Arnold Schönberg an Busoni-Comité Dokument exportieren

Berlin-Charlottenburg, 19. April 1927

Stand: 15. März 2016 (unfertig) Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0

Quelle

Entstehung

  • Der Brief wurde in Berlin-Charlottenburg am 19. April 1927 verfasst.
  • Datierung in der Quelle: 19. April 1927 (autograph)

Umfang

,
  • Zustand

  • Der Brief ist gut erhalten.
  • Aufbewahrungsort

  • Deutschland | Berlin | Staatsbibliothek zu Berlin · Preußischer Kulturbesitz | Musikabteilung mit Mendelssohn-Archiv | Nachlass Ferruccio Busoni | | olim: | Nachweis in Kalliope
  • Hände/Stempel

    • Überwiegend: Hand des Absenders Arnold Schönberg, Brieftext in schwarzer Tinte, in deutscher Kurrentschrift
    • Hand des Archivars, der die Foliierung in Bleistift vorgenommen hat.
    • Bibliotheksstempel (rote Tinte)

    Inhalt

    Absender

  • Arnold Schönberg
  • Empfänger

  • Busoni-Comité
  • Zusammenfassung

  • Incipit

  • Edition

    Verantwortlich

    • Christian Schaper
    • Ullrich Scheideler

    Bearbeitet von

  • Christian Schaper
  • Frühere Editionen

    Faksimile
    Umschrift
    Lesefassung
    Faksmilie, Seite 1
    Mus.ep. A, Schönberg 29 (Busoni-Nachl. B II)Mus.Nachl. F. Busoni B II,4568
    ARNOLD SCHÖNBERG
    CHARLOTTENBURG 2
    STEINPLATZ 2
    PENSION BAVARIA
    Busoni-Comité
    Berlin, W 30
    Viktoria Louise Platz 11
    119.IV.1927

    P T Busoni-Comité,

    Herr Kolisch sendet mir Ihren Brief vom 22. März .

    Sehr gerne würde ich zu dem schönen Zweck, dem Sie dienen,
    das meinige tun. Dem steht aber leider im Weg, dass die Briefe,
    um die es sich handelt, für mich augenblicklich unerreichbar
    sind. Soviel ich auswendig sagen kann, kommen etwa 3-4 Briefe
    ungefähr aus dem Jahr 1908 in Betracht . Ich habe sie gewiss auf=
    bewahrt und sie müssen sich in einer Kiste befinden, die in Mödling
    (aus Raummangel: so wie viele meiner Manuskripte) auf
    dem Speicher stand. Da mir nun aber auch Manuskripte fehlen, so
    ist es leider nicht ausgeschlossen, dass Dienstmädchen und
    Hausbesorger während der Kohlennot der Nachkriegszeit eine
    oder mehrere Kisten mit Manuskripten und Briefen verheizt
    haben: natürlich ohne mein Wissen. Leider nun kann ich aber
    diese Frage jetzt nicht einmal untersuchen, da sich die Kiste
    wenn sie überhaupt noch existiert in meinem Möbelwagen beim
    Spediteur befindet. Erst, wenn ich eine Wohnung habe und meine
    Sachen alle wieder bei mir sind, kann ich nachschauen. Und
    wenn es auch vielleicht mühevoll sein sollte, Briefe und Manu=

    ARNOLD SCHÖNBERG
    CHARLOTTENBURG 2
    STEINPLATZ 2
    PENSION BAVARIA
    Busoni-Comité
    Berlin, W 30
    Viktoria Louise Platz 11
    19.IV.1927

    P T Busoni-Comité,

    Herr Kolisch sendet mir Ihren Brief vom 22. März .

    Sehr gerne würde ich zu dem schönen Zweck, dem Sie dienen, das meinige tun. Dem steht aber leider im Weg, dass die Briefe, um die es sich handelt, für mich augenblicklich unerreichbar sind. Soviel ich auswendig sagen kann, kommen etwa 3-4 Briefe ungefähr aus dem Jahr 1908 in Betracht . Ich habe sie gewiss auf bewahrt und sie müssen sich in einer Kiste befinden, die in Mödling (aus Raummangel: so wie viele meiner Manuskripte) auf dem Speicher stand. Da mir nun aber auch Manuskripte fehlen, so ist es leider nicht ausgeschlossen, dass Dienstmädchen und Hausbesorger während der Kohlennot der Nachkriegszeit eine oder mehrere Kisten mit Manuskripten und Briefen verheizt haben: natürlich ohne mein Wissen. Leider nun kann ich aber diese Frage jetzt nicht einmal untersuchen, da sich die Kiste wenn sie überhaupt noch existiert in meinem Möbelwagen beim Spediteur befindet. Erst, wenn ich eine Wohnung habe und meine Sachen alle wieder bei mir sind, kann ich nachschauen. Und wenn es auch vielleicht mühevoll sein sollte, Briefe und Manu

    Faksmilie, Seite 2

    skripte von fast 20 Jahren zu durchsuchen, so will ich doch
    gegebenenfalls nichts unversucht lassen, sie zu finden.

    Ich empfehle mich mit vorzüglicher Hochachtung, ergebenst

    Arnold Schönberg

    skripte von fast 20 Jahren zu durchsuchen, so will ich doch gegebenenfalls nichts unversucht lassen, sie zu finden.

    Ich empfehle mich mit vorzüglicher Hochachtung, ergebenst

    Arnold Schönberg