Ferruccio Busoni an Arnold Schönberg Dokument exportieren

Berlin, 14. Oktober 1903

Stand: 28. Dezember 2015 (unfertig) Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0

Quelle

Entstehung

  • Der Brief wurde in Berlin am 14. Oktober 1903 verfasst.
  • Datierungen in der Quelle: 14. Oktober 1903 (Poststempel Berlin), 15. Oktober 1903 (Poststempel Wien)

Umfang

1 Postkarte, 2 beschriebene Seiten

Zustand

  • Die Postkarte ist gut erhalten.
  • Aufbewahrungsort

  • USA | Washington, D. C. | The Library of Congress | Music Division | Arnold Schoenberg Collection
  • Hände/Stempel

    • Überwiegend: Hand des Absenders Ferruccio Busoni, Brieftext in schwarzer Tinte, in lateinischer Schreibschrift.
    • Vmtl. Hand des Archivars, der die Datierung mit Bleistift vorgenommen hat.

    Inhalt

    Absender

  • Ferruccio Busoni
  • Empfänger

  • Arnold Schönberg
  • Zusammenfassung

  • Busoni hat Pelleas und Melisande von Schönberg zuvor erhalten und durchgesehen; kann keine Aufführung zusagen; aber die von Schenkers Syrischen Tänzen in Schönbergs Orchestrierung.
  • Incipit

  • Ich habe Pelleas u Melisande
  • Edition

    Verantwortlich

    • Christian Schaper
    • Ullrich Scheideler

    Bearbeitet von

  • Ullrich Scheideler
  • Frühere Editionen

    Faksimile
    Umschrift
    Lesefassung
    Faksmilie, Seite 1Bild-Quelle: Arnold Schönberg Center Wien

    Verehrter:

    Ich habe Pelleas u Melisande
    erhalten – und bis zu Ende durchgesehen.
    Sie sind ein Meister des Orchesters, das
    scheint mir auf den Ersten Eindruck zweifellos.
    Über den Inhalt konnte ich noch
    nicht sicher werden; – (bedenken Sie
    dass ich als Pianist, Componist u.
    Dirigent zugleich beschäftigt bin u. zu
    aber keiner ruhigen Sammlung gelange)
    also liegt es – vorläufig – nur an mir.
    Die Tänze von Schenker trafen ebenfalls
    ein u. ich freue mich, dass ich wenig-
    stens in dieser Form Ihren Namen
    auf meine Programme setzen kann.

    Freundlichst ergeben

    Ihr F. Busoni

    Verehrter:

    Ich habe Pelleas und Melisande erhalten – und bis zu Ende durchgesehen. Sie sind ein Meister des Orchesters, das scheint mir auf den ersten Eindruck zweifellos. Über den Inhalt konnte ich noch nicht sicher werden; – (bedenken Sie dass ich als Pianist, Komponist und Dirigent zugleich beschäftigt bin und zu keiner ruhigen Sammlung gelange) also liegt es – vorläufig – nur an mir. Die Tänze von Schenker trafen ebenfalls ein und ich freue mich, dass ich wenigstens in dieser Form Ihren Namen auf meine Programme setzen kann.

    Freundlichst ergeben

    Ihr F. Busoni

    Faksmilie, Seite 2Bild-Quelle: Arnold Schönberg Center Wien
    Berlin W 30 14.10.03.
    THE LIBRARY OF CONGRESS
    15.10.03