Stand: 22. Juni 2017 (erwartet Freigabe) Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0

Quelle

Entstehung

  • Der Brief wurde in Zürich am 17. Februar 1916 verfasst.
  • Datierung in der Quelle: 17. Februar 1916 (autograph)

Umfang

1 Blatt, 1 beschriebene Seite

Zustand

  • Der Brief ist gut erhalten.
  • Aufbewahrungsort

  • Schweiz | Basel | Universitätsbibliothek | NL 30 : 22:A-H:16
  • Hände/Stempel

    • Überwiegend: Hand des Absenders Ferruccio Busoni, Brieftext in schwarzer Tinte, in lateinischer Schreibschrift.
    • Hand des Archivars, der den Brief mit Bleistift nummeriert hat.

    Inhalt

    Absender

  • Ferruccio Busoni
  • Empfänger

  • Hans Huber
  • Zusammenfassung

  • Busoni erinnert sich an Theodor Kirchner als „merkwürdigerweise recht imponierend“; betont die Bedeutung Mozarts für seine eigene Ausbildung; kündigt Gesprächsthemen für ein baldiges Treffen in Zürich an.
  • Incipit

  • Ihren Brief, reichen Inhalts, genoss ich.
  • Edition

    Verantwortlich

    • Christian Schaper
    • Ullrich Scheideler

    Bearbeitet von

  • Natsumi Witzmann
  • Frühere Editionen

    Faksimile
    Umschrift
    Lesefassung
    Faksmilie, Seite 1
    16.

    Hochverehrter Freund,

    Ihren Brief, reichen Inhalts, genoss ich.
    Sie haben wohl Nietzsche persönlich ge-
    kannt? Aber darüber sprechen wir uns,
    u. Sie sollen sich nicht gezwungen
    halten, schriftliche Antwort zu geben.

    Kirchner habe ich noch ge-
    sprochen, – seinerzeit, – der merkwürdiger-
    weise recht imponierend wirkte. Mit
    Mendelssohn behalten Sie Recht; aber
    nicht dieser, sondern sein größeres
    Vorbild Mozart war es, der mich
    erzogen hat. Über Durigo-Zurigo,
    Schöckli und Geckli Weiteres in der
    Scheuchzerstrasse, alswo Sie mit
    größter Herzlichkeit u. Dankbarkeit
    erwartet,

    Ihr sehr freudig ergebener

    F. Busoni

    Zürich den 17. Februar 1916.

    Hochverehrter Freund,

    Ihren Brief, reichen Inhalts, genoss ich. Sie haben wohl Nietzsche persönlich gekannt? Aber darüber sprechen wir uns, und Sie sollen sich nicht gezwungen halten, schriftliche Antwort zu geben.

    Kirchner habe ich noch gesprochen – seinerzeit –, der merkwürdigerweise recht imponierend wirkte. Mit Mendelssohn behalten Sie Recht; aber nicht dieser, sondern sein größeres Vorbild Mozart war es, der mich erzogen hat. Über Durigo-Zurigo, Schöckli und Geckli Weiteres in der Scheuchzerstrasse, alswo Sie mit größter Herzlichkeit und Dankbarkeit erwartet

    Ihr sehr freudig ergebener

    Ferruccio Busoni

    Zürich, den 17. Februar 1916.
    Faksmilie, Seite 2
    [Rückseite, vacat]