Stand: 27. April 2017 (erwartet Freigabe) Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0

Quelle

Entstehung

  • Der Brief wurde in Vitznau am 24. Juli 1910 verfasst.
  • Datierung in der Quelle:

Umfang

1 Bogen, 2 beschriebene Seiten
  • Die Seiten 3 und 4 des Bogens sind unbeschrieben.
  • Zustand

  • Der Brief ist gut erhalten.
  • Aufbewahrungsort

  • Deutschland | Berlin | Staatsbibliothek zu Berlin · Preußischer Kulturbesitz | Musikabteilung mit Mendelssohn-Archiv | Nachlass Ferruccio Busoni | Mus.Nachl. F. Busoni B II, 2243 | olim: Mus.ep. H. Huber 16 (Busoni-Nachl. B II) | Nachweis in Kalliope
  • Hände/Stempel

    • Überwiegend: Hand des Absenders Hans Huber, Brieftext in schwarzer Tinte, in deutscher Kurrentschrift.
    • Hand des Archivars, der die Signaturen mit Beistift eingetragen hat.
    • Hand des Archivars, der die Foliierung mit Bleistift vorgenommen hat.
    • Hand des Archivars, der die Zuordnung innerhalb des Busoni-Nachlasses mit Rotstift eingetragen hat.
    • Bibliotheksstempel (rote Tinte)

    Inhalt

    Absender

  • Hans Huber
  • Empfänger

  • Ferruccio Busoni
  • Zusammenfassung

  • Huber gibt Rückmeldung bezüglich der Planung der Klaviernachmittage sowie deren Programmgestaltung und spricht seine Anerkennung für die Fuge Busonis aus, die er mit dem letzten Brief erhalten hat.
  • Incipit

  • Leider erst seit gestern in Vitznau angelangt
  • Edition

    Verantwortlich

    • Christian Schaper
    • Ullrich Scheideler

    Bearbeitet von

  • Juliane Imme
  • Faksimile
    Umschrift
    Lesefassung
    Faksmilie, Seite 1Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
    [1] Mus.ep. H. Huber 16 (Busoni-Nachl. B II)
    Mus.Nachl. F. Busoni B II, 2243
    Vitznau 24 Juli 1910
    Luzernersee

    Verehrtester!

    Leider erst seit gestern in Vitznau
    angelangt & aus diesem Grund
    auch erst in den Besitz Ihres Briefes
    & Ihrer Fugenzusendung gekom̅en,
    beeile ich mich, Ihnen folgd. zu
    antworten:

    1. daß die Nachmittagsprogram̅e
      famos gestaltet sind,
    2. daß die großartige, kontrapunktische
      Arbeit wohl zum schönsten Bau
      der nachbachschen Zeit gehört. –
      Dieselbe beschäftigte mich gestern
      den ganzen Nachmittag – ohne
      damit fertig geworden zu sein. –
      & ich mußte dabei unwillkürlich
      an den unvollendeten Dom in
      Siena oder gar an die Certosa
      di Pavia
      denken. Meinen
      Deutsche
      Staatsbibliothek
      Berlin
    Vitznau 24. Juli 1910 Luzerner See

    Verehrtester!

    Leider erst seit gestern in Vitznau angelangt und aus diesem Grund auch erst in den Besitz Ihres Briefes und Ihrer Fugenzusendung gekommen, beeile ich mich, Ihnen Folgendes zu antworten:

    1. dass die Nachmittagsprogramme famos gestaltet sind,
    2. dass die großartige, kontrapunktische Arbeit wohl zum schönsten Bau der nachbachschen Zeit gehört. – Dieselbe beschäftigte mich gestern den ganzen Nachmittag – ohne damit fertig geworden zu sein. – Und ich musste dabei unwillkürlich an den unvollendeten Dom in Siena oder gar an die Certosa di Pavia denken. Meinen
    Faksmilie, Seite 2Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
    1. ehrlichsten & tiefsten Respekt. –
    2. Ueber die Schüleranmeldungen
      weiß ich den Abschluß noch nicht;
      ich war circa 3 Wochen in den
      Höhen des Maderanerthals & blieb
      ohne Kontakt mit Basel. Sobald
      die Angelegenheit im Kom̅en ist,
      lege ich Ihnen die Anmeldungen
      vor. Nach dem Stand der Dinge
      beim Verlassen Basels schien mir
      fast eine Ueberfülle der Anmeldungen
      anzulangen. Darüber in
      einigen Tagen! –
    3. Beiliegd. Artikel aus einer
      schweiz.-franz. Musikztg. wird
      Sie vielleicht interessiren.

    Und nun die allerherzlichsten
    Grüße Ihres treuen Verehrers

    Hans Huber

    1. ehrlichsten und tiefsten Respekt. –
    2. Über die Schüleranmeldungen weiß ich den Abschluss noch nicht; ich war circa drei Wochen in den Höhen des Maderanertals und blieb ohne Kontakt mit Basel. Sobald die Angelegenheit im Kommen ist, lege ich Ihnen die Anmeldungen vor. Nach dem Stand der Dinge beim Verlassen Basels schien mir fast eine Überfülle der Anmeldungen anzulangen. Darüber in einigen Tagen! –
    3. Beiliegender Artikel aus einer schweizerisch-französischen Musikzeitung wird Sie vielleicht interessieren.

    Und nun die allerherzlichsten Grüße Ihres treuen Verehrers

    Hans Huber

    Faksmilie, Seite 3Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
    [2]
    [Seite 3, vacat]
    Faksmilie, Seite 4Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
    [Seite 4, vacat]