Arnold Schönberg an Ferruccio Busoni Dokument exportieren

Wien, 20. September 1903

Stand: 8. Dezember 2015 (unfertig) Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0

Quelle

Entstehung

  • Der Brief wurde in Wien am 20. September 1903 verfasst.
  • Datierung in der Quelle: 20. September 1903 (autograph)

Umfang

1 Bogen , 2 beschriebene Seiten

Zustand

  • Der Brief ist gut erhalten.
  • Aufbewahrungsort

  • Deutschland | Berlin | Staatsbibliothek zu Berlin · Preußischer Kulturbesitz | Musikabteilung mit Mendelssohn-Archiv | Nachlass Ferruccio Busoni | Mus.Nachl. F. Busoni B II, 3552 | olim: Mus.ep. OrchesterAbend 1903,27 (Busoni-Nachl. B II) | Nachweis in Kalliope
  • Hände/Stempel

    • Überwiegend: Hand des Absenders Arnold Schönberg, Brieftext in schwarzer Tinte, in deutscher Kurrentschrift
    • Hand des Archivars, der Signaturen und Foliierung mit Bleistift eingetragen hat.

    Foliierungen

    • Foliierung in Bleistift unten rechts der jeweiligen Vorderseiten durch das Archiv.

    Inhalt

    Absender

  • Arnold Schönberg
  • Empfänger

  • Ferruccio Busoni
  • Zusammenfassung

  • Schönberg bittet um Aufführung von "Pelleas und Melisande" im Rahmen der "modernen Concerte", bietet Partiturzusendung an.
  • Incipit

  • meinen allerherzlichsten Dank
  • Edition

    Verantwortlich

    • Christian Schaper
    • Ullrich Scheideler

    Bearbeitet von

  • Ullrich Scheideler
  • Frühere Editionen

    Faksimile
    Umschrift
    Lesefassung
    Faksmilie, Seite 1Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
    Mus.Nachl. F. Busoni B II, 3552 Mus.ep. OrchesterAbend 1903,27 (Busoni-Nachl. B II)
    Wien 20.September 1903

    Sehr geehrter Herr Professor,

    meinen allerherzlichsten
    Dank für Ihren sehr liebenswürdigen Brief und
    Ihre Absicht sich um mein Werk zu bemühen.
    Ich habe dasselbe gestern an Ihre Adresse abgeschickt.
    Hoffentlich macht es Ihnen einen günstigen Eindruck.
    Von außen sieht es, wie Sie bemerken werden,
    schon ziemlich abgegriffen aus. Das sind aber
    nur die ersten paar Seiten. Das Weitere ist
    sauberer, denn soweit haben sich nur 2 meiner
    hiesigen Freunde durchgearbeitet. Hoffentlich ist also dort
    auch der Eindruck besser.

    Ich freue mich sehr, daß Sie sich die Mühe der
    Durchsicht nehmen wollen, auch wenn eine Auf=
    führung daraus nicht resultieren sollte. Wertvoll
    wäre es allerdings für mich im hohen Grade, endlich
    mit einer großen Sache herauszukommen – ob ich
    Ihnen das aber auch zumuten darf, weiß ich wirklich
    nicht.

    Ich darf wohl hoffen, eine baldige freundliche[1]

    Wien 20.September 1903

    Sehr geehrter Herr Professor,

    meinen allerherzlichsten Dank für Ihren sehr liebenswürdigen Brief und Ihre Absicht sich um mein Werk zu bemühen. Ich habe dasselbe gestern an Ihre Adresse abgeschickt. Hoffentlich macht es Ihnen einen günstigen Eindruck. Von außen sieht es, wie Sie bemerken werden, schon ziemlich abgegriffen aus. Das sind aber nur die ersten paar Seiten. Das Weitere ist sauberer, denn soweit haben sich nur 2 meiner hiesigen Freunde durchgearbeitet. Hoffentlich ist also dort auch der Eindruck besser.

    Ich freue mich sehr, daß Sie sich die Mühe der Durchsicht nehmen wollen, auch wenn eine Aufführung daraus nicht resultieren sollte. Wertvoll wäre es allerdings für mich im hohen Grade, endlich mit einer großen Sache herauszukommen – ob ich Ihnen das aber auch zumuten darf, weiß ich wirklich nicht.

    Ich darf wohl hoffen, eine baldige freundliche

    Faksmilie, Seite 2Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin


    Antwort zu erhalten und empfehle mich in dieser
    Erwartung

    mit vorzüglicher Hochachtung
    ergebenst

    Arnold Schönberg

    Antwort zu erhalten und empfehle mich in dieser Erwartung

    mit vorzüglicher Hochachtung ergebenst

    Arnold Schönberg