Hans Huber an Ferruccio Busoni Dokument exportieren

Basel, vmtl. 17. Januar 1916

Stand: 26. Juni 2017 (erwartet Freigabe) Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0

Quelle

Entstehung

  • Der Brief wurde in Basel vmtl. am 17. Januar 1916 verfasst.
  • Datierungen in der Quelle: 17. Januar 1916 (Poststempel Basel), 17. Januar 1916 (Poststempel Zürich)

Umfang

1 Briefkarte, 2 beschriebene Seiten

Zustand

  • Die Briefkarte ist gut erhalten. Umschlagaufriss ohne Textverlust.
  • Aufbewahrungsort

  • Deutschland | Berlin | Staatsbibliothek zu Berlin · Preußischer Kulturbesitz | Musikabteilung mit Mendelssohn-Archiv | Nachlass Ferruccio Busoni | Mus.Nachl. F. Busoni B II, 2255 | olim: Mus.ep. H. Huber 28 (Busoni-Nachl. B II) | Nachweis in Kalliope
  • Hände/Stempel

    • Überwiegend: Hand des Absenders Hans Huber, Brieftext in schwarzer Tinte, in deutscher Kurrentschrift.
    • Hand des Archivars, der die Signaturen mit Bleistift eingetragen hat.
    • Hand des Archivars, der die Zuordnung innerhalb des Busoni-Nachlasses mit Rotstift eingetragen hat.
    • Bibliotheksstempel (rote Tinte)
    • Bibliotheksstempel (blaue Tinte)
    • Poststempel (schwarze Tinte)
    • Vmtl. Hand des Empfängers Ferruccio Busoni, der auf der Umschlagrückseite die Zuordnung „Huber“ mit Bleistift notiert hat.

    Inhalt

    Absender

  • Hans Huber
  • Empfänger

  • Ferruccio Busoni
  • Zusammenfassung

  • Huber teilt Einladung nach Basel für Konzerte im März vorab mit; sagt Konzertbesuch für den nächsten Tag in Zürich wegen Krankheit ab.
  • Incipit

  • Soeben telephonirt mir Suter
  • Edition

    Verantwortlich

    • Christian Schaper
    • Ullrich Scheideler

    Bearbeitet von

  • Christian Schaper
  • Faksimile
    Umschrift
    Lesefassung
    Faksmilie, Seite 1Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
    Mus.ep. H. Huber 28 (Busoni-Nachl. B II)
    Mus.Nachl. F. Busoni B II, 2255

    Mein lieber, großer Freund!

    Soeben telephonirt mir Suter, daß die
    Com̅ißion der Allg. Musikgesellschaft heute abend
    beschließen werde, Sie im März auch zu den
    drei Klavierwerken einzuladen. Das ist recht
    & freut mich insbesonders! DasEs bedeutet dieß
    für mich eigentlich keinen Grund morgen
    nicht nach Zürich zu kommen, da ich Ihre Phantasie
    gern mehrere Male hören möchte; – aber ich
    fühle mich seit einigen Tagen nicht recht
    wohl & so eine dezimirte Körperkraft, in
    der auch das Mentale leidet, ärgert mich &

    Mein lieber, großer Freund!

    Soeben telefoniert mir Suter, dass die Kommission der Allgemeinen Musikgesellschaft heute Abend beschließen werde, Sie im März auch zu den drei Klavierwerken einzuladen. Das ist recht und freut mich insbesonders! Es bedeutet dies für mich eigentlich keinen Grund, morgen nicht nach Zürich zu kommen, da ich Ihre Fantasie gern mehrere Male hören möchte; – aber ich fühle mich seit einigen Tagen nicht recht wohl, und so eine dezimierte Körperkraft, in der auch das Mentale leidet, ärgert mich und

    Faksmilie, Seite 2Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin


    lös[…]t keine rechte Freiheit aus! – Das
    Billet war bei Andreae schon bestellt, was
    nicht verhindern wird, daß ich mich um so
    mehr auf Mercoledi freue! Uebrigens
    ganz Basel! –

    Mit tausend schönen Grüßen an
    Sie & Ihre liebe Frau

    Ihr devoué
    Hans Huber

    Deutsche
    Staatsbibliothek
    Berlin

    löst keine rechte Freiheit aus! – Das Billett war bei Andreae schon bestellt, was nicht verhindern wird, dass ich mich umso mehr auf Mercoledi freue! Übrigens ganz Basel! –

    Mit tausend schönen Grüßen an Sie und Ihre liebe Frau

    Ihr dévoué Hans Huber

    Faksmilie, Seite 3Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
    Herrn Ferruccio Busoni
    Zürich
    (Scheuchzerstrasse)
    Basel 2
    17.I.16.–3
    Brf. Exp.
    Basel 2
    17.I.16.–3
    Brf. Exp.
    Herrn Ferruccio Busoni
    Zürich
    (Scheuchzerstrasse)
    Faksmilie, Seite 4Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
    Huber
    Zürich
    17.I.16.–7
    Brf. Exp.
    Nachlaß Busoni B II
    Mus.ep. H. Huber 28
    Mus.Nachl. F. Busoni B II, 2255-
    Beil.