Stand: 20. Juni 2017 (erwartet Freigabe) Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0

Quelle

Entstehung

  • Der Brief wurde in Zürich am 4. Februar 1916 verfasst.
  • Datierungen in der Quelle: 4. Februar 1916 (autograph), 7. Februar 1916 (autograph)

Umfang

2 Bogen, 2 beschriebene Seiten

Zustand

  • Der Brief ist gut erhalten.
  • Aufbewahrungsort

  • Schweiz | Basel | Universitätsbibliothek | NL 30 : 22:A-H:16
  • Hände/Stempel

    • Überwiegend: Hand des Absenders Ferruccio Busoni, Brieftext in schwarzer Tinte, in lateinischer Schreibschrift.
    • Hand des Archivars, der die Datierung mit Bleistift auf die erste Seite übertragen hat.
    • Hand des Archivars, der eine Nummerierung innerhalb des Briefwechsels mit Bleistift vorgenommen hat.

    Inhalt

    Absender

  • Ferruccio Busoni
  • Empfänger

  • Hans Huber
  • Zusammenfassung

  • Busoni übermittelt eine Dankesrede, die er Huber vor den Schülern des Basler Konservatoriums zu halten bittet; hat das Studium von Hubers Quintett op. 125 begonnen.
  • Incipit

  • wollen Sie Ihren Schülern in meinem Namen
  • Edition

    Verantwortlich

    • Christian Schaper
    • Ullrich Scheideler

    Bearbeitet von

  • Maximilian Furthmüller
  • Frühere Editionen

    Faksimile
    Umschrift
    Lesefassung
    Faksmilie, Seite 1
    13.7. Febr. 1916

    Lieber Meister,

    wollen Sie Ihren Schülern
    in meinem Namen die folgende
    kleine Anrede halten, falls es
    Ihnen so passend erscheint:

    Meine lieben jungen Freunde,
    die Jugend und der reife
    Künstler stützen sich gegenseitig,
    und spenden einander im
    wechselnden Geben u. Empfangen ,
    Erfahrung und stärkende
    Frische. Von der Jugend verstanden
    u. getragen zu werden, war und
    bleibt meine reinste Freude,
    u. dier mir nothwendigste Verkehr.

    Darum danke ich Ihnen,
    dass Sie mir die anfeuernde
    Antheilnahme bewiesen und
    äußerten. Ich vergelte es
    dadurch, dass ich an Euerer Zukunft
    arbeite.

    Lieber Meister,

    wollen Sie Ihren Schülern in meinem Namen die folgende kleine Anrede halten, falls es Ihnen so passend erscheint:

    Meine lieben jungen Freunde, die Jugend und der reife Künstler stützen sich gegenseitig und spenden einander im wechselnden Geben und Empfangen Erfahrung und stärkende Frische. Von der Jugend verstanden und getragen zu werden, war und bleibt meine reinste Freude und der mir notwendigste Verkehr.

    Darum danke ich Ihnen, dass Sie mir die anfeuernde Anteilnahme bewiesen und äußerten. Ich vergelte es dadurch, dass ich an euerer Zukunft arbeite.

    Faksmilie, Seite 2
    (2)

    Möchten Sie auch dies auch
    später in wohlwollender Erinnerung
    behalten, wie ich stets an Dich,
    Jugend, mit dem Herzen denke.

    Ihnen danke ich, Meister
    Huber, dass Sie die Jugend
    zu mir führten.

    Ihr herzlich ergebener
    an dem Quintett studierender

    FBusoni

    Zürich den 4 Februar 1916.

    Möchten Sie dies auch später in wohlwollender Erinnerung behalten, wie ich stets an Dich, Jugend, mit dem Herzen denke.

    Ihnen danke ich, Meister Huber, dass Sie die Jugend zu mir führten.

    Ihr herzlich ergebener, an dem Quintett studierender

    Ferruccio Busoni

    Zürich, den 4. Februar 1916.
    Faksmilie, Seite 3
    [Rückseite von Textseite 1, vacat]
    Faksmilie, Seite 4
    [Rückseite von Textseite 2, vacat]