich
<lb break="no" rend="after:„"/> wdh. doppeltes Anführungszeichen unten
<lb break="no" rend="after:&quot;"/> wdh. dopp. gerades Anführungszeichen oben

Dabei sind die Regeln zur Codierung von Sonderzeichen zu beachten.

Ändert sich innerhalb eines Absatzes mit dem Zeilenwechsel der Grad der Einrückung, kann dies zeilenweise mit dem Attribut rend="indent" codiert werden; siehe dazu unter Einrückungen und Einzüge.

Seitenwechsel: <pb/>

Seitenwechsel werden mit dem Element <pb/> («page break») codiert; es markiert den Beginn einer neuen Seite. Zwecks besserer Lesbarkeit sollen an solchen Stellen im Code zusätzliche Leerzeilen eingefügt werden. Naturgemäß können Seitenwechsel auch inmitten von anderen geöffneten Elementen stehen (Absätzen o. Ä.).

Für jeden Seitenwechsel mit <pb/> sind zwei Attribute obligatorisch:

  • die laufende Nummer der Seite: n="1" usw. (siehe auch die Hinweise zur Seitenfolge und zu leeren Seiten)
  • die Angabe der zugehörigen Abbildung (Dateiname): facs="1912-01-22-sb_2.png"

Beispiel:

<lb/>ihrer Unmaterialität. Selbst das dichterische Wort steht
<lb/>ihr an Unkörperlichkeit nach; sie kann sich zusammen

<pb n="7" facs="entwurf1907_13.png" break="no"/>

ballen und kann auseinanderfließen, die regloseste Ruhe und
<lb/>das lebhafteste Stürmen sein; sie hat die höchsten

Worttrennungen, Bindestriche und sonstige besondere Zeichen beim Seitenwechsel werden mit break="no" und rend="after:" behandelt, analog zum Vorgehen beim Zeilenwechsel.

Bei Büchern mit Fußnoten muss immer dann derselbe Seitenwechsel doppelt codiert werden, wenn auch eine Fußnote die Seitengrenze überschreitet. Der Seitenwechsel im Haupttext erhält dann zusätzlich über das Attribut xml:id eine eindeutige Kennung:

<pb xml:id="pb_n17" n="17" facs="entwurf1907_23.png"/>

In der Codierung der Fußnote wird mit dem Attribut sameAs="#…" Bezug auf diese Kennung genommen:

<pb sameAs="#pb_n17"/>

(nota bene: mit Raute-Zeichen).

Absätze: <p>

Ein Absatz wird innerhalb des Elements <p>…</p> («paragraph») codiert; Absätze sind die Standardeinheit längerer Texteinheiten. Mit ihnen zu kodieren sind eventuelle Einrückungen und Einzüge.

In einigen Fällen können Absätze auch dort angenommen werden, wo kein Zeilenwechsel am Anfang vorliegt oder wo andere Codierungselemente die Absatzgliederung durchkreuzen (etwa bei der Anrede in Briefen).

Soll ein Absatz ohne Zeilenwechsel beginnen, wird dies mit dem Attribut rend="inline" angezeigt (vgl. auch die Beispiele zu Grußformeln in der Brieferöffnung und am Briefschluss).

Für kleinere Einheiten, die nicht ohne Weiteres (etwa durch den Kontext, typographisch oder semantisch) als Absätze verstehbar sind, kommen andere Elemente in Betracht.

Abschnitte: <div>

Ein Abschnitt wird innerhalb des Elements <div>…</div> («division») codiert.

Abschnittsgliederungen können in gedruckten Texten vorkommen; in Briefen ist mit ihnen kaum einmal zu rechnen.

Anhaltspunkte für Abschnittsbildung sind:

Weitere Unterteilungen: <milestone>

[noch zu spezifizieren]

Beispiele:

</div>
<milestone unit="section" style="***" type="low-high-low" rend="align(center)"/>
<div>
<fw type="letterhead" place="top-center">
    <orgName key="E0600020">Musikschule und Konservatorium Basel</orgName>.
    <milestone unit="section" style="–" rend="align(center)"/>
</fw>
Aufzählungen

[noch zu spezifizieren]

Gerüst:

<list rend="…" style="…">
    <head><!-- Aufzählungstitel, sofern vorhanden --></head>
    <item></item>
    <item></item>
    <!-- usw. -->
</list>

Mit dem Attribut rend="…" können z. B. Einzüge definiert werden.
Mit dem Attribut style='…" können Aufzählungsarten und -zeichen definiert werden.

Codierung für style='…' Darstellung
decimal arabische Zahlen mit folgendem Punkt: 1. 2. 3. …
roman römische Zahlen mit folgendem Punkt: I. II. III. …
lower-roman römische Zahlen (Kleinbuchstaben): i. ii. iii. …
alpha Großbuchstaben: A. B. C. …
lower-alpha Kleinbuchstaben: a. b. c. …
no_dot ohne Punkt nach alphanumerischen Aufzählungszeichen: 1 2 3 bzw. a b c usw.
parenthesis mit Klammer nach alphanumerischen Aufzählungszeichen: 1) 2) 3) bzw. a) b) c) usw.

Beispiele:
Brief Schönberg an Busoni, 26.2.1919
Brief Huber an Busoni, 16.11.1916
Brief Busoni an Huber, 19.7.1910

Tabellen

[noch zu spezifizieren]

Gerüst:

<table rend="…">
    <head><!-- Tabellentitel, sofern vorhanden --></head>
    <row>
        <cell></cell>
        <cell></cell>
        <!-- usw. -->
    </row>
    <row>
        <cell></cell>
        <!-- usw. -->
    </row>
    <!-- usw. -->
</table>

Zellen, die den Titel einer Zeile/Spalte enthalten: <cell role="label">…</cell>
Zellen, die über mehrere Zeilen und/oder Spalten gehen: <cell rows="…" cols="…">…</cell>

Beispiel:
Brief Schönberg an Busoni, 26.2.1919

Sonstige Textblöcke

[noch zu spezifizieren]

Beispiele:

<div type="copyright">
    <ab>Alle Rechte, besonders jene der
        <lb/><choice><orig>Ue</orig><reg>Ü</reg></choice>bersetzungen, vorbehalten.</ab>    
    <ab xml:lang="en">Copyright including right of performance
        <lb/>by <persName key="E0300017">Ferruccio Busoni</persName>, <placeName key="E0500029">Berlin</placeName> <date when-iso="1907">1907</date>.</ab>
</div>
<figure>
    <figDesc>Bezeichnung der Dritteltöne im Sechsliniensystem, pro Tonhöhe dreifach: mit Erniedrigungszeichen, ohne Akzidenz und mit Erhöhungszeichen.</figDesc>
    <ab type="caption" rend="italic align(left)">Sodann die Dritteltöne mit ♭ und ♯ zu bezeichnen:</ab>
    <graphic width="453px" height="53px" url="entwurf1907_36_nb3.png"/>
    <ab type="caption" rend="italic align(right)"><choice><orig>u.&#8239;s.&#8239;w.</orig><reg>usw.</reg></choice></ab>
</figure>
<sourceDesc>
    <ab>Born digital</ab>
</sourceDesc>

Auszeichnung von Personen, Werken, Orten und Organisationen/Institutionen/Gruppen

Eigennamen und Werktitel werden mit folgenden Elementen erfasst:

Element Eigennamen-Klasse
<persName key="E03.....">…</persName> Personen
<title key="E04.....">…</title> Werke
<placeName key="E05.....">…</placeName> Orte
<orgName key="E06.....">…</orgName> Organisationen/Institutionen/Gruppen

Diese Elemente werden immer dann verwendet, wenn der damit ausgezeichnete Text einen direkten Bezug zum gemeinten Eigennamen hat.

Wenn die gewählte Formulierung nicht den Eigennamen selbst enthält, tritt an die Stelle der genannten Elemente ein einziges anderes: das Element <rs key="E0......">…</rs> («reference string»). Ob eine Erfassung solcher indirekter Nennungen sinnvoll ist, muss im Einzelfall entschieden werden.

Das Attribut key="E0......" ist obligatorisch. Sein Wert ist ein eindeutiger Schlüssel; er verweist auf den Eintrag des Eigennamens in der jeweiligen Register-Datei (genauer: auf dessen xml:id). Der Schlüssel setzt sich zusammen aus dem Entitätenschlüssel und einer fünfstelligen laufenden Nummer (00001, 00002, …).

Beispiele:

«Beethovens 9. Symphonie wurde im Wiener Kärtnertortheater uraufgeführt.»
<persName key="E0300001">Beethovens</persName> <title key="E0400001">9. Symphonie</title> wurde im <placeName key="E0500002">Wiener</placeName> <orgName key="E0600045">Kärtnertortheater</orgName> uraufgeführt.
«Mit der Uraufführung eines großdimensionierten Werks an alter Wirkungsstätte bestritt der Meister einen seiner letzten großen Auftritte in der Donau-Metropole.»
Mit der Uraufführung eines <rs key="E0400001">großdimensionierten Werks</rs> an <rs key="E0600045">alter Wirkungsstätte</rs> bestritt <rs key="E0300001">der Meister</rs> einen seiner letzten großen Auftritte in der <rs key="E0500002">Donau-Metropole</rs>.

Zitate

[noch zu spezifizieren]

Element Verwendungszweck
quote Zitate mit Quellennennung im Text
q alle sonstigen Zitate
cit Zitate mit unmittelbarer Quellennennung

siehe aber auch Markierte Begriffe

<note type="commentary" resp="#christian.schaper">Bei
    <cit>
        <bibl><ref target="#E0400054">Nietzsche 1886</ref> (220)</bibl>
        <quote source="#E0400054">Glauben</quote>
    </cit>
    mit Hervorhebung.</note>

Verweise

innerhalb eines Dokuments

[noch zu spezifizieren]

Beispiele:

<note place="bottom" n="1">
    <p>Vergleiche <ref target="#d30-1916">später die Sätze über die <soCalled rend="dq-du">Tiefe</soCalled>.</ref></p>
</note>
innerhalb der Edition

[noch zu spezifizieren]

Beispiele:

<ref type="E010001" target="#D0100001">Ihr Brief</ref> hat mich
<lb/>erfreut und auf <rs key="E0400012">Ihre Partitur</rs> recht neugierig gemacht.
<note type="commentary" resp="#christian.schaper">Busoni spinnt die <persName key="E0300006">Wagner</persName>-Allegorie in
    <ref type="E010001" target="#1903-09-14-bs">seiner Antwort</ref>
    unter Verweis auf <title key="E0400035">Siegfried</title> fort.</note>
<note type="commentary" resp="#christian.schaper">Vgl. in Busonis <title key="E0400043">Entwurf einer neuen Ästhetik der Tonkunst</title>
    den <ref type="E010004" target="#D0200001" n="17">Abschnitt über Notation und Transkription</ref>
    (<ref type="E010004" target="#D0200001" n="17">S.&#8239;17–19</ref>
    der <ref type="E010004" target="#D0200001">Erstausgabe</ref>).</note>
nach außen

Verlinkungen nach außen (über den Bereich der Edition «Ferruccio Busoni – Briefe und Schriften» hinaus):
<ref type="ext" subtype="…" target="#…">…</ref> (bei häufig benutzten Websites)
<ref type="ext" target="…">…</ref> (bei allen anderen Websites)

Bisher definierte Untergruppen (häufig benutzte Websites):

subtype="…" Website target="#…"
anno Austrian Newspapers Online (ÖNB) ID des Scans (im Browser-Kontextmenü: Grafikadresse kopieren), d. i. Zeichenkette nach:
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/annoshow?call=
asc Arnold-Schönberg-Center ID, d. i. Zeichenkette nach:
http://schoenberg.at/letters/search_show_letter.php?ID_Number=
mdz Münchner Digitalisierungs-Zentrum BSB-ID/Seite, d. i. Zeichenkette nach:
http://daten.digitale-sammlungen.de/
sdo Schenker Documents Online Dokumentkürzel, d. i. Zeichenkette zwischen:
http://www.schenkerdocumentsonline.org/documents/correspondence/ und .html
gallica Gallica (BnF Paris) ID, d. i. Zeichenkette nach:
http://catalogue.bnf.fr/ark:/

Für alle anderen Verlinkungen wird kein subtype und als target="…" die komplette Adresse (URL, ohne #!) angegeben.

Beispiele:

<note type="event">
    Digitalisat der Österreichischen Nationalbibliothek:
    <ref type="ext" subtype="anno" target="#nfp|19180405|1|100.0|0">Seite 1</ref>,
    <ref type="ext" subtype="anno" target="#nfp|19180405|2|100.0|0">Seite 2</ref>,
    <ref type="ext" subtype="anno" target="#nfp|19180405|3|100.0|0">Seite 3</ref>.
</note>
<note type="commentary" resp="#maximilian.furthmüller">Der Aufruf wurde an diverse Fachzeitschriften und Zeitungen im In- und Ausland verschickt
    (<bibl><ref type="ext" subtype="asc" target="#20362">Brief von <persName key="E0300028">Clark</persName>
    an <persName key="E0300023">Schönberg</persName> vom
    <date when-iso="1911-09-18">18. September</date></ref></bibl>).</note>
<note type="event">
    <ref type="ext" subtype="mdz" target="#bsE08000075947/image_5">Digitalisat</ref> in der Digitalen Bibliothek des Münchner Digitalisierungs-Zentrums.
</note>
<note type="commentary" resp="#christian.schaper">Details der Auftragsvergabe sind u.&#8239;a. dem
    <ref type="ext" subtype="sdo" target="#OJ-14-15_1">Brief Schönbergs</ref> vom
    <date when-iso="1903-09-12">12. September 1903</date> an
    <persName key="E0300024">Heinrich Schenker</persName> zu entnehmen.</note>
<note type="commentary" resp="#christian.schaper">Sub voce <q>Temperatur</q>; Busoni zitiert die <ref type="ext" target="https://archive.org/stream/musiklexikon00riemgoog#page/n1159/mode/2up">5. Auflage (1900), S. 1124</ref>.</note>
auf Sekundärliteratur

[noch zu spezifizieren]

Beispiele:

<note type="commentary" resp="#maximilian.furthmüller"><persName key="E0300017">Busoni</persName> begab sich am <date when-iso="1909-08-02">2. August 1909</date>
    (<bibl><ref target="#E0800020">Weindel 1999</ref>, S. 27</bibl>) auf eine Reise nach
    <placeName key="E0500086">Florenz</placeName> und <persName key="E0500085">Mailand</persName>
    (<bibl><ref target="#E0800019">Dent 1933</ref>, S. 190</bibl>).</note>
Ich habe dasselbe

<note type="commentary" subtype="ed_diff_major" resp="#christian.schaper"><bibl><ref target="#E0800003">Weindel 2003</ref> (318)  </bibl>fälschlich: <q>die Mappe</q>.</note>

gestern an Ihre Adresse abgeschickt.
Nun zu <rs key="E0400019">den beiden Stücken</rs>: sie

<note type="commentary" subtype="ed_diff_minor" resp="#christian.schaper"><bibl><ref target="#E0800004">Theurich 1977</ref> (164)</bibl> fälschlich: <q>Sie</q>.</note>

sind ja technisch kaum von besonderer Schwierigkeit.

Markierte Begriffe

[noch zu spezifizieren]

Element Verwendungszweck
mentioned Begriffe, die als Begriff erwähnt werden
soCalled Worte, die in uneigentlicher oder distanzierender Rede gebraucht werden

Beispiele:

<mentioned rend="dq-du">Musikalisch</mentioned> ist ein Begriff, der den Deutschen angehört
führt zur Programmusik. Sie ist als ein Gegensatz zu der
sogenannten <soCalled rend="dq-du">absoluten</soCalled> Musik aufgestellt worden
<mentioned rend="dq-du">Notation</mentioned> (<soCalled rend="dq-du">Scription</soCalled>) bringt mich auf Transcription:

Abkürzungen

Abkürzungen werden innerhalb des Elements <abbr>…</abbr> codiert; die ausgeschriebene Form wird innerhalb des Elements <expan>…</expan> codiert. Umschlossen werden beide vom Element <choice>…</choice>.

Dabei werden nur solche Abkürzungen erfasst, bei denen es sich um heute im normalen Textfluss ungebräuchlich Schreibweisen handelt. Zweck der Codierung ist in diesen Fällen die Darstellung in der Lesefassung, in der solche Abkürzungen durch die jeweilige ausgeschriebene Form ersetzt werden. Die Abkürzung «u. a.» muss daher nicht als Abkürzung erfasst werden, wohl aber ein mitten im Textfluss als «u.» abgekürztes «Und».

Beispiele:

Die ersten drei im Drucke befindlichen Hefte enthalten von mir Eigenes <choice><abbr>u.</abbr><expan>und</expan></choice> Bearbeitetes.
14. <choice><abbr>S.</abbr><expan>September</expan></choice> 03
<choice><abbr>d.z.</abbr><expan>derzeit</expan></choice>

Fremdsprachige Texte

Text, dessen Sprache von der Hauptsprache abweicht, wird mit dem Attribut xml:lang="…" genauer beschrieben. Als Träger für xml:lang="…" dient immer dann das Element <foreign>…</foreign>, wenn der betreffende Text nicht bereits durch ein anderes Element exakt erfasst ist.

Die Zwei-Buchstaben-Kennzeichnung von xml:lang="…" erfolgt gemäß dem IANA-Standard.

Datumsangaben

[noch zu spezifizieren]

bei <dateline> häufig zu regularisieren

Anführungszeichen

Die verschiedenen Varianten der doppelten und einfachen Anführungszeichen werden in keinem Fall direkt codiert. Ihr Vorkommen ist stets mit bestimmten Elementen verknüpft. Welche Sorte Anführungszeichen jeweils in der Vorlage benutzt wurde, wird über das Attribut rend bei den jeweiligen Elementen angegeben: seien es Zitate, Titel, (fingierte) Rede oder Begriffsmarkierungen.

Mögliche Angaben für doppelte Anführungszeichen sind:

Codierung Zeichen Aufschlüsselung Benennung
rend="dq-uu-straight" "…" doppelt, oben–oben (double quote up up), gerade Schreibmaschinen-Stil (eigtl. Zollzeichen)
rend="dq-du" „…“ doppelt, unten–oben (double quote down up) „deutsche Anf.“
rend="dq-uu" “…” doppelt, oben–oben (double quote up up) “englische Anf.”
rend="dq-guil" «…» doppelt, Guillemets (Spitze nach außen) «französische Anf.»
rend="dq-chev" »…« doppelt, Chevrons (Spitze nach innen) »umgekehrte franz. Anf.«

Alle Varianten auch als einfache Anführungszeichen:

Codierung Zeichen Aufschlüsselung Benennung
rend="sq-uu-straight" '…' einfach, oben–oben (single quote up up), gerade  
usw.      

Alle Varianten nötigenfalls auch als nur öffnende bzw. nur schließende Anführungszeichen Schlusszeichen bzw. Öffnungszeichen vergessen):

Codierung Zeichen Aufschlüsselung Benennung
rend="dq-uu-straight-oo" "… doppelt, oben (single quote up up), gerade,
nur vorne (open only)
 
rend="dq-uu-straight-co" …" doppelt, oben (single quote up up), gerade,
nur hinten (close only)
 
usw.      

Sonderzeichen

Dank Unicode können einige Sonderzeichen direkt in die Transkription eingetragen oder dorthin kopiert werden; nur wenige bedürfen einer gesonderten Kodierung. Die folgende Aufstellung zeigt, welche Zeichen wofür eingesetzt und wie sie kodiert werden können.

Zeichen Name Codierung Windows: Alt +
Ziffernblock
OS X:
Befehl +
Linux:
AltGr +
Gedankenstrich, Streckenstrich &#8211; 0150 - (Bindestrich) - (Bindestrich)
langer Gedankenstrich &#8212; 0151 Shift + - (Bindestrich) Shift + - (Bindestrich)
Apostroph &#8217; 0146 Shift + # Shift + n
◌̅ Nasalstrich/Reduplikationsstrich &#773;
◌̲ k ombinierende Unterstreichung & amp;#818;
geschütztes schmales Leerzeichen &#8239;
& Et-Ligatur, «Kaufmännisches Und»,
«Ampersand»
&amp;
< kleiner als &lt;
> größer als &gt;

Die drei Zeichen &, < und > müssen immer mit den angegebenen Codierungen eingegeben werden, wenn sie als Teil des Textes in der Transkription vorkommen sollen (in direkter Eingabe sind sie innerhalb von XML für andere Funktionen reserviert).

Der Gedankenstrich normaler Länge («Halbgeviertstrich», «n-dash») soll – im Unterschied zum kürzeren Bindestrich, und unabhängig von der tatsächlichen Länge des Strichs in der Quelle – überall dort verwendet werden, wo im deutschen Schriftsatz Gedankenstriche gesetzt werden müssen, also etwa bei Parenthesen – Satzeinschüben – und sonstiger syntaktischer Abtrennung. Dasselbe Zeichen fungiert auch als sogenannter Streckenstrich in der Bedeutung von «bis» oder «gegen» (dann aber immer ohne umgebende Leerzeichen): der Biefwechsel Busoni–Schönberg (1903–1919). Umgekehrt formuliert: Der kürzere Bindestrich kommt nur bei Sil-ben-tren-nung, Komposita-Durchkopplung und Wort- bzw. Silben-Auslassungen bzw. -Stellvertretung vor. Der lange Gedankenstrich («Geviertstrich», «m-dash») soll nur für außergewöhnlich lange Striche in der Quelle verwendet werden, vorzugsweise dort, wo keine der Standardfunktionen des Gedankenstrichs vorliegt.

Nota bene: Das korrekte Zeichen für den Apostroph: ’ entspricht nicht dem über die Tastatur einfacher zugänglichen (Shift+#: ' ) – und übrigens natürlich auch nicht den Akzentzeichen ( ´ ` ).

Der Nasalstrich/Reduplikationsstrich über einem Buchstaben wird zur Abkürzung vor allem von «mm» (m̅) und «nn» (n̅) benutzt und wie folgt codiert: m&#773; bzw. n&#773;.

Die kombinierende Unterstreichung unter einem Buchstaben kommt vor allem bei Abkürzungen vor (etwa bei «Dr&#818») und wird wie folgt codiert: Dr&#818;.

Das geschützte schmale Leerzeichen wird v. a. bei mehrgliedrigen Abkürzungen benötigt. Es legt einen schmaleren Abstand als das Standardleerzeichen fest, wie er an solchen Stellen typographisch korrekt ist, und erlaubt außerdem keinen Umbruch. Für «u. a.» also z. B. so: u.&#8239;a.

Überarbeitungen

Streichungen: <del>

Gestrichener oder anderweitig als getilgt erkennbarer Text wird innerhalb des Elements <del>…</del> («deletion») codiert.

Wenn der ursprüngliche Text infolge der Streichung nicht mehr zweifelsfrei entzifferbar oder gar nicht mehr lesbar ist, wird dies mit <unclear> bzw. <gap> codiert.

Wenn ein klar abgrenzbarer Textbereich den gestrichenen Text ersetzt, wird <del> als Teil einer Ersetzung codiert.

Die Art der Streichung muss immer über das Attribut rend="…" näher klassifiziert werden.

Mögliche Werte für rend="…" sind bei Streichungen:

rend="…" Bedeutung
strikethrough durchgestrichen
erasure Rasur (weggeschabter/-gekratzter Text)
overwritten durch ein anderes Wort überschrieben
(entsprechend bei Einfügungen: <add place="across">…</add>
none keine Kennzeichnung
(z. B. bei Ersetzungen, bei denen eine Streichung vergessen wurde)
Einfügungen: <add>

Wenn ein Textbereich einen anderen, gestrichenen ersetzt oder auf andere Weise als nachträglich eingefügt erkennbar ist (zwischen den Worten, über der Zeile, am Rand, …), wird dieser Bereich innerhalb des Elements <add>…</add> («addition») codiert.

Als Einfügungen verstehen wir nur direkt auf den Wortlaut des Textes bezogene Maßnahmen, nicht also etwa nachträgliche Einträge von Bibliotheken (Seitenzahlen, Signaturen, Stempel; diese werden mit <note>…</note> codiert).

Wenn der hinzugefügte Textbereich einen gestrichenen Text ersetzt, wird <add> als Teil einer Ersetzung codiert.

Die Art der Hinzufügung muss immer über das Attribut place="…" näher klassifiziert werden.

Mögliche Werte für place="…" sind bei Einfügungen:

place="…" Bedeutung
above oberhalb der Zeile
across Überschreibung (entsprechend bei Streichung: <del rend="overwritten">…</del>)
below unterhalb der Zeile
inline zwischen den Worten (rend nicht zwingend erforderlich)
inline in der Zeile (als Sofortkorrektur nach einer Streichung, rend nicht zwingend erforderlich)

Bei Einfügungen mit einem Einweisungszeichen wird dieses Zeichen innerhalb des Elements <metamark function="insertion" target="#…">…</metamark> codiert (unter Bezugnahme auf die xml:id der Einfügung per target="#…"). Kreuzchen sind dabei nicht als Buchstabe (x), sondern als Malzeichen (×) zu codieren.

Brief Busoni an Huber, 20.2.1917:

Trotz aller <metamark function="insertion" target="#add_herz">×</metamark> <add xml:id="add_herz" place="above">herzlicher</add> Zuvorkommenheit in der Schweiz
Ersetzungen: <subst>

Wenn ein Textbereich einen anderen, gestrichenen ersetzt, wird dies als Kombination von Streichung und Einfügung innerhalb des Elements <subst>…</subst> («substitution») codiert.

[noch zu spezifizieren: substJoin]

Transkription unsicher: <unclear>

Nicht eindeutig entzifferbare Stellen werden innerhalb des Elements <unclear>…</unclear> codiert. Sind mehrere Varianten möglich, erhält jede ein eigenes Element <unclear>…</unclear>; alle Varianten stehen dann innerhalb des umgebenden Elements <choice>…</choice>.

Zu jedem Element <unclear>…</unclear> gehört eine Angabe zur Wahrscheinlichkeit der jeweiligen Lesart (Attribut cert="…", obligatorisch); die Nennung eines Grundes für die Unsicherheit (Attribut reason="…") ist hingegen fakultativ. Mögliche Werte sind:

cert="…" Bedeutung
high die wahrscheinliche Lesart (nur eine ist möglich)
medium eine von mind. zwei gleich wahrscheinlichen Lesarten
low eine unwahrscheinliche Lesart
unknown Einschätzung der Wahrscheinlichkeit nicht möglich
reason="…" Bedeutung
illegible unleserlich
(Schrift ansonsten unbeeinträchtigt, aber nicht zweifelsfrei entzifferbar)
overwritten überschrieben
strikethrough durchgestrichen
erasure Rasur
paper-missing Papier fehlt
faded verblasst
low-ink wenig Tinte
ink-blot Tintenklecks
stain Fleck
paste-over überklebt
incomplete auf andere Weise unvollständig

Beispiel:

Brief Schönberg an Busoni, 10.9.1903: «Hoch verehrter» / «Hochverehrter»

Hoch<choice><unclear cert="high"> </unclear><unclear cert="low"/></choice>

Brief Schönberg an Busoni, 19.9.1911: «nur» / «mir»

Es handelt sich leider
<choice>
    <unclear reason="illegible" cert="high">nur</unclear>
    <unclear reason="illegible" cert="low">mir</unclear>
</choice>
um eine recht große Summe,

Transkription unmöglich: <gap>

Nicht entzifferbare Stellen werden mit dem Element <gap/> codiert; Angaben zur Ausdehnung und zum Grund der Transkriptionslücke sind obligatorisch. Für den Grund (Attribut reason="…") gelten die genannten Werte. Für die Ausdehnung ist sind folgende Angaben möglich:

Code Bedeutung
extent="…" exakte Ausdehnung (numerische Angabe, erfordert unit="…")
atLeast="…" Ausdehnung mindestens (numerische Angabe, erfordert unit="…")
atMost="…" Ausdehnung höchstes (numerische Angabe, erfordert unit="…")
extent="unknown" unbekannte Ausdehnung

Wird eine Ausdehnung auf diese Weise beziffert, muss mit einer Angabe zur Einheit (Attribut unit="…") spezifiziert werden:

unit="…" Bedeutung
char Zeichen
word Worte
line Zeilen
page Seiten

Ergänzungen: <supplied>

Bei nicht entzifferbaren oder fehlenden Stellen kann gleichwohl feststehen (oder entschieden werden, dass man weiß), was dort steht oder gestanden hat. In diesen Fällen ersetzen wir <gap/> durch das Element <supplied>…</supplied>. Der Grund für das Fehlen ist auch hier mit dem Attribut reason="…" wie beschrieben anzugeben.

Ferner kann <supplied>…</supplied> für irrtümlich ausgelassene Zeichen oder Worte verwendet werden; der Grund wird in solchen Fällen mit reason="omitted" angegeben.

Beispiele:

Brief Schönberg an Busoni, 13.7.1909: Poststempel mit Lücken (Steinakirchen am Forst)

<stamp>
    <placeName key="E0500040"><hi rend="majuscule">S<supplied reason="incomplete">tei</supplied>nakir<supplied reason="paper missing">chen</supplied></hi>
    am <hi rend="majuscule">For<supplied reason="incomplete">st</supplied></hi></placeName>
    <date when-iso="1909-07-14">14.VII.0<supplied reason="incomplete">9</supplied> <gap atMost="2" unit="char" reason="incomplete"/>–5</date>
</stamp>

Brief Schönberg an Busoni, 31.7.1909: vergessenes Wort

ich lange über Ihren Einwand gegen meinen Klavierstil nachgedacht
ich <supplied reason="omitted">habe</supplied> lange über Ihren Einwand
gegen meinen Klavierstil nachgedacht

Erstausgabe Entwurf einer neuen Aesthetik der Tonkunst: ausgelassene Silbe

Diese Merkmale sind gewiss jenen eines Klassikers entgegen<supplied reason="omitted">ge</supplied>setzt.

Zweite Ausgabe Entwurf einer neuen Aesthetik der Tonkunst: fehlendes Leerzeichen

Wenn die Bühne die Illusion eines Gewitters vortäuscht,<supplied reason="omitted"> </supplied>so ist
dieses Ereignis durch das Auge erschöpfend wahrgenommen.

Zusätze

[noch zu spezifizieren]

originale Fußnoten/Marginalien

Originale Fußnoten (am Fuß der Seite) bzw. Marginalien (am Rand der Seite) werden innerhalb des Elements <note>…</note> codiert. Dabei sind als Attribute anzugeben:

  • mit place die Platzierung auf der Seite (i. d. R. place="bottom", place="margin-left", place="margin-right")
  • mit style die Art des Fußnotenzeichens (falls nicht numerisch mit arabischen Zahlen)
    • style="roman" (römische Zahlen)
    • style="*-repeat" (kumulierende Zeichen: *, **, *** …)
    • style="char:*", style="char:†", style="char:‡" (wechselnde Zeichen: *, †, ‡, …)
  • mit n eine Ordnungszahl: n="1", n="2", …
    • bei originalen Nummern die entsprechende arabische Zahl
    • bei kumulierenden Zeichen die Anzahl der Zeichen
    • bei wechselnden Zeichen pro Seite durchzählen
Annotationen

[noch zu spezifizieren]

Brief Huber an Busoni, 27.4.1916:

<note type="annotation" resp="#recipient" place="bottom" rend="rotate(90)">
    <persName key="E0300157">Frau Speiser</persName>
    <lb/><unclear reason="illegible" cert="high">Mittwoch</unclear> <gap reason="illegible" atLeast="1" unit="word"/>
    <lb/><gap reason="illegible" atLeast="1" unit="word"/>
</note>
Zählungen

Seitenzahlen werden innerhalb des Elements <note>…</note> mit dem Attribut type="…" codiert.
Wir unterscheiden Zählungen von Blättern (Foliierung), Seiten (Paginierung) und Korrespondenzstücken (Nummerierung); die Werte für type="…" lauten entsprechend:

type="…" Bedeutung
foliation Foliierung (Zählung der Blätter oder Bogen)
pagination Paginierung (Zählung der Seiten)
numbering Nummerierung (Zählung der Korrespondenzstücke)

Neben type="…" sind auch Angaben zum Ort auf dem Papier und zur Schreiberhand obligatorisch, also die Attribute place="…" und resp="#…". Bei place gelten die möglichen Werte für Platzierungen; bei resp muss die entsprechende Kennung aus der Beschreibung der Hände angegeben werden.

Beispiele:

Blattzählung durch einen Bibliothekar, auf der Seite unten rechts, mit eckigen Klammern:

<note type="foliation" place="bottom-right" resp="#archive">[2]</note>

Seitenzählung durch den Verfasser, auf der Seite oben rechts, zusätzlich umkreist:

<note type="foliation" place="top-right" resp="#major_hand" rend="circle">1.</note>
Stempel

Bibliotheken, Adressstempel

Position, Ausrichtung

Werte für rend: round

Vorlagen vorkommender Stempel

Bei Übernahme dieser Snippets muss das Attribut place="…" ausgefüllt und die Referenzierung der «Hand» (resp) überprüft werden.

«Deutsche Staatsbibliothek Berlin»

Rundstempel mit Rahmen, im Stempel selbst zentriert, «Berlin» im Sperrsatz:

<note type="stamp" place="…" resp="#dsb_st_red">
    <stamp rend="round border align(center) small">Deutsche
        <lb/>Staatsbibliothek
        <lb/><placeName key="E0500029"><hi rend="spaced-out">Berlin</hi></placeName>
    </stamp>
</note>

«Nachlaß Busoni»

Stempel ohne Rahmen, einzeilig:

<note type="stamp" place="…" resp="sbb_st_blue">
    <stamp>Nachlaß Busoni</stamp>
</note>

«The Library of Congress»

Rundstempel ohne Rahmen, mit Asterisken als Trennzeichen, in Versalien:

<note type="stamp" place="…" resp="#lc_st_red">
    <stamp rend="round majuscule small">* The * Library * of * Congress *</stamp>
</note>

Schönberg (Wien, Liechtensteinstr.)

Adressstempel in Versalien, zentriert, die Adresse kleiner als der Name:

<stamp rend="majuscule">
    <address rend="align(center)">
        <addrLine>Arnold Schönberg</addrLine>
        <addrLine rend="small">&#8239;&#8239;<placeName key="E0500002">Wien</placeName>&#8239;&#8239;</addrLine>
        <addrLine rend="small"><placeName key="E0500077">IX. Liechtensteinstraße 68/70</placeName></addrLine>
    </address>
</stamp>
Signaturen

Bibliotheks-Signaturen werden innerhalb des Elements <idno>…</idno> («identifier») codiert. Das Attribut type="…" ist obligatorisch. Der Wert für type entspricht dem RISM-Bibliothekssigel der Bibliothek; handelt es sich um eine nicht mehr gültige Signatur, wird .olim angefügt (i. d. R. handelt es sich dann um Ersetzungen).

Umschlossen wird <idno> stets vom Element <note>…</note> mit dem Attribut type="shelfmark". Angaben zum Ort auf dem Papier und zur Schreiberhand sind obligatorisch, also die Attribute place="…" und resp="#…". Bei place gelten die möglichen Werte für Platzierungen; bei resp muss die entsprechende Kennung aus der Beschreibung der Hände (i. d. R. resp="#archive") angegeben werden.

Beispiele:

Signatur oben mittig auf der Seite,
vergeben von der Staatsbibliothek zu Berlin · Preußischer Kulturbesitz, Musikabteilung:

<note type="shelfmark" place="top-center" resp="#archive">
    <idno type="D-B">Mus.Nachl. F. Busoni B II, 4545</idno>
</note>

oben rechts durchgestrichene alte Signatur,
darunter neue Signatur,
vergeben jeweils von der Staatsbibliothek zu Berlin · Preußischer Kulturbesitz, Musikabteilung:

<note type="shelfmark" place="top-right" resp="#archive">
    <subst>
        <del rend="strikethrough"><idno type="D-B.olim">Mus.ep. A. Schönberg 6 (Busoni-Nachl. B II)</idno></del>
        <add place="below"><idno type="D-B">Mus.Nachl. F. Busoni B II, 4545</idno></add>
    </subst>
</note>
sonstige Anmerkungen

[noch zu spezifizieren]

Editorische Eingriffe

Korrekturen

Wir korrigieren nur solche Lesarten der Quelle, die auch vor dem Hintergrund individueller Schreiber-Eigenheiten und im Rahmen der (sehr viel weniger regulierten) zeitgenössischen Praxis eindeutig als Fehler anzusehen sind. Dies wird vergleichsweise selten der Fall sein; bei gedruckten Quellen kommen in erster Linie Druckfehler in Betracht.

Die originalen (im oben beschriebenen Sinne «falschen») Schreibungen werden innerhalb des Elements <sic>…</sic> codiert, die berichtigten Schreibungen innerhalb des Elements <corr>…</corr>; beide stehen als Varianten innerhalb des umgebenden Elements <choice>…</choice>.

Handelt es sich um irrtümlich vergessene Zeichen, können sie innerhalb des Elements <supplied> mit dem Attribut reason="omitted" ergänzt werden.

Beispiele:

Brief Schönberg an Busoni, 10.9.1903:

Wenn Sie also die Freundlichkeit hätten
sich meine Partitur ansehen zu wollen,
so möchte ich Sie Ihnen gerne schicken. | Sie → sie [die Partitur]
Wenn Sie also die Freundlichkeit hätten
sich meine Partitur ansehen zu wollen,
so möchte ich <choice><sic>S</sic><corr>s</corr></choice>ie Ihnen gerne schicken.
Normalisierung/Regularisierung

Grundsätzlich werden alle Schreibungen der Quelle für die diplomatische Anzeige exakt übernommen. Zwecks leichterer Lesbarkeit vereinheitlichen wir aber für die Anzeige in der Lesefassung Orthographie und Interpunktion gemäß heutigen Regeln. Es werden also bei Abweichungen von den heute gewohnten Schreibungen zwei Varianten desselben Textes erfasst.

Wenn sich aus der Angleichung von Schreibungen eine veränderte Lautung ergeben würde, vereinheitlichen wir hingegen nicht (Wahrung des Lautstands).

Originale Schreibungen werden innerhalb des Elements <orig>…</orig> codiert, regularisierte Schreibungen innerhalb des Elements <reg>…</reg>; beide stehen als Varianten innerhalb des umgebenden Elements <choice>…</choice>. Handelt es sich um Abkürzungen, werden <abbr>…</abbr> bzw. <expan>…</expan> verwendet.

Beispiele:

daß → dass

da<choice><orig>ß</orig><reg>ss</reg></choice>

im Original fehlendes Komma (<orig/>= im Original steht an dieser Stelle nichts):

<choice><orig/><reg>,</reg></choice>

im Original (<orig/>= im Original steht an dieser Stelle nichts):

<choice><orig/><reg>,</reg></choice>

im Original Reduplikations-/Nasalstrich m̅ → mm:

<choice><abbr>m&#773;</abbr><expan>mm</expan></choice>

im Original Reduplikations-/Nasalstrich n̅ → nn:

<choice><abbr>n&#773;</abbr><expan>nn</expan></choice>

Normalisierung der Datumsangabe in der Datumszeile: «18/XI. 1914» → «18.11.1914»

<dateline rend="align(right)">
    <date when-iso="1914-11-18">18<choice><orig>/XI. </orig><reg>.11.</reg></choice>1914</date>
</dateline>

Brief Schönberg an Busoni, 13./18.8.1909:

Ausgangstext (für diplomatische Ansicht):

Sie schrieben einmal, ob ich einen Verleger
habe und fragten mich ein anderesmal,
ob Sie etwas thun könnten.

Zieltext (für Lesefassung):

Sie schrieben einmal, ob ich einen Verleger
habe, und fragten mich ein anderes Mal,
ob Sie etwas tun könnten.

Code:

Sie schrieben einmal, ob ich einen Verleger
habe<choice><orig/><reg>,</reg></choice> und
fragten mich ein anderes<choice><orig>m</orig><reg> M</reg></choice>al,
ob Sie etwas t<choice><orig>h</orig><reg/></choice>un könnten.

Abbildungen

[noch zu spezifizieren]

Beispiele:

<figure place="center">
    <figDesc>Schiffsvignette des Insel-Verlags</figDesc>
    <graphic width="96px" height="92px" url="entwurf1916_03_logo.png"/>
</figure>

Notenbeispiele

[noch zu spezifizieren]

Beispiele:

So anfangen

<notatedMusic place="inline">
    <ptr target="nb/1910-07-03-sb-nb1.xml"/>
    <graphic width="111px" height="51px" url="1910-07-03-sb_4_ex_1.png"/>
    <desc><persName key="E0300023">Arnold Schönberg</persName>, <rs key="E0400113">op.&#8239;11 Nr. 2</rs>, T. 1</desc>
</notatedMusic>

ist
<lb/>wie wenn man in irgend eine Stimmung
<lb/>ganz versunken wäre.
<notatedMusic place="block left">
    <ptr target="nb/1909-07-26-bs-nb1.xml"/>
    <graphic width="200px" height="92px" url="1909-07-26-bs_3_ex_1.png"/>
    <desc><persName key="E0300023">Arnold Schönberg</persName>, <rs key="E0400019">op.&#8239;11 Nr. 2</rs>, T. 40</desc>
</notatedMusic>

um das
<lb/><hi rend="underline">Orchestrale</hi> <choice><sic>in&#8217;s</sic><corr>ins</corr></choice>
<lb/><hi rend="underline">Pianistische</hi> zu
<lb/>übertragen:

<notatedMusic place="block right">
    <ptr target="nb/1909-07-26-bs-nb2.xml"/>
    <graphic width="200px" height="112px" url="1909-07-26-bs_3_ex_2.png"/>
    <desc><persName key="E0300017">Ferruccio Busoni</persName>, <rs key="E0400032">Bearbeitung von <persName key="E0300023">Schönbergs</persName> op.&#8239;11 Nr. 2</rs>, T. 47</desc>
</notatedMusic>
<figure>
    <ab type="caption" rend="align(center)">Ein So<choice><abbr>n&#773;</abbr><expan>nn</expan></choice>tagsmotiv:</ab>
    <notatedMusic>
        <ptr target="nb/1917-02-hb-nb1.xml"/>
        <graphic width="200px" height="59px" url="1917-02-hb_ex_1.jpg"/>
        <desc><persName key="E0300017">Ferruccio Busoni</persName>, <title key="E0400233">Rondò Arlecchinesco op.&#8239;46</title>, Zf.&#8239;23 T.&#8239;4&#829;f. (usw.)</desc>
    </notatedMusic>
</figure>

Layout

Zahlreiche Elemente können über die Attribute place (Platzierung) und rend («rendition», Wiedergabe) mit genaueren Layout-Informationen ausgestattet werden. place und rend können mehrere Angaben enthalten; wenn mehrere der im Folgenden beschriebenen Angaben auf denselben Textbereich zutreffen, werden sie innerhalb desselben Attributs durch Leerzeichen getrennt.

Schriftgrößen

Unterschiedliche Schriftgrößen werden bei handschriflichen Quellen nur selten zum Einsatz kommen und können i. d. R. ignoriert werden; in einigen Fällen (etwa bei Briefpapiervordrucken) können solche Größenangaben allerdings sinnvoll sein und mit dem Attribut rend="…" angegeben werden. Wir unterscheiden fünf Stufen (keine Angabe bedeutet «normal»):

rend="…" Bedeutung
tiny sehr klein
small kleiner
normal normal
large größer
huge sehr groß
Hervorhebungen

Text, dessen Gestalt sich durch bestimmte typographische Auszeichnungen der Schrift von der Normalgestalt der Umgebung unterscheidet, wird mit dem Attribut rend genauer beschrieben. Als Träger für rend dient immer dann das Element <hi>…</hi> («highlighted»), wenn kein anderes, spezifischeres Element in Frage kommt.

Die Art der Hervorhebung wird über das Attribut rend codiert; mögliche Angaben sind:

rend="…" Bedeutung
italic kursiv
bold fett
underline unterstrichen
rend="underline" n="2" doppelt unterstrichen (mit n="…" analog weiter steigerbar)
majuscule GROSSBUCHSTABEN (der Text selbst wird in Normalschreibung codiert!)
caps Kapitälchen (der Text selbst wird in Normalschreibung codiert!)
sup hochgestellt
sub tiefgestellt
spaced-out g e s p e r r t
antiqua lateinische Schrift innerhalb von Fraktursatz (Drucke)
latin lateinische Schrift innerhalb von Kurrentschrift (Manuskripte)
Einrückungen und Einzüge

Text, dessen Positionierung sich absatz- oder zeilenweise durch horizontale Verschiebung von der Normalgestalt der Umgebung unterscheidet (Ein-/Ausrückung, Erstzeileneinzug), wird mit dem Attribut rend genauer beschrieben. Folgende Werte sind möglich:

rend="…" Bedeutung
indent eingerückter Text (nach rechts verschoben)
indent-first Erstzeileneinzug (am Absatzbeginn erste Zeile weiter rechts)
first-right großer Erstzeileneinzug der ersten Zeile (quasi rechtsbündig)
indent-first-neg negativer Erstzeileneinzug (am Absatzbeginn erste Zeile weiter links)
no-indent-first kein Erstzeileneinzug (nur nötig, wenn ein Einzug als Standardangabe im Dateikopf codiert wurde oder ein übergeordneter Einzug nicht mehr gelten soll)
Platzierung

Die Platzierung eines Elements auf der Seite beschreibt das Attribut place="…".

Die Anordnung der Inhalte einer Seite sollte sich so weit wie möglich in der Reihenfolge der Elemente bei der Codierung widerspiegeln. Genauere Angaben zur Platzierung auf der Seite mit dem Attribut place="…" sind in unserer Edition nur für wenige Elemente möglich: <note>, <add>, <figure> und <notatedMusic>. Mögliche Werte für place="…" sind:

place="…" Bedeutung
am oberen Seitenrand:  
top-left links
top-center mittig
top-right rechts
am unteren Seitenrand:  
bottom-left links
bottom-center mittig
bottom-right rechts
am seitlichen Seitenrand:  
margin-left links
margin-right rechts
an Ort und Stelle der Codierung:  
left links
right-of rechts von etwas (nicht ganz rechts)
center mittig
right rechts
in der Zeile:  
inline in der aktuellen Zeile
above oberhalb von (bei Ersetzungen)
below unterhalb von (bei Ersetzungen)
across darüber geschrieben (bei Ersetzungen)
Ausrichtung

Die horizontale Ausrichtung innerhalb eines Elements beschreibt das Attribut rend="align(…)". Anders als bei der Platzierung eines Elements auf der Seite geht es hier um die Ausrichtung innerhalb von potentiell mehrzeiligen Elementen (i. d. R. Absätze, aber auch Versgruppen, Adressen, Stempel usw.).

Wenn einzelne Zeilen eines Absatzes mit besonderer Ausrichtung erscheinen, ohne dass die Absicht einer Hervorhebung erkennbar ist (etwa bei überhängenden Zeilen), wird dies über das Element <seg rend="…">…</seg> codiert; ist eine Hervorhebung intendiert, codieren wir mit <hi rend="…">…</hi>.

Textdrehungen beschreibt das Attribut rend="rotate(…)". Bei Drehungen um 90° oder -90° gibt i. d. R. die obere Kante des gedrehten Textes den Ort der Codierung vor; Ausnahme hiervon sind lediglich Drehungen bei gleichzeitiger Platzierung am unteren Ende (place="bottom-…).

rend="…" Bedeutung
align(left) linksbündig
align(center) zentriert
align(right) rechtsbündig
align(justify) Blocksatz
rotate(-90) von unten nach oben
rotate(90) von oben nach unten
rotate(180) auf dem Kopf stehend
rotate(-45) diagonal (von links unten nach rechts oben)
rotate(45) diagonal (von links oben nach rechts unten)
rotate(…) [beliebige weitere Rotationen, positive (im Uhrzeigersinn) oder negative Gradangaben (gegen den Uhrzeigersinn)]

Kommentierung

Kontext-Kommentierung:

<note type="commentary" resp="#…">…</note>

Abweichungen gegenüber vorliegenden Editionen:
  • allgemein:

<note type="commentary" subtype="ed_diff" resp="#…">…</note>

  • bei bedeutenden Lesarten-Abweichungen:

<note type="commentary" subtype="ed_diff_major" resp="#…">…</note>

  • bei weniger bedeutenden Lesarten-Abweichungen:

<note type="commentary" subtype="ed_diff_minor" resp="#…">…</note>

[noch weiter zu spezifizieren]

Spezielle Elemente für Briefe

Brieferöffnung: <opener>

Der eröffnende Bereich eines Brieftexts wird innerhalb des Elements <opener>…</opener> codiert. Er kann enthalten:

  • Angaben zum Verfasser (Absender) innerhalb des Elements <byline>…</byline>
  • Angaben zu Ort/Datum des Briefs innerhalb des Elements <dateline>…</dateline>
  • die Anrede innerhalb des Elements <salute>…</salute>

Kommen Angaben zum Verfasser vor, so i. d. R. inkl. Adresse (evtl. als Stempel).

Die Angaben zur Datierung verstehen sich einschließlich Auszeichnung von Ort und Datum sowie meist auch Angaben zur Ausrichtung.

Beginnt der eigentliche Brieftext nach der Anrede ohne Zeilenwechsel, nehmen wir dort trotzdem einen neuen Absatz an, dessen Beginn in derselben Zeile wir so angeben: <p rend="inline">…</p>.

Beispiele:

Berlin, 18. Dezember 2016

Liebe Kommilitonen,
<opener>
    <dateline>
        <placeName key="E0500029">Berlin</placeName>,
        <date when-iso="2016-12-18">18. Dezember 2016</date>
    </dateline>
    <salute>Liebe Kommilitonen,</salute>
</opener>

Brief Schönberg an Busoni, 16.12.1903:

<opener>
    <dateline rend="align(right)">
        <placeName key="E0500002">Wien</placeName>
        <date when-iso="1903-12-16">16<choice><orig>/12. </orig><reg>.12.</reg></choice>1903</date>
    </dateline>
    <salute>Hochverehrter Herr Professor,</salute>
</opener>

Brief Busoni an Schönberg, 14.9.1903:

<opener>
    <dateline rend="right align(left)">
        <address>
            <addrLine><placeName key="E0500029">Berlin</placeName> W 50</addrLine>
            <addrLine>Augsburgerstr. 55</addrLine>
        </address>
        am <date when-iso="1903-09-14">14.
        <choice><abbr>S.</abbr><expan>September</expan></choice>
        <choice><orig>03</orig><reg>1903</reg></date>.
    </dateline>
    <salute rend="align(center)">Sehr geehrter Herr.</salute>
</opener>

Briefschluss: <closer>

Der schließende Bereich eines Brieftexts wird innerhalb des Elements <closer>…</closer> codiert. Er kann enthalten:

  • eine Grußformelinnerhalb des Elements <salute>…</salute>
  • die Unterschrift innerhalb des Elements <signed>…</signed>
  • am Briefschluss platzierte Angaben zu Ort/Datum des Briefs innerhalb des Elements <dateline>…</dateline>

Die Abgrenzung der Grußformel ist nur dann leicht möglich, wenn sie sich durch besondere Positionierung (neue Zeile und/oder Einzug) vom umgebenden Schriftbild abhebt. Gibt es keine solche graphische Hervorhebung (Grußformel im normalen Textfluß: <salute rend="inline">…</salute>), erlaubt der Wortlaut häufig mehrere plausible Abgrenzungen; dann kann frei entschieden werden.

Die Unterschrift sowie die Angaben zur Datierung verstehen sich einschließlich Auszeichnung von Ort und Datum sowie meist auch Angaben zur Ausrichtung. Weitere graphische Elemente v. a. bei Unterschriften (Schnörkel usw.) bleiben unberücksichtigt.

Beispiele:

Mit freundlichen Grüßen

        Christian Schaper
<closer>
    <salute>Mit freundlichen Grüßen</salute>
    <signed rend="indent">Christian Schaper</signed>
</closer>

Brief Schönberg an Busoni, 13.7.1909:

<p>Ich hoffe recht bald eine freundliche
    <lb/>Antwort zu erhalten</p>
<closer>
    <salute rend="inline">und empfehle
        <lb/>mich in vorzüglicher Hochachtung ergebenst</salute>
    <signed rend="inline"><persName key="E0300017">Arnold Schönberg</persName></signed>
</closer>

Adressen: <address>

[noch zu spezifizieren]

Postscriptum: <postscript>

Ein Postskriptum jedweder Länge wird innerhalb des Elements <postscript>…</postscript> codiert; als Postskriptum gelten allerdings nur tatsächliche Nachträge, nicht aber Anlagen, Einlagen usw.

Die Inhalte eines Postskriptums müssen mit den gewöhnlichen strukturierenden Elementen eingetragen werden; alle brieftypischen Angaben inkl. Eröffnung und Schlussformel erneut möglich, bloßer Text ist hingegen nicht erlaubt. Mehrere Postskripta hintereinander sind ebenso möglich.

Vordrucke auf Briefpapier

Vorgedruckte Text- und Bildteile werden (als verwandte Form von Elementen der Buchausstattung) innerhalb des Elements <fw>…</fw> codiert; die Attribute type="letterhead" und place="…" spezifizieren den Typus (Briefkopf) und die Platzierung. Komplexe Layouts können mit mehreren getrennten Codeblöcken und jeweils verschiedenen Angaben für place="…" realisiert werden.

Beispiele:

Briefkarte «Musikschule und Konservatorium Basel.»

<fw type="letterhead" place="top-center" rend="italic">
    <orgName key="E0600020">Musikschule und Konservatorium Basel</orgName>.
    <milestone unit="section" style="–"/>
</fw>

Briefpapier «Musikschule und Konservatorium Basel.»

<fw type="letterhead" place="left" rend="align(center)">
    <orgName key="E0600020">Musikschule<lb/><hi rend="small">und</hi><lb/>Konservatorium<lb/><hi rend="bold">Basel</hi></orgName><hi rend="bold">.</hi>
    <milestone unit="section" style="–"/>
</fw>

Briefpapier «Grand Hôtel Locarno»

<fw type="letterhead" place="top-center large">
    <figure>
        <figDesc>
            Ansicht des <placeName key="E0500215">Grand Hôtel</placeName> <placeName key="E0500183">Locarno</placeName>
            am <placeName key="E0500216">Lago Maggiore</placeName>
        </figDesc>
    </figure>
    <placeName key="E0500215">Grand Hôtel</placeName> <placeName key="E0500183">Locarno</placeName>
</fw>

<fw type="letterhead" place="margin-left" rend="majuscule align(center) tiny">
    Ouvert toute l’année
    <lb/>Plein midi
    <lb/>Saison d’hiver
    <lb/>Confort le plus moderne
    <lb/><hi rend="bold">Balli &amp; C.</hi> Prop.
</fw>

<fw place="margin-right" rend="majuscule tiny">
    <placeName key="E0500216">Lac Majeur</placeName><placeName key="E0500092">Suisse</placeName>
</fw>

<dateline rend="right">
    <fw place="center inline">
        <placeName key="E0500183">Locarno</placeName>,
    </fw>
    <date when-iso="…"></date>
</dateline>

Postkarten

Informationen auf der Adressseite von Postkarten bzw. Ansichtskarten codieren wir mit Spaltenangaben (i. d.#&8239;R.: erste Spalte Text, zweite Spalte Adresse usw.). Am Beginn jeder Spalte steht ein Element <cb/> (column break):

<cb type="postcard"/>

[noch zu spezifizieren]

evtl. auch unter Verwendung von:

<layoutDesc>
    <layout columns="2">
</layoutDesc>

Spezielle Elemente für sonstige Textmanuskripte

[noch zu spezifizieren]

Spezielle Elemente für Bücher

Titelei: <front>

[noch zu spezifizieren]

Impressum, Kolophon usw.: <back>

[noch zu spezifizieren]

Buchausstattung: Seitenzahlen, Kolumnentitel usw.

[noch zu spezifizieren]

Register

Unsere Edition enthält separate Register-Dateien für Personen, Orte, Institutionen/Organisationen, Werke, Bilder und Sekundärliteratur.

Alle Personen, Orte, Institutionen und Werke, die im Bereich der codierten Primärquelle oder im zugehörigen Kommentar erwähnt werden, müssen in das jeweilige Register aufgenommen werden. Ausgenommen davon sind lediglich solche Nennungen, die ausschließlich im Rahmen einer bibliographischen Angabe (Sekundärliteratur) vorkommen.

Gerüst für alle Register-Dateien

<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:id="organizations">
    <teiHeader>
        <fileDesc>
            <titleStmt>
                <title>…index zu «Ferruccio Busoni – Briefe und Schriften»</title>
                <respStmt>
                    <resp>Encoding by</resp>
                    <persName key="christian.schaper">
                        <forename>Christian</forename>
                        <surname>Schaper</surname>
                    </persName>
                </respStmt>
            </titleStmt>
            <publicationStmt>
                <publisher>Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin</publisher>
                <pubPlace>Berlin</pubPlace>
                <date when-iso="2016-03"/>
                <availability>
                    <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/">Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)</licence>
                </availability>
            </publicationStmt>
            <seriesStmt>
                <title type="main">Ferruccio Busoni – Briefe und Schriften</title>
                <title type="genre">Register</title>
                <editor key="christian.schaper">Christian Schaper</editor>
                <editor key="ullrich.scheideler">Ullrich Scheideler</editor>
            </seriesStmt>
            <sourceDesc>
                <ab>Born digital</ab>
            </sourceDesc>
        </fileDesc>
        <encodingDesc>
            <projectDesc>
                <p>Erfassung von Briefen und Schriften von Ferruccio Busoni, ausgehend von Busonis Nachlass in der Staatsbibliothek zu Berlin · Preußischer Kulturbesitz.</p>
            </projectDesc>
            <editorialDecl>
                <p>Die Übertragung folgt den Editionsrichtlinien des Projekts. <ptr target="http://busoni-nachlass.org/docs/principles"/></p>
            </editorialDecl>
        </encodingDesc>
        <revisionDesc>
            <change when-iso="…" who="#…"></change></revisionDesc>
    </teiHeader>
    
    <text>
        <body></body>
    </text>
</TEI>

Elemente für alle Register

Normdaten: <idno>

Zu Personen, Orten, Institutionen und Werken sollen folgende Normdaten-Kennziffern angegeben werden:

Art der Entität Normdaten
Personen GND, VIAF, ISNI
Orte GND, geonames
Institutionen GND, ISNI
Werke GND

Personen:

<idno type="GND"></idno>
<idno type="VIAF"></idno>
<idno type="ISNI"></idno>

Orte:

<idno type="GND"></idno>
<idno type="geonames"></idno>

Institutionen:

<idno type="GND"></idno>
<idno type="ISNI"></idno>

Werke:

<idno type="GND"></idno>

Können keine Normdaten ermittelt werden, wird das Element auskommentiert oder ganz weggelassen.

Wert für <idno type="…"> geeignet für recherchierbar über
GND Personen, Werke, Orte, Organisationen Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg
VIAF Personen Virtual International Authority File
ISNI Personen, Organisationen International Standard Name Identifier (ISO 27729)
DNB Literatur Deutsche Nationalbibliothek
PPN Literatur Gemeinsamer Bibliotheksverbund (GBV)
BVB Literatur Bibliotheksverbund Bayern (BVB)
ZDB Zeitschriften ZDB-OPAC
geonames Orte GeoNames
GNIS Orte in den USA Geographic Names Information System

Erläuterungen, Ereignisse

Beliebig viele Angaben zu sonstigen mit Personen, Orten und Institutionen verbundenen Begebenheiten/Ereignissen können bei Personen und Organisationen innerhalb des Elements <event>…</event> codiert werden (je eine Angabe pro Element).

Form und Ausführlichkeit der Angaben sind beliebig. Innerhalb des Elements <event>…</event> ist die Verwendung von textstrukturierenden Einheiten (Blöcken, Absätzen o. Ä.) obligatorisch. In der Erläuterung genannte Personen, Orte, Werke und Institutionen werden wie beschrieben ausgezeichnet.

Register-Änderungsprotokoll

Alle Hinzufügungen und Änderungen werden nach diesem Muster im Dateikopf innerhalb von <revisionDesc>…</revisionDesc> mit dem Element <change>…</change> protokolliert:

<change when-iso="…" who="#…"></change>

Die Änderungen werden dabei per Freitextangabe beschrieben; die xml:ids der geänderten Einträge (E0......) müssen dabei stets genannt werden.

Personen

Das Personenregister besteht aus einer Liste von Einträgen innerhalb des Elements <listPerson>…</listPerson>.

Jede Person erhält dort einen Eintrag innerhalb des Elements <person xml:id="E03.....">…</person>. Das Attribut xml:id="E03....." ist obligatorisch. Sein Wert ist ein eindeutiger Schlüssel aus der Kennung für Personen «E03» und einer fünfstelligen laufenden Nummer (00001, 00002, …).

Am Ende der Liste werden innerhalb des Elements <listRelation>…</listRelation> Beziehungen zwischen Personen erfasst, und zwar in Form einer Auflistung der Elemente <relation/>.

Muster für die Aufnahme neuer Personen

<person xml:id="E03.....">
    <idno type="GND"></idno>
    <idno type="VIAF"></idno>
    <idno type="ISNI"></idno>
    <persName>
        <forename></forename>
        <forename></forename>
        <surname></surname>
    </persName>
    <birth>
        <date when-iso="…"/>
        <placeName key="E05....."></placeName>
    </birth>
    <death>
        <date when-iso="…"/>
        <placeName key="E05....."></placeName>
    </death>
    <sex value="m"/>
    <occupation></occupation>
    <occupation></occupation>
    <education></education>
    <education></education>
    <affiliation></affiliation>
    <affiliation></affiliation>
    <note type="bioSummary">
        [Zusammenfassung einfügen]
    </note>
    <event when-iso="…" where="…">
        <head>[Überschrift eines Ereignisses / Abschnitts der Vita einfügen]</head>
        <p>[nähere Beschreibung]</p>
    </event>
</person>

Angaben zur Person

Zum Element <idno>…</idno> vgl. den Abschnitt über Normdaten.

Namen

Angaben zum Namen werden innerhalb des Elements <persName>…</persName> codiert. Bei Namen aus nicht-lateinischen Alphabeten wird die wissenschaftliche Transliteration verwendet.

Für Namensbestandteile sind folgende Elemente und Attribute möglich:

Code Bedeutung
<forename>…</forename> Vorname (bei mehreren das Element wiederholen)
<forename type="patronym">…</forename> Vatersname (Patronym)
<nameLink>…</nameLink> Verbindungsglied («von», «van», «de», «di», «d’», …)
<surname>…</surname> Nachname
<surname type="married">…</surname> angeheirateter Nachname
type="unused" nicht verwendeter/geläufiger Namensteil
type="long" nur sporadisch verwendeter Namensteil
type="pen" Künstlername
type="birth" abgelegter Teil des Geburtsnamens (wg. Heirat, Künstlername, …)
<addName type="nick">…</addName> gebräuchlicher Spitzname
<addName type="common">…</addName> geläufiger Namensteil (Hans Huber, Lord Byron)
<surname type="common">…</surname> geläufiger Namensteil (bei Nachnamen, etwa Müller-Lüdenscheidt)
<nameLink type="patronym">…</nameLink> Vebindungsglied bei Abstammungsnamen (wie bei Giotto di Bondone)
<addName type="patronym">…</addName> Abstammungsname (wie bei Giotto di Bondone)
<genName>…</genName> Generationsbezeichnung («II.», «sen.», «d. J.»)
<roleName type="nobility">…</roleName> Adelsrang/Regentschaftsname
<roleName type="office">…</roleName> Amtsbezeichnung
<roleName type="military">…</roleName> militärischer Dienstgrad

Wenn Künstler- oder Taufnamen keine oder kaum eine Verbindung zum Geburtsnamen aufweisen, unterscheiden wir bereits auf der <persName>-Ebene:

Code Bedeutung
<persName type="birth">…</persName> Geburtsname (als eigener Block)
<persName type="pen">…</persName> Künstlername (als eigener Block)
<persName type="baptism">…</persName> Taufname (als eigener Block)

Datumsangaben sind als Attribut zu <persName> möglich.

Heinrich Heine (eigtl. Harry Heine, getauft 1828 als Christian Johann Heinrich Heine):

<persName type="birth">
    <forename>Harry</forename>
    <surname>Heine</surname>
</persName>
<persName type="baptism" from-iso="1828">
    <forename type="unused">Christian</forename>
    <forename type="unused">Johann</forename>
    <forename>Heinrich</forename>
    <surname>Heine</surname>
</persName>

Wenn mehrere Ehenamen vorliegen, können sie mit mehreren Elementen <surname type="married">…</surname> hintereinander codiert werden. Sollen auch Zeitangaben zum jeweiligen Namen gemacht werden, muss dies aber auf der <persName>-Ebene erfolgen.

Alma (Margaretha Maria) Mahler / Gropius / Mahler-Werfel (geb. Schindler):

<persName type="birth">
    <forename>Alma</forename>
    <forename type="unused">Margaretha</forename>
    <forename type="unused">Maria</forename>
    <surname>Schindler</surname>
</persName>
<persName type="married" when-iso="1902/1915">
    <surname>Mahler</surname>
</persName>
<persName type="married" when-iso="1915/1920">
    <surname>Gropius</surname>
</persName>
<persName type="married" from-iso="1920">
    <surname>Mahler-Werfel</surname>
</persName>

Beispiele:

Ferruccio Busoni:

<persName>
    <forename>Ferruccio</forename>
    <forename type="unused">Dante</forename>
    <forename type="unused">Michelangelo</forename>
    <forename type="long">Benvenuto</forename>
    <surname>Busoni</surname>
</persName>

Hans Huber: <persName> <forename type="unused">Johann</forename> <forename type="unused">Alexander</forename> <addName type="common">Hans</addName> <surname>Huber</surname> </persName>
Lew Tolstoi:

<persName>
    <forename>Lev</forename>
    <forename type="patronym">Nikolaevič</forename>
    <surname>Tolstoj</surname>
</persName>

E. T. A. Hoffmann:

<persName>
    <forename>Ernst</forename>
    <forename>Theodor</forename>
    <forename type="birth">Wilhelm</forename>
    <forename type="pen">Amadeus</forename>
    <surname>Hoffmann</surname>
</persName>

Rainer Maria Rilke:

<persName>
    <forename type="unused">René</forename>
    <forename type="unused">Karl</forename>
    <forename type="unused">Wilhelm</forename>
    <forename type="unused">Johann</forename>
    <forename type="unused">Josef</forename>
    <forename type="pen">Rainer</forename>
    <forename>Maria</forename>
    <surname>Rilke</surname>
</persName>

Mathilde Schönberg (geb. von Zemlinsky):

<persName>
    <forename>Mathilde</forename>
    <nameLink type="birth">von</nameLink>
    <surname type="birth">Zemlinsky</surname>
    <surname type="married">Schönberg</surname>
</persName>

Wilhelm II.:

<persName>
    <forename type="unused">Friedrich</forename>
    <forename>Wilhelm</forename>
    <forename type="unused">Viktor</forename>
    <forename type="unused">Albert</forename>
    <genName>II.</genName>
    <roleName type="nobility">Deutscher Kaiser</roleName>
    <roleName type="nobility">König von Preußen</roleName>
</persName>

Giotto di Bondone:

<persName>
    <forename>Giotto</forename>
    <nameLink type="patronym">di</nameLink>
    <addName type="patronym">Bondone</addName>
</persName>
«Multatuli»
<persName type="birth">
    <forename>Eduard</forename>
    <forename>Duwes</forename>
    <surname>Decker</surname>
    </persName>
<persName type="pen">Multatuli</persName>
Lebensdaten

Angaben zu Geburtsdatum und -ort werden innerhalb des Elements <birth>…</birth> codiert.
Angaben zu Sterbedatum und -ort werden innerhalb des Elements <death>…</death> codiert.

Die Daten werden mit <date when-iso="…"/> codiert. Es gelten die Regeln für Datumsangaben. Ist statt eines Geburtsdatums nur das Taufdatum bekannt, wird dieses verwendet und wie folgt mit einem Attribut gekennzeichnet: <date when-iso="…" type="baptism"/>. Bei Personen aus einem Kulturkreis, in dem zum betreffenden Zeitpunkt der Julianische Kalender in Geltung war, geben wir zwei Daten an, die über das Attribut calendar="…" und die Werte Gregorian bzw. Julian spezifiziert werden:

<date calendar="Gregorian" when-iso="1910-11-20"/>
<date calendar="Julian" when-iso="1910-11-07"/>

Die Orte werden mit <placeName key="E05.....">…</placeName> codiert; bisher nicht im Ortsregister vorhandene Orte müssen dort ergänzt werden.

Geschlecht

Angaben zum Geschlecht der Person werden wie folgt über das Attribut value="…" des Elements <sex/> codiert:

<sex value="…"/> Bedeutung
m männlich
f weiblich
Tätigkeiten

Beliebig viele Angaben zu Tätigkeiten (Berufen, Beschäftigungen) der Person werden innerhalb des Elements <occupation>…</occupation> codiert (je eine Angabe pro Element). Mit dem Attribut when-iso="…" kann ein Zeitraum spezifiziert werden; es gelten die REgeln für Datumsangaben.

Beispiel:

Leo Melitz:

<occupation>Schauspieler</occupation>
<occupation>Regisseur</occupation>
<occupation when-iso="1899/1920">Direktor des Stadttheaters <placeName key="E0500097">Basel</placeName></occupation>
<occupation>Schriftsteller</occupation>
Zugehörigkeiten

Angaben über Zugehörigkeiten einer Person zu Institutionen/Organisationen werden innerhalb des Elements <affiliation>…</affiliation> codiert, wenn die betreffende Institution/Organisation im zugehörigen Register vorkommt.

Eine referenzierende Erwähnung der betreffenden Institution/Organisation mit <orgName key="E06.....">…</orgName> ist obligatorisch. Ansonsten sind Form und Ausführlichkeit der Angabe beliebig.

Beispiel:

Emil Hertzka:

<affiliation from-iso="1908" to-iso="1932">Geschäftsführender Direktor des Wiener Musikverlags <orgName key="E0600004">Universal Edition</orgName></affiliation>
Ausbildung und weitere Ereignisse

Beliebig viele Angaben zum Bildungsweg der Person und zu sonstigen mit ihr verbundenen Begebenheiten/Ereignissen können innerhalb der Elemente <education>…</education> bzw. <event>…</event> codiert werden (je eine Angabe pro Element; vgl. auch den Abschnitt zu Ereignissen).

Beispiele:

E. T. A. Hoffmann:

<event from-iso="1805">
    <head>Namensänderung</head>
    <p>Den Vornamen «Amadeus» verwendete Hoffmann seit 1805 als Ersatz für «Wilhelm».</p>
</event>

Wilhelm II.:

<event when-iso="1888/1918"><ab>Regentschaft 1888–1918</ab></event>
Beziehungen zu anderen Personen

[noch zu spezifizieren]

relation name="…" Bedeutung
parent Elternteil (active="#E03…"), Kind (passive="#E03…")
step-parent Stief-Elternteil (active="#E03…"), Stief-Kind (passive="#E03…")
sibling Geschwister (mutual="#E03… #E03…")
step-sibling Stiefgeschwister (mutual="#E03… #E03…")
spouse Eheleute (mutual="#E03… #E03…")
in-law Verschwägerungen (mutual="#E03… #E03…")
teacher Lehrer (active="#E03…"), Schüler (passive="#E03…")
lover Liebschaften (mutual="#E03… #E03…")
<listRelation>
    <relation name="parent" active="#E03…" passive="#E03…"/>
    <relation name="sibling" mutual="#E03… #E03…"/></listRelation>

Werke

Der Standard TEI P5 enthält keine speziellen Elemente für die Erfassung von Kunstwerken. Für eine dennoch standardkonforme Codierung von Werken adaptieren wir die Strukturen zur Erfassung von bibliographischen Angaben in freier Weise. Das Werkregister besteht entsprechend aus einer Liste von Einträgen innerhalb des Elements <listBibl>…</listBibl>.

Jedes Werk (bei Sammlungen, Zyklen oder sonstigen Folgen von Einzelnummern ggf. auch Werkteile) erhält dort einen Eintrag innerhalb des Elements <biblStruct xml:id="E04.....">…</biblStruct>. Das Attribut xml:id="E04....." ist obligatorisch. Sein Wert ist ein eindeutiger Schlüssel aus der Kennung für Werke «E04» und einer fünfstelligen laufenden Nummer (00001, 00002, …).

Muster für die Aufnahme neuer Werke

<biblStruct xml:id="E04.....">
    <monogr>
        <author key="E03....." role="…"></author>
        <title></title>
        <title type="sub"></title>
        <idno type="op"></idno>
        <idno type="wcat"></idno>
        <idno type="GND"></idno>
        <imprint>
            <date when-iso="…" type="…"/>
            <pubPlace key="E05....."></pubPlace>
        </imprint>
        <imprint>
            <date when-iso="…" type="…"/>
            <pubPlace key="E05....."></pubPlace>
            <note></note>
        </imprint>
    </monogr>
</biblStruct>

Muster für die Aufnahme von Werkteilen

<biblStruct xml:id="E04.....">
    <analytic>
        <author key="E03....." role="…"></author>
        <title></title>
        <title type="sub"></title>
        <idno type="op"></idno>
        <idno type="wcat"></idno>
        <idno type="GND"></idno>
    </analytic>
    <monogr sameAs="#E04.....">
        <imprint>
            <date when-iso="…" type="…"/>
            <pubPlace key="E05....."></pubPlace>
        </imprint>
        <imprint>
            <date when-iso="…" type="…"/>
            <pubPlace key="E05....."></pubPlace>
            <note></note>
        </imprint>
    </monogr>
</biblStruct>

Muster für die Aufnahme von Werken als Teil einer Werkreihe

<biblStruct xml:id="E04.....">
    <monogr>
        <author key="E03....." role="…"></author>
        <title></title>
        <title type="sub"></title>
        <idno type="op"></idno>
        <idno type="wcat"></idno>
        <idno type="GND"></idno>
        <imprint>
            <date when-iso="…" type="…"/>
            <pubPlace key="E05....."></pubPlace>
        </imprint>
        <imprint>
            <date when-iso="…" type="…"/>
            <pubPlace key="E05....."></pubPlace>
            <note></note>
        </imprint>
    </monogr>
    <series>
        <title></title>
        <title type="sub"></title>
        <idno type="GND"></idno>
        <biblScope unit="volume"></biblScope>
    </series>
</biblStruct>

Muster für die Aufnahme von Teilen eines Werks mit Werkreihe

<biblStruct xml:id="E04.....">
    <analytic>
        <author key="E03....." role="…"></author>
        <title></title>
        <title type="sub"></title>
        <idno type="op"></idno>
        <idno type="wcat"></idno>
        <idno type="GND"></idno>
    </analytic>
    <monogr sameAs="#E04.....">
        <imprint>
            <date when-iso="…" type="…"/>
            <pubPlace key="E05....."></pubPlace>
        </imprint>
        <imprint>
            <date when-iso="…" type="…"/>
            <pubPlace key="E05....."></pubPlace>
            <note></note>
        </imprint>
    </monogr>
    <series sameAs="#E09....."/>
</biblStruct>

Angaben zum Werk

Die Daten zu Werken werden innerhalb des Elements <monogr>…</monogr>, zu Werkteilen innerhalb des Elements <analytic>…</analytic> und zu Werkreihen innerhalb des Elements <series>…</series> codiert.

Stammdaten

Autoren werden mit <author key="E03....." role="…">…</author>, Bearbeiter mit <editor key="E03.....">…</editor> erfasst bzw. referenziert; bisher nicht im Personenregister vorhandene Personen müssen dort ergänzt werden. Mit dem Attribut role="…" wird die Art/Funktion des Autors wie folgt näher spezifiert (durch Leerzeichen getrennte Kombinationen sind möglich):

role="…" Bedeutung
(ohne, Attribut weglassen) Autor eines literarischen Werks
cmp Komponist
lbt Librettist (Bearbeiter einer literarischen Vorlage)
lyr Textdichter
ptr Maler

Werktitel und -untertitel werden innerhalb des Elements <title>…</title> bzw. <title type="sub">…</title> codiert, Beinamen mit <title type="epit">…</title> («epitheton») und nicht-originale (populäre) Beinamen mit <title type="epit" subtype="pop">…</title>. Titelschreibungen werden stillschweigend normalisiert; bei Sammlungstiteln wie «Etüden», «Nocturnes» usw. werden führende Zahlenangaben («12 Etüden») bei bekannten Werken und umfangreichen Œuvres in der Regel weggelassen.

Innerhalb des Elements <idno>…</idno> stehen zum einen Werkzählungen; mit dem Attribut type="…" werden folgende Typen unterschieden:

Code Bedeutung
<idno type="op">…</idno> Opuszahl (nur die Zahl und ggf. Buchstaben, ohne op. und Teilnummern)
<idno type="no">…</idno> Unterteilung innerhalb des Opus (ohne Nr. o. Ä)
<idno type="wcat">…</idno> Werkverzeichnis (Kürzel plus Nummer, z. B. KV 620)

Zum anderen vgl. zu <idno>…</idno> den Abschnitt über Normdaten.

Beispiele:

<author key="E0300047" role="cmp">Max Reger</author>
<title>Drei Suiten für Violoncello</title>
<idno type="op">131c</idno>
<author key="E0300022" role="cmp">Richard Strauss</author>
<title>Don Quixote</title>
<title type="sub">Phantastische Variationen über ein Thema ritterlichen Charakters</title>
<idno type="op">35</idno>
<author key="E0300002" role="cmp">Franz Schubert</author>
<title>Fantasie C-Dur</title>
<title type="epit" subtype="pop">Wandererfantasie</title>
<idno type="wcat">D 760</idno>

Werktitel in mehreren Sprachen werden immer dann codiert (mit dem Attribut xml:lang="…", vgl. unter Fremdsprachige Texte), wenn zum Originaltitel eine geläufige deutsche Übersetzung existiert.

Beispiele:

<author key="E0300020" role="cmp">Jacques Offenbach</author>
<title xml:lang="fr">Les Contes d’Hoffmann</title>
<title xml:lang="de">Hoffmanns Erzählungen</title>
<author key="E0300082" role="cmp">Gioachino Rossini</author>
<title xml:lang="it">Il barbiere di Siviglia</title>
<title xml:lang="de">Der Barbier von Sevilla</title>
Werkgeschichte

Angaben zu Entstehung, zu Aufführungen und zur Drucklegung werden innerhalb des Elements <imprint>…</imprint> codiert; für jedes Werk ist mindestens ein solcher Eintrag erforderlich, beliebig viele sind möglich.

Mit <date when-iso="…" type="…"/> erfassen wir neben dem Datum (when-iso="…" vgl. die Regeln für Datumsangaben) auch die Art der werkgeschichtlichen Angabe (type="…"). Die Angabe eines Typs ist fakultativ. Es kommen folgende Standardfälle in Betracht:

Code Bedeutung / angezeigter Text
<date when-iso="…" type="composed"/> Komposition
<date when-iso="…" type="written"/> Entstehung [bei Textwerken]
<date when-iso="…" type="finished"/> Fertigstellung
<date when-iso="…" type="firstperf"/> Uraufführung
<date when-iso="…" type="firstprint"/> Erstdruck
<date when-iso="…" type="revised"/> Überarbeitung

Abwandlungen dieser Typen sind über ein Suffix nach Bindestrich möglich, z. B.:

Code Bedeutung / angezeigter Text
<date when-iso="…" type="composed-unf"/> Komposition (Fragment)
<date when-iso="…" type="composed-part"/> [Komposition eines Werkteils (Nr. eines Opus o. Ä.)]
<date when-iso="…" type="composed-arr"/> [Transkription zu einer anderen, (um)instrumentierten Fassung]
<date when-iso="…" type="written-unf"/> Entstehung (Fragment)
<date when-iso="…" type="written-libr"/> Dichtung [des Librettos / vertonten Texts desselben Autors]
<date when-iso="…" type="finished-sketch"/> Abschluss der Skizze
<date when-iso="…" type="finished-fair"/> Abschluss der Reinschrift
<date when-iso="…" type="firstperf-rev"/> Uraufführung der überarbeiteten Fassung
<date when-iso="…" type="firstperf-part"/> [Uraufführung eines Werkteils]
<date when-iso="…" type="firstperf-arr"/> [Uraufführung einer anderen, (um)instrumentierten Fassung]
<date when-iso="…" type="firstprint-part"/> [Erstdruck eines Werkteils]
<date when-iso="…" type="firstprint-reduc"/> Erstdruck des Klavierauszugs
<date when-iso="…" type="firstprint-libr"/> Erstdruck des Librettos
<date when-iso="…" type="firstprint-single"/> Erstdruck als Einzelausgabe
<date when-iso="…" type="firstprint-coll"/> [Erstdruck als Teil einer Sammlung]
<date when-iso="…" type="firstprint-facs"/> Erstdruck als Faksimile
<date when-iso="…" type="firstprint-engr"/> Erstdruck als Notenstich
<date when-iso="…" type="firstprint-lang"/> [Erstdruck in einer anderen Sprache (nur bei Sprach-Kunstwerken)]

Jede solche Angabe kann per Freitext innerhalb eines folgenden Elements <note>…</note> erläutert werden; erfolgt keine solche Angabe, werden die oben ohne eckige Klammern angegebenen Texte ausgegeben.

Zur Entstehung kann, zu Uraufführungen und gedruckten Ausgaben muss stets der Ort innerhalb des Elements <pubPlace key="E05.....">…</pubPlace> angegeben werden; bisher nicht im Ortsregister vorhandene Orte müssen dort ergänzt werden.

Beispiele:

<biblStruct xml:id="E0400033">
    <monogr>
        <author key="E0300017" role="cmp">Ferruccio Busoni</author>
        <title>Orchester-Suite aus der Musik zu Gozzis Märchendrama Turandot</title>
        <idno type="op">41</idno>
        <idno type="wcat">K 248</idno>
        <idno type="GND">300382995</idno>
        <imprint>
            <date when-iso="1905" type="composed"/>
        </imprint>
        <imprint>
            <date when-iso="1905-10-21" type="firstperf"/>
            <pubPlace key="E0500029">Berlin</pubPlace>
        </imprint>
        <imprint>
            <date when-iso="1906" type="firstprint"/>
            <pubPlace key="E0500007">Leipzig</pubPlace>
        </imprint>
    </monogr>
</biblStruct>
<biblStruct xml:id="E0400104">
    <monogr>
        <author key="E0300023" role="lyr cmp">Arnold Schönberg</author>
        <title>Die Jakobsleiter</title>
        <idno type="GND">300139160</idno>
        <imprint>
            <date when-iso="1915/1917"/>
            <note>Dichtung</note>
        </imprint>
        <imprint>
            <date when-iso="1917" type="composed-unf"/>
            <note>Komposition (Fragment)</note>
        </imprint>
        <imprint>
            <date when-iso="1921/1922" type="composed-unf"/>
            <note>Komposition (Fortsetzung), danach Abbruch</note>
        </imprint>
    </monogr>
</biblStruct>

Bei der Referenzierung von Drucken kann die Werkerfassung gemäß den Richtlinien für die Erfassung von Sekundärliteratur beliebig vertieft werden, was sich insbesondere für schriftstellerische Werke anbietet. Werden zu bestimmten Druck-Ausgaben die Normdaten angegeben (v. a. DNB oder PPN), wird über das Attribut corresp="#…" die <idno> dem entsprechenden Druck <imprint> zugeordnet.

Beispiele:

<biblStruct xml:id="E0400049">
    <monogr>
        <author key="E0300085">Luigi Cherubini</author>
        <title xml:lang="fr">Cours de contre-point et de fugue</title>
        <title xml:lang="de">Theorie des Contrapunktes und der Fuge</title>
        <idno type="PPN" corresp="#1">613850939</idno>
        <idno type="PPN" corresp="#2">135378141</idno>
        <imprint>
            <pubPlace key="E0500012">Paris</pubPlace>
            <publisher>M. Schlesinger</publisher>
            <date when-iso="1835" type="firstprint"/>
            <note>Erstdruck frz.</note>
        </imprint>
        <imprint>
            <pubPlace key="E0500007">Leipzig</pubPlace>
            <publisher>Fr. Kistner</publisher>
            <date when-iso="1836" type="firstprint-lang"/>
            <note>Erstdruck frz./dt.</note>
        </imprint>
    </monogr>
</biblStruct>
<biblStruct xml:id="E0400116">
    <monogr>
        <author key="E0300086">Rainer Maria Rilke</author>
        <title>Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke</title>
        <idno type="GND">4195528-6</idno>
        <idno type="DNB" corresp="#1">361626517</idno>
        <idno type="DNB" corresp="#2">361626525</idno>
        <imprint>
            <date when-iso="1906" type="firstprint"/>
            <pubPlace key="E0500029">Berlin</pubPlace>
            <pubPlace key="E0500007">Leipzig</pubPlace>
            <pubPlace key="E0500181">Stuttgart</pubPlace>
            <publisher>A. Juncker</publisher>
        </imprint>
        <imprint>
            <date when-iso="1912"/>
            <pubPlace key="E0500007">Leipzig</pubPlace>
            <publisher><orgName key="E0600018">Insel-Verlag</orgName></publisher>
            <note>Zweite Ausgabe</note>
        </imprint>
    </monogr>
</biblStruct>

Bei übereinstimmenden Orten für mehrere mit <date when-iso="…">…</date> erfasste Ereignisse der Werkgeschichte können diese innerhalb eines einzigen Elements <imprint>…</imprint> gebündelt werden:

<biblStruct xml:id="E0400019">
    <monogr>
        <author key="E0300023" role="cmp">Arnold Schönberg</author>
        <title>Drei Klavierstücke</title>
        <idno type="op">11</idno>
        <idno type="GND">300434502</idno>
        <imprint>
            <date when-iso="1909-02-19" type="composed-part"/>
            <note>Komposition Nr. 1</note>
        </imprint>
        <imprint>
            <date when-iso="1909-02-22" type="composed-part"/>
            <note>Komposition Nr. 2</note>
        </imprint>
        <imprint>
            <date when-iso="1909-08-07" type="composed-part"/>
            <note>Komposition Nr. 3</note>
        </imprint>
        <imprint>
            <date when-iso="1910-01-14" type="firstperf"/>
            <date when-iso="1910" type="firstprint"/>
            <pubPlace key="E0500002">Wien</pubPlace>
        </imprint>
    </monogr>
</biblStruct>
Werkteile

Wird innerhalb des Elements <analytic>…</analytic> ein Einzelstück eines Werks ins Register aufgenommen, setzt dies einen eigenen Eintrag für das ganze Werk voraus, der ggf. neu anzulegen ist. Bei der Erfassung des Einzelstücks nimmt sodann das Element <monogr>…</monogr> mit dem Attribut sameAs="#E04....." Bezug auf den bereits vorhandenen Eintrag. Innerhalb von <imprint>…</imprint> geben wir zusätzliche oder abweichende Daten an; mindestens ein Eintrag ist obligatorisch.

<biblStruct xml:id="E0400113">
    <analytic>
        <author key="E0300023" role="cmp">Arnold Schönberg</author>
        <title>Klavierstück</title>
        <idno type="op">11</idno>
        <idno type="no">2</idno>
        <idno type="GND">30044883X</idno>
    </analytic>
    <monogr sameAs="#E0400019">
        <imprint>
            <date when-iso="1909-02-22" type="composed"/>
        </imprint>
    </monogr>
</biblStruct>
Werkreihen

Gehört ein Werk zu einer Werkreihe, werden die Angaben zur Reihe bei der Erfassung des ersten zugehörigen Werks innerhalb des Elements <series>…</series> codiert, das als Attribut xml:id="E09....." die nächste freie Nummer als eindeutige Kennung erhält. Bei der Erfassung eines weiteren Werks der gleichen Reihe nehmen wir mit <series sameAs="#E09.....">…</series> Bezug auf die erste Nennung; dann müssen nur noch abweichende Angaben codiert werden (Nummer/Stellung in der Reihe, Normdaten).

Innerhalb des Elements <biblScope>…</biblScope> wird als Freitext die Stellung in der Reihe erfasst; dasselbe geschieht zusätzlich über die Attribute unit="volume" n="…".

Als Teile von Werkreihen kommen nur Werke in Betracht, die von großem Format sind und/oder selbst wiederum Teilwerke enthalten.

Beispiele:

J. S. Bach, Das wohltemperierte Klavier:

<biblStruct xml:id="E0400129">
    <monogr>
        <author key="E0300012" role="cmp">Johann Sebastian Bach</author>
        <title>Das wohltemperierte Klavier</title>
        <idno type="GND">30001189X</idno>
        <imprint>
            <date when-iso="1722" type="finished"/>
        </imprint>
    </monogr>
    <series xml:id="E0900004">
        <title>Das wohltemperierte Klavier</title>
        <idno type="GND">300011881</idno>
        <biblScope unit="volume" n="1">Teil 1</biblScope>
    </series>
</biblStruct>
<biblStruct xml:id="E0400136">
    <monogr>
        <author key="E0300012" role="cmp">Johann Sebastian Bach</author>
        <title>Das wohltemperierte Klavier</title>
        <idno type="GND">300011962</idno>
        <imprint>
            <date when-iso="1740" type="finished"/>
        </imprint>
    </monogr>
    <series sameAs="#E0900004">
        <biblScope unit="volume" n="2">Teil 2</biblScope>
    </series>
</biblStruct>

Franz Liszt, Anneés de pèlerinage:
Teil 1 (Année 1): Suisse;
darin Einzelwerk Vallée d’Obermann;
Teil 2 (Année 2): Italie

<biblStruct xml:id="E0400123">
    <monogr>
        <author key="E0300013" role="cmp">Franz Liszt</author>
        <title>Suisse</title>
        <idno type="wcat">S 160</idno>
        <idno type="wcat">R 10/1–9</idno>
        <idno type="GND">300092709</idno>
        <imprint>
            <date when-iso="1855" type="firstprint"/>
            <pubPlace key="E0500083">Mainz</pubPlace>
            <publisher>Schott</publisher>
        </imprint>
    </monogr>
    <series xml:id="E0900002">
        <title>Années de pèlerinage</title>
        <title type="sub">Suite de compositions</title>
        <biblScope unit="volume" n="1">Année 1</biblScope>
        <idno type="GND">300092695</idno>
    </series>
</biblStruct>
<biblStruct xml:id="E0400124">
    <analytic>
        <author key="E0300013" role="cmp">Franz Liszt</author>
        <title>Vallée d’Obermann</title>
        <idno type="wcat">R 10/6</idno>
        <idno type="GND">300092725</idno>
    </analytic>
    <monogr sameAs="#E0400123">
        <imprint>
            <date when-iso="1841"/>
            <note>Erstdruck einer früheren Version (<title>Album d’un voyageur</title>, Teil I, Nr. 4)</note>
        </imprint>
        <imprint>
            <date when-iso="1848/1855"/>
            <note>Überarbeitung</note>
        </imprint>
    </monogr>
    <series sameAs="#E0900002"/>
</biblStruct>
<biblStruct xml:id="E0400131">
    <monogr>
        <author key="E0300013" role="cmp">Franz Liszt</author>
        <title>Italie</title>
        <idno type="wcat">S 161</idno>
        <idno type="wcat">10b/1–7</idno>
        <idno type="GND">300094728</idno>
        <imprint>
            <date when-iso="1855" type="firstprint"/>
            <pubPlace key="E0500083">Mainz</pubPlace>
            <publisher>Schott</publisher>
        </imprint>
    </monogr>
    <series sameAs="#E0900002">
        <biblScope unit="volume" n="2">Année 2</biblScope>
        <idno type="GND">300092695</idno>
    </series>
</biblStruct>

Richard Wagner, Der Ring des Nibelungen:

<biblStruct xml:id="E0400034">
    <monogr>
        <author key="E0300006" role="lyr cmp">Richard Wagner</author>
        <title>Die Walküre</title>
        <idno type="wcat">WWV 86B</idno>
        <idno type="GND">300170548</idno>
        <imprint>
            <date when-iso="1870-06-26" type="firstperf"/>
            <pubPlace key="E0500034">München</pubPlace>
        </imprint>
        <imprint>
            <date when-iso="1874" type="firstprint"/>
            <pubPlace key="E0500083">Mainz</pubPlace>
        </imprint>
    </monogr>
    <series xml:id="E0900001">
        <title>Der Ring des Nibelungen</title>
        <title type="sub">Bühnenfestspiel für drei Tage und einen Vorabend</title>
        <idno type="wcat">WWV 86</idno>
        <biblScope unit="volume" n="2">Erster Tag</biblScope>
        <idno type="GND">300170319</idno>
    </series>
</biblStruct>
<biblStruct xml:id="E0400035">
    <monogr>
        <author key="E0300006" role="lyr cmp">Richard Wagner</author>
        <title>Siegfried</title>
        <idno type="wcat">WWV 86C</idno>
        <idno type="GND">300170327</idno>
        <imprint>
            <date when-iso="1876-08-16" type="firstperf"/>
            <pubPlace key="E0500027">Bayreuth</pubPlace>
        </imprint>
        <imprint>
            <date when-iso="1876" type="firstprint"/>
            <pubPlace key="E0500083">Mainz</pubPlace>
        </imprint>
    </monogr>
    <series sameAs="#E0900001">
        <biblScope unit="volume" n="3">Zweiter Tag</biblScope>
    </series>
</biblStruct>
Bearbeitungen

Angaben bei Bearbeitungen innerhalb des Elements <edition>…</edition> codiert. Mit dem Attribut corresp="#E04....." wird auf die xml:id="E04....." des Originals verwiesen (jeweils beim Wurzelelement <biblStruct>…</biblStruct>).

Beispiele:

<biblStruct xml:id="E0400032" corresp="#E0400113">
    <monogr>
        <author key="E0300023" role="cmp">Arnold Schönberg</author>
        <editor key="E0300017">Ferruccio Busoni</editor>
        <title>Klavierstück</title>
        <idno type="op">11</idno>
        <idno type="no">2</idno>
        <edition>Konzertmäßige Interpretation</edition>
        <idno type="PPN" corresp="#2">268022429</idno>
        <imprint>
            <date when-iso="1909" type="composed"/>
        </imprint>
        <imprint>
            <date when-iso="1910" type="firstprint"/>
            <pubPlace key="E0500002">Wien</pubPlace>
            <pubPlace key="E0500002">Leipzig</pubPlace>
            <publisher><orgName key="E0600004">Universal Edition</orgName></publisher>
        </imprint>
    </monogr>
</biblStruct>
<biblStruct xml:id="E0400013" corresp="#E0400020">
    <monogr>
        <author key="E0300023" role="cmp">Arnold Schönberg</author>
        <title>Fünf Orchesterstücke</title>
        <idno type="op">16</idno>
        <edition>Bearbeitung von Nr. 1, 2 und 4 für zwei Klaviere achthändig</edition>
        <idno type="GND">300139349</idno>
        <imprint>
            <date when-iso="1912-02-04" type="firstperf"/>
            <pubPlace key="E0500029">Berlin</pubPlace>
        </imprint>
    </monogr>
</biblStruct>
Werke in unserer Edition

Bei Aufnahme von Werken, die im Rahmen der Edition «Ferruccio Busoni – Briefe und Schriften» vorliegen, verweisen wir wie folgt darauf:

  • bei bestimmmten Ausgaben: innerhalb von <imprint>…</imprint> mit <note>…<ptr type="…" subtype="…" target="#…"></note>
  • ansonsten mit <note>…<ptr type="…" subtype="…" target="#…"/></note> (als letztem Eintrag vor </biblStruct>).

(Vgl. auch oben zu Verweisen innerhalb der Edition).

Beispiel:

<biblStruct xml:id="E0400043">
    <monogr>
        <author key="E0300017">Ferruccio Busoni</author>
        <title>Entwurf einer neuen Ästhetik der Tonkunst</title>
        <idno type="GND">4664013-7</idno>
        <idno type="DNB" corresp="#1">572578873</idno>
        <idno type="DNB" corresp="#2">572578903</idno>
        <idno type="DNB" corresp="#3">579010333</idno>
        <imprint>
            <pubPlace key="E0500145">Triest</pubPlace>
            <publisher><orgName key="E0600017">C. Schmidl &amp; Co.</orgName></publisher>
            <date when-iso="1907" type="firstprint-single"/>
            <note>Erstdruck als Einzelausgabe<ptr type="E010004" target="#D0200001"/></note>
        </imprint>
        <imprint>
            <pubPlace key="E0500145">Triest</pubPlace>
            <publisher><orgName key="E0600017">C. Schmidl &amp; Co.</orgName></publisher>
            <date when-iso="1907" type="firstprint-coll"/>
            <note>Erstdruck in der Sammlung <q><title key="E0400048">Der mächtige Zauberer</title>. <title key="E0400138">Die Brautwahl</title>. Zwei Theaterdichtungen für Musik. <title key="E0400043">Entwurf einer neuen Ästhetik der Tonkunst</title></q></note>
        </imprint>
        <imprint>
            <pubPlace key="E0500007">Leipzig</pubPlace>
            <publisher><orgName key="E0600018">Insel-Verlag</orgName></publisher>
            <date when-iso="1916" type="revision"/>
            <note>Zweite Ausgabe<ptr type="E010004" target="#D0200002"/></note>
        </imprint>
    </monogr>
    <note type="ed-ref"><ref type="E010004" target="#entwurf-synopt">Synopse der Ausgaben 1907 und 1916</ref></note>
</biblStruct>

Orte

Das Ortsregister besteht aus einer Liste von Einträgen innerhalb des Elements <listPlace>…</listPlace>.

Jede Ortsangabe erhält dort einen Eintrag innerhalb des Elements <place xml:id="E05.....">…</place>. Das Attribut xml:id="E05....." ist obligatorisch. Sein Wert ist ein eindeutiger Schlüssel aus der Kennung für Orte «E05» und einer fünfstelligen laufenden Nummer (00001, 00002, …).

Je nach Größenordnung des Orts kommen verschiedene Elemente zur Benennung des Orts in Betracht:

Element/Attribut Art des Ortes
<country>…</country> Land/Staat
<region type="state">…</region> Bundesstaat (häufig auch als Ergänzung bei US-Städten)
<settlement>…</settlement> «Ansiedlung» (umfasst alles vom Dorf bis zur Metropole; sehr kleine werden mit dem Attribut type="small" versehen)
<district>…</district> Stadtteil
<geogName type="lake">…</geogName> See
<geogName type="island">…</geogName> Insel
<geogName type="mountain">…</geogName> Berg
<geogName type="valley">…</geogName> Tal
<geogName type="mountains">…</geogName> Gebirge
<geogName type="massif">…</geogName> Gebirgszug
<geogName type="…">…</geogName> (um weitere geographische Erscheinungen erweiterbar)
<placeName type="building">…</placeName> Gebäude

Muster für die Aufnahme neuer Orte

Ansiedlungen
<place xml:id="E05.....">
    <settlement></settlement>
    <location>
        <geo></geo>
    </location>
    <idno type="GND"></idno>
</place>
Ehemals eigenständige, inzwischen eingemeindete Ansiedlungen
<place xml:id="E05.....">
    <settlement to-iso="…"></settlement>
    <district from-iso="…">… (<settlement key="E05....."></settlement>)</district>
    <location>
        <geo></geo>
    </location>
    <idno type="GND"></idno>
</place>
Ansiedlungen mit näherer Regionsangabe (Bundesstaat, See, Berg, Gebirge, …)
<place xml:id="E05.....">
    <settlement></settlement>
    <region type="state | lake | mountain | mountains | …"></region>
    <location>
        <geo></geo>
    </location>
    <idno type="GND"></idno>
</place>
Bundesstaaten
<place xml:id="E05.....">
    <region type="state"></region>
    <location>
        <geo></geo>
    </location>
    <idno type="GND"></idno>
</place>
Länder/Staaten
<place xml:id="E05.....">
    <country></country>
    <location>
        <geo></geo>
    </location>
    <idno type="GND"></idno>
</place>
Seen
<place xml:id="E05.....">
    <geogName type="lake"></geogName>
    <location>
        <geo></geo>
    </location>
    <idno type="GND"></idno>
</place>
Gebäude
<place xml:id="E05.....">
    <placeName type="building"></placeName>
    <location>
        <address>
            <addrLine><placeName type="street"></placeName></addrLine>
            <addrLine><settlement key="E05....."></settlement></addrLine>
        </address>
        <geo></geo>
    </location>
    <idno type="GND"></idno>
    <event>
        <desc></desc>
    </event></place>

Lage

Die geographische Lage des Ortes wird innerhalb des Elements <geo>…</geo> codiert. Es enthält ein Zahlenpaar, das die geographische Breite bzw. Länge des Ortes angibt (gemäß World Geodetic System, WGS 84).

Das Zahlenformat ist dezimal, als Dezimaltrennzeichen dient der Punkt; das Zahlenpaar steht ohne Gradzeichen.

Beispiel:

Berlin:

<geo>52.518611 13.408333</geo>

Schritte zur Ermittlung der Koordinaten bei größeren Orten:

  • den zugehörigen Wikipedia-Artikel aufrufen (z. B. Dresden)
  • oben rechts auf die Koordinaten-Angabe klicken (z. B. «51° 3′ N, 13° 44′ O»)
  • auf der neu geöffneten Website «GeoHack» oben rechts im Feld «WGS84» die Koordinaten in der Schreibweise in der zweiten Zeile kopieren, z. B. «51.049259°, 13.73836°»
  • die Koordinaten ohne die Grad-Zeichen (°) und ohne das Komma in <geo>…</geo> eintragen (z. B. «51.049259 13.73836»)

Bei kleineren Einheiten (Adressen, Gebäuden) können die Geo-Koordinaten z. B. über Google Maps ermittelt werden:

  • Rechtsklick auf die Stelle der Karte
  • «Was ist hier?» wählen
  • unten eingeblendete Koordinaten kopieren
  • ohne das Komma in <geo>…</geo> eintragen

Bei der Recherche von alten Berliner Adressen kann das Projekt HistoMap Berlin des Landesarchivs Berlin und der Beuth-Hochschule für Technik von großem Nutzen sein.

Weitere Angaben bei Orten

Zum Element <idno>…</idno> vgl. den Abschnitt über Normdaten.

Für Orte ohne GND steht meist ein Wert in der Datenbank GeoNames zur Verfügung:

<idno type="geonames"></idno>

Bei Orten in den USA steht ferner meist ein Wert des Geographic Names Information System (GNIS) zur Verfügung:

<idno type="GNIS"></idno>

Orte mit mehreren Namen werden immer dann mehrfach codiert (mit dem Attribut xml:lang="…", vgl. unter Fremdsprachige Texte), wenn

  • es mehrere landessprachliche Namen gibt
  • mehrere geläufige Namen infolge wechselnder historischer Zugehörigkeiten existieren
  • ein geläufiger deutscher Name von dem/den landessprachlichen Namen abweicht.

Dies betrifft v. a. osteuropäische Orte mit historischen deutschen Namen, aber auch sonstige Eindeutschungen sowie Orte in mehrsprachigen Ländern oder mit wechselnden nationalen Zugehörigkeiten.

Beispiele:

<settlement xml:lang="pl">Wrocław</settlement>
<settlement xml:lang="de">Breslau</settlement>
<settlement xml:lang="de">Nizza</settlement>
<settlement xml:lang="fr">Nice</settlement>
<settlement xml:lang="hr">Zadar</settlement>
<settlement xml:lang="it">Zara</settlement>

Ergänzende Angaben über mit Orten verbundene Begebenheiten/Ereignisse können wie beschrieben innerhalb des Elements <event>…</event> codiert werden (je eine Angabe pro Element).

Organisationen/Institutionen/Gruppen

Das Register zu Organisationen/Institutionen/Gruppen besteht aus einer Liste von Einträgen innerhalb des Elements <listOrg>…</listOrg>.

Erfasst werden Organisationen, Institutionen, Vereine, Unternehmen, Familien, sonstige Gruppierungen und etwa auch Zeitschriften (sofern sie erwähnt, aber nicht im Sinne einer bibliographischen Angabe zitiert werden). Jeder Eintrag erfolgt innerhalb des Elements <org xml:id="E06.....">…</org>. Das Attribut xml:id="E06....." ist obligatorisch. Sein Wert ist ein eindeutiger Schlüssel aus der Kennung für Organisationen «E06» und einer fünfstelligen laufenden Nummer (00001, 00002, …).

Muster für die Aufnahme neuer Organisationen/Institutionen/Gruppen

<org xml:id="E06.....">
    <idno type="GND"></idno>
    <orgName></orgName>
    <desc></desc>
    <event></event>
</org>

Angaben zu Organisationen/Institutionen/Gruppen

Zum Element <idno>…</idno> vgl. den Abschnitt über Normdaten.

Der Name der Organisation wird innerhalb des Elements <orgName>…</orgName> codiert. Zu jedem Eintrag sollte eine kurze Beschreibung innerhalb des Elements <desc>…</desc> («description») gegeben werden.

Ausführlichere ergänzende Informationen können wie beschrieben innerhalb des Elements <event>…</event> codiert werden (je eine Angabe pro Element).

Beispiele:

<org xml:id="E0600001">
    <idno type="GND">10196512-6</idno>
    <orgName>Konzertdirektion <persName key="E0300037">Hermann Wolff</persName></orgName>
    <desc>
        <date when-iso="1880">1880</date> von
        <persName key="E0300037">Hermann Wolff</persName> in
        <placeName>Berlin</placeName> gegründete Konzertagentur;
        die <q source="#E0800007">„erste Konzertdirektion im modernen Sinn“</q>
        (<bibl><ref target="#E0800007">Art. „Konzertdirektion“, in: Riemann Musiklexikon 2012</ref>, Bd. 3, S. 106</bibl>).
        Nach dem Tod des Gründers <date when-iso="1902">1902</date> fortgeführt von dessen Ehefrau <persName key="E0300038">Luise Wolff</persName>.
    </desc>
</org>
<org xml:id="E0600016">
    <orgName>Varischi &amp; Artico</orgName>
    <idno type="GND">7719931-5</idno>
    <desc>
        Photoatelier in <placeName key="E0500085">Mailand</placeName>
        (<placeName key="E0500133">Corso Vittorio Emanuele 22</placeName>).
    </desc>
</org>
<org xml:id="E0600017">
    <orgName><persName key="E0300122">C. Schmidl</persName> &amp; Co., <placeName key="E0500145">Triest</placeName></orgName>
    <idno type="GND">1072909499</idno>
    <desc>
        <date when-iso="1889">1889</date> von <persName key="E0300122">Carlo Schmidl</persName>,
        einem Jugendfreund <persName key="E0300017">Ferruccio Busonis</persName>, gegründeter Musikverlag
        (1902 an Ricordi verkauft).
    </desc>
</org>

Bilder

[noch zu spezifizieren]

Sekundärliteratur

Das Register zur Sekundärliteratur besteht aus einer Liste von Einträgen innerhalb des Elements <listBibl>…</listBibl>.

Jeder Titel erhält dort einen Eintrag innerhalb des Elements <biblStruct xml:id="E08.....">…</biblStruct>. Das Attribut xml:id="E08....." ist obligatorisch. Sein Wert ist ein eindeutiger Schlüssel aus der Kennung für Sekundärliteratur «E08» und einer fünfstelligen laufenden Nummer (00001, 00002, …).

Muster für die Aufnahme neuer Literaturangaben

Selbständige Publikationen (Monographien)
<biblStruct xml:id="E08.....">
    <monogr>
        <author>
            <forename></forename>
            <surname></surname>
        </author>
        <editor>
            <forename></forename>
            <surname></surname>
        </editor>
        <title level="m"></title>
        <title level="m" type="sub"></title>
        <edition></edition>
        <idno type="DNB"></idno>
        <imprint>
            <pubPlace></pubPlace>
            <publisher></publisher>
            <date when-iso="…"/>
        </imprint>
    </monogr>
    <series>
        <title level="s"></title>
        <biblScope unit="volume"></biblScope>
    </series>
    <note type="event"></note>
</biblStruct>
Beiträge in Sammelbänden
<biblStruct xml:id="E08.....">
    <analytic>
        <author>
            <forename></forename>
            <surname></surname>
        </author>
        <title level="a"></title>
        <title level="a" type="sub"></title>
    </analytic>
    <monogr>
        <editor>
            <forename></forename>
            <surname></surname>
        </editor>
        <title level="m"></title>
        <title level="m" type="sub"></title>
        <idno type="DNB"></idno>
        <imprint>
            <pubPlace></pubPlace>
            <publisher></publisher>
            <date when-iso="…"/>
            <biblScope unit="page">…–…</biblScope>
        </imprint>
    </monogr>
    <series>
        <title level="s"></title>
        <biblScope unit="volume"></biblScope>
    </series>
    <note type="event"></note>
</biblStruct>
Beiträge in Zeitschriften
<biblStruct xml:id="E08.....">
    <analytic>
        <author>
            <forename></forename>
            <surname></surname>
        </author>
        <title level="a"></title>
        <title level="a" type="sub"></title>
    </analytic>
    <monogr>
        <title level="j"></title>
        <title level="j" type="sub"></title>
        <idno type="DNB"></idno>
        <imprint>
            <biblScope unit="volume"></biblScope>
            <biblScope unit="issue"></biblScope>
            <date when-iso="…"/>
        </imprint>
        <biblScope unit="page">…–…</biblScope>
    </monogr>
    <note type="event"></note>
</biblStruct>

Selbständige und unselbständige Publikationen

Die Daten von unselbständigen Publikationen (Aufsätzen, Artikeln) werden innerhalb des Elements <analytic>…</analytic> codiert, die Daten der zugehörigen Bucheinheit bzw. einer selbständigen Publikation innerhalb des Elements <monogr>…</monogr>.

Titel, Untertitel, Ausgabe

Titel und Untertitel einer Publikation werden innerhalb des Elements <title>…</title> codiert und nach Typ bzw. Ebene wie folgt mit den Attributen type="…" bzw. level="…" versehen:

Code Bedeutung
<title level="m">…</title> selbständige Publikation, Haupttitel
<title level="m" type="sub">…</title> selbständige Publikation, Untertitel
<title level="a">…</title> Artikel/Aufsatz, Haupttitel
<title level="a" type="sub">…</title> Artikel/Aufsatz, Untertitel
<title level="j">…</title> Zeitschrift, Haupttitel
<title level="j" type="sub">…</title> Zeitschrift, Untertitel
<title level="s">…</title> Reihe, Haupttitel
<title level="s" type="sub">…</title> Reihe, Untertitel

Angaben zur Ausgabe werden nicht als Teil des Titels aufgefasst, sondern innerhalb des Elements <edition>…</edition> codiert, typischerweise z. B. in Fällen wie diesen:

<edition>Ergänzte und kommentierte Neuausgabe</edition>
<edition>2., neubearbeitete Ausgabe</edition>
<edition>13., aktualisierte Neuauflage</edition>

Erscheinungsort/-datum und Umfang

Angaben zur Erscheinungsweise einer Publikation werden innerhalb des Elements <imprint>…</imprint> codiert. Es enthält üblicherweise Angaben zu Erscheinungsorten (innerhalb des Elements <pubPlace>…</pubPlace>), zu Verlagen (innerhalb des Elements <publisher>…</publisher>) und zum Erscheinungsdatum (mit <date when-iso="…"/>, vgl. Datumsangaben).

Bei unselbständigen Publikationen kommen Angaben zum Umfang innerhalb des Elements <bilbScope unit="…">…</biblScope> hinzu; mögliche Werte für das Attribut unit="…" sind:

unit="…" Bedeutung
volume Bandnummer (vgl. auch unten zu mehrbändigen Werken)
issue Ausgabe/Heftnummer (bei Zeitschriften)
page Seitenzahlen
column Spaltenzahlen

Wir erfassen bei Zeitschriften keine Angaben zu Herausgebern, Verlagen und Erscheinungsorten, sondern lediglich Bandnummer und ggf. Ausgabe sowie Erscheinungsdatum.

Weitere Hinweise für Literaturangaben

Für einige Elemente sind mehrfache Angaben möglich und je nach Titel auch nötig; sie werden dann einfach wiederholt. Dies gilt insbesondere für:

  • <author>…</author> (Autoren)
  • <editor>…</editor> (Herausgeber)
  • <title level="…" type="sub">…</title> (Untertitel)
  • <pubPlace>…</pubPlace> (Erscheinungsorte)
  • <publisher>…</publisher> (Verlage)
  • <series>…</series> (Reihen)

Im Literaturregister erfolgt grundsätzlich keine Auszeichnung von Orten (also keinerlei Referenzierung über das Attribut key="E05.....").

Eine Auszeichnung von Personen und Institutionen erfolgt im Literaturregister nur dann, wenn es im Personen- bzw. Institutionenregister einen entsprechenden Eintrag bereits gibt; Literaturangaben lösen also keine Neuaufnahmen von Personen und Institutionen aus. Typische Elemente von Literaturangaben, in denen solche Auszeichnungen vorkommen können, sind <title>…</title> (Titel) und <note type="event">…</note> (Erläuterungen).

Bei Autoren, Herausgebern und Verlagen, die bereits im jeweiligen Register vorkommen, wird wie folgt referenziert:

  • <author key="E03.....">…</author>
  • <editor key="E03.....">…</editor>
  • <publisher key="E06.....">…</publisher>

Für Publikationen ohne DNB-Eintrag kann die PPN (Pica-Produktionsnummer, eine 9-stellige Identifikationsnummer für Datensätze des Gemeinsamen Bibliotheksverbunds (GBV) angegeben werden. Die PPN ist über die Seiten des GBV zu ermitteln.

<idno type="PPN"></idno>

Ergänzende Informationen können wie beschrieben innerhalb des Elements <note type="event">…</note> codiert werden (je eine Angabe pro Element).

Beispiel:

<biblStruct xml:id="E0800004">
    <analytic>
        <editor>
            <forename>Jutta</forename>
            <surname>Theurich</surname>
        </editor>
        <title level="a">Briefwechsel zwischen <persName key="E0300023">Arnold Schönberg</persName>
            und <persName key="E0300017">Ferruccio Busoni</persName> 1903–1919 (1927)</title>
    </analytic><note type="event">Erstveröffentlichung des Briefwechsels
        <persName key="E0300017">Busoni</persName><persName key="E0300023">Schönberg</persName>
        mit 38 Briefen sowie ergänzenden Dokumenten und Kurzkommentierung.</note>
    <note type="event">Zugleich Vorab-Veröffentlichung aus der zwei Jahre später erschienenen Edition
        im Rahmen der Dissertation (<bibl><ref target="#E0800005">Theurich 1979</ref></bibl>)
        mit weitestgehend identischen Lesarten.</note>
</biblStruct>

Die Reihenfolge der Elemente ist bei einigen beliebig, bei anderen nicht (bitte entsprechende Fehlermeldungen beachten).

Nicht vorkommende Elemente oder solche, die nicht gefüllt werden können, werden gelöscht.

Besondere Fälle bei Literaturangaben

mehrbändige Publikationen

Beim Referenzieren mehrbändiger Publikationen unterscheiden wir folgende Fälle:

  • Komplettaufnahmen von mehrbändigen, en bloc erschienenen Monographien
  • Einzelaufnahmen separat erschienener Bände

Bei Komplettaufnahmen folgt auf das Element <imprint>…</imprint> ein Block mit Angaben zum Gesamtumfang (innerhalb des Elements <extent>…</extent>) sowie – sofern vorhanden – den Titel- und Normdaten zu den einzelnen Bänden (innerhalb des Elements <biblScope>…</biblScope> mit den Attributen unit="volume" und n="…" bandweise gezählt).

<extent>… Bde.</extent>
<biblScope unit="volume" n="1">
    <title level="m"></title>
    <idno type="GND"></idno>
</biblScope>
<biblScope unit="volume" n="…">
    <title level="m"></title>
    <idno type="GND"></idno>
</biblScope>

Für unselbständige Publikationen (Beiträge zu Sammelbänden, Lexikonartikel) kommt die Aufnahme einzelner Bände in Betracht. Dann wird die Bandangabe innerhalb des Elements <imprint>…</imprint> platziert:

<imprint>
    <biblScope unit="volume"></biblScope>
    <pubPlace></pubPlace>
    <publisher></publisher>
    <date when-iso="…"/>
    <biblScope unit="page"></biblScope>
</imprint>

Beispiele:

Ferruccio Busoni: Briefe an seine Frau. 1889–1923. Gesamtausgabe, hrsg. von Martina Weindel, 2 Bde., Bd. 1: Briefe, Bd. 2: Kommentar, Verzeichnisse und Register, Wilhelmshaven: Florian-Noetzel-Verlag/Heinrichshofen-Bücher, 2015.

<biblStruct xml:id="E0800023">
    <monogr>
        <author key="E0300017">
            <forename>Ferruccio</forename>
            <surname>Busoni</surname>
        </author>
        <editor>
            <forename>Martina</forename>
            <surname>Weindel</surname>
        </editor>
        <title level="m"><persName key="E0300017">Ferruccio Busoni</persName>: Briefe an <rs key="E0300059">seine Frau</rs></title>
        <title level="m" type="sub">1889–1923</title>
        <edition>Gesamtausgabe</edition>
        <idno type="DNB">109636137X</idno>
        <imprint>
            <pubPlace>Wilhelmshaven</pubPlace>
            <publisher>Florian-Noetzel-Verlag</publisher>
            <publisher>Heinrichshofen-Bücher</publisher>
            <date when-iso="2015">2015</date>
        </imprint>
        <extent>2 Bde.</extent>
        <biblScope unit="volume" n="1">
            <title level="m">Briefe</title>
            <idno type="DNB">1076750435</idno>
        </biblScope>
        <biblScope unit="volume" n="2">
            <title level="m">Kommentar, Verzeichnisse und Register</title>
            <idno type="DNB">1076750168</idno>
        </biblScope>
    </monogr>
    <series>
        <title level="s">Quellenkataloge zur Musikgeschichte</title>
        <biblScope unit="volume">66</biblScope>
    </series>
</biblStruct>

Christian Martin Schmidt, «Schönberg, Arnold (Franz Walter)», in: Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Allgemeine Enzyklopädie der Musik, 2., neubearbeitete Ausgabe, hrsg. von Ludwig Finscher, Personenteil 14, Kassel u. a.: Bärenreiter/Metzler, 2005, Sp. 1580–1646.

<biblStruct xml:id="E0800013">
    <analytic>
        <author>
            <forename>Christian</forename>
            <forename>Martin</forename>
            <surname>Schmidt</surname>
        </author>
        <title level="a"><persName key="E0300023">Schönberg, Arnold (Franz Walter)</persName></title>
    </analytic>
    <monogr>
        <editor>
            <forename>Ludwig</forename>
            <surname>Finscher</surname>
        </editor>
        <title level="m">Die Musik in Geschichte und Gegenwart</title>
        <title level="m" type="sub">Allgemeine Enzyklopädie der Musik</title>
        <title level="m" type="sub">Personenteil</title>
        <edition>2., neubearbeitete Ausgabe</edition>
        <idno type="DNB">970096623</idno>
        <imprint>
            <biblScope unit="volume">14</biblScope>
            <pubPlace>Kassel</pubPlace>
            <pubPlace>Basel</pubPlace>
            <pubPlace>London</pubPlace>
            <pubPlace>New York</pubPlace>
            <pubPlace>Prag</pubPlace>
            <pubPlace>Stuttgart</pubPlace>
            <pubPlace>Weimar</pubPlace>
            <publisher>Bärenreiter</publisher>
            <publisher>Metzler</publisher>
            <date when-iso="2005">2005</date>
            <biblScope unit="column">1580–1646</biblScope>
        </imprint>
    </monogr>
</biblStruct>
mehrere Beiträge aus demselben Titel

Kommen mehrere unselbständige Publikationen aus derselben Bucheinheit vor, werden die Elemente <monogr>…</monogr> und <series>…</series> nicht jedesmal wieder neu codiert. Stattdessen nehmen wir in beiden Elementen mit dem Attribut sameAs="#E08....." Bezug auf den bereits vorhandenen Eintrag und geben lediglich innerhalb von <imprint>…</imprint> mit den abweichenden Umfang mit <biblScope unit="page">…</biblScope> an.

<biblStruct xml:id="E0800034">
    <analytic>
        <author>
            <forename>Ingo</forename>
            <surname>Schultz</surname>
        </author>
        <title level="a">Rosé, eigentl. Rosenblum</title>
    </analytic>
    <monogr sameAs="#E0800013">
        <imprint>
            <biblScope unit="column">392–394</biblScope>
        </imprint>
    </monogr>
</biblStruct>

(vgl. auch die vollständige Nennung am Ende des vorherigen Abschnitts sowie ein ähnliches Beispiel im nächsten Abschnitt)

Neuausgaben älterer Beiträge

Bei Wiederveröffentlichungen von älteren unselbständigen Beiträgen, etwa im Rahmen von kritischen Neueditionen, soll innerhalb des Elements <analytic>…</analytic> eine Datumsangabe mit <date when-iso="…"/> über das Erstveröffentlichungsdatum informieren:

<biblStruct xml:id="E0800040">
    <analytic>
        <author key="E0300017">
            <forename>Ferruccio</forename>
            <surname>Busoni</surname>
        </author>
        <title level="a">Wie ich komponiere?</title>
        <date when-iso="1907"/>
    </analytic>
    <monogr sameAs="#E0800018">
        <imprint>
            <biblScope unit="page">33 (Text), 155&#8239;f. (Kommentar)</biblScope>
        </imprint>
    </monogr>
    <series sameAs="#E0800018"/>
</biblStruct>