Hans Huber an Ferruccio Busoni Dokument exportieren

Basel, vmtl. 13. Dezember 1915

Stand: 6. März 2017 (erwartet Freigabe) Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0

Quelle

Entstehung

  • Der Brief wurde in Basel wahrscheinlich am 13. Dezember 1915 verfasst.
  • Datierung in der Quelle: 13. Dezember 1915 (autograph)

Umfang

1 Briefkarte, 2 beschriebene Seiten

Zustand

  • Der Brief ist gut erhalten.
  • Aufbewahrungsort

  • Deutschland | Berlin | Staatsbibliothek zu Berlin · Preußischer Kulturbesitz | Musikabteilung mit Mendelssohn-Archiv | Nachlass Ferruccio Busoni | Mus.Nachl. F. Busoni B II, 2253 | olim: Mus.ep. H. Huber 26 (Busoni-Nachl. B II) | Nachweis in Kalliope
  • Hände/Stempel

    • Überwiegend: Hand des Absenders Hans Huber, Brieftext in schwarzer Tinte, in deutscher Kurrentschrift.
    • Hand des Archivars, der die Signaturen mit Beistift eingetragen hat.
    • Hand des Archivars, der die Zuordnung innerhalb des Busoni-Nachlasses mit Rotstift eingetragen hat.
    • Bibliotheksstempel (rote Tinte)
    • Vmtl. Hand des Archivars, der die Ziffer 4 auf der Karte eingetragen hat.
    • Unbekannte Hand, die die Datierung in schwarzer Tinte vorgenommen hat.

    Inhalt

    Absender

  • Hans Huber
  • Empfänger

  • Ferruccio Busoni
  • Zusammenfassung

  • Huber bedankt sich für Busonis lobende Worte bzgl. seiner Etüden und berichtet von seinem Fortschritt in der Programmplanung verschiedener Konzerte.
  • Incipit

  • Ihre lieben Zeilen brachten
  • Edition

    Verantwortlich

    • Christian Schaper
    • Ullrich Scheideler

    Bearbeitet von

  • Juliane Imme
  • Faksimile
    Umschrift
    Lesefassung
    Faksmilie, Seite 1Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
    Mus.Nachl. F. Busoni B II,2253
    13. Dezb. 1915 4

    Mein lieber & verehrter Herr!

    Ihre lieben Zeilen brachten Son̅enschein
    & gute Stim̅ung ins Haus; auch hab ich deswegen
    zum Mittagessen eine Flasche Neuenburger
    heraufgeholt. – Uebrigens hat mir Ihr
    Program̅buch den Son̅tag Nachmittag auch
    bedeutend verkürzt. Was mir noch unbekan̅t
    war, habe ich wurde sofort notirt. – Die
    Program̅e zu den 4 Abenden sind bereits
    zusam̅engestellt; morgen lege ich dieselben
    der Com̅ission vor, lasse sie drucken & sende Mus.ep. H. Huber 26 (Busoni-Nachl. B II)

    Mein lieber und verehrter Herr!

    Ihre lieben Zeilen brachten Sonnenschein und gute Stimmung ins Haus; auch hab ich deswegen zum Mittagessen eine Flasche Neuenburger heraufgeholt. – Übrigens hat mir Ihr Programmbuch den Sonntag Nachmittag auch bedeutend verkürzt. Was mir noch unbekannt war, wurde sofort notiert. – Die Programme zu den vier Abenden sind bereits zusammengestellt; morgen lege ich dieselben der Kommission vor, lasse sie drucken und sende

    Faksmilie, Seite 2Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin

    sie Ihnen zur Durchsicht & zum placet
    zu! – Samstag spielte d’Albert das
    Es dur (Beeth.) & die Wandererfantasie.
    Bei guter Disposition wirkt er auf
    die Zuhörer wie ein tüchtiger Volksredner.
    Mir sind die Parlamentarier allerdings
    lieber! –

    Wahrscheinlich sehe ich Sie am
    nächsten Montag bei Frl. Schwarzenbach
    in Zürich, worauf sich sehr freut Ihr

    treu ergebener

    Hans Huber

    Deutsche
    Staatsbibliothek
    Berlin

    sie Ihnen zur Durchsicht und zum Placet zu! – Samstag spielte d’Albert das Es-Dur (Beeth.) und die Wandererfantasie. Bei guter Disposition wirkt er auf die Zuhörer wie ein tüchtiger Volksredner. Mir sind die Parlamentarier allerdings lieber! –

    Wahrscheinlich sehe ich Sie am nächsten Montag bei Frl. Schwarzenbach in Zürich, worauf sich sehr freut Ihr

    treu ergebener

    Hans Huber