Stand: 22. Juni 2016 (erwartet Freigabe) Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0

Quelle

Entstehung

  • Der Brief wurde Mitte März vmtl. in Basel verfasst.
  • Datierung in der Quelle: 1916 (Archiv)

Umfang

1 Briefkarte, 2 beschriebene Seiten

Zustand

  • Die Karte wurde in zwei Hälften gerissen und mit klarem Klebeband wieder zusammengefügt (ohne Textverlust); ansonsten gut erhalten.
  • Aufbewahrungsort

  • Deutschland | Berlin | Staatsbibliothek zu Berlin · Preußischer Kulturbesitz | Musikabteilung mit Mendelssohn-Archiv | Nachlass Ferruccio Busoni | Mus.Nachl. F. Busoni B II, 2254 | olim: Mus.ep. H. Huber 27 (Busoni-Nachl. B II) | Nachweis in Kalliope
  • Hände/Stempel

    • Überwiegend: Hand des Absenders Hans Huber, Brieftext in schwarzer Tinte, in deutscher Kurrentschrift
    • Hand des Archivars, der die Datierung mit Bleistift vorgenommen hat
    • Bibliotheksstempel (rote Tinte)
    • Hand des Archivars, der eine erste Signatur mit Bleistift eingetragen hat
    • Hand des Archivars, der die Zuordnung innerhalb des Busoni-Nachlasses mit Rotstift vorgenommen hat
    • Hand des Archivars, der die neue Signatur mit Bleistift eingetragen hat

    Inhalt

    Absender

  • Hans Huber
  • Empfänger

  • Ferruccio Busoni
  • Zusammenfassung

  • Huber kann wegen Proben zur Uraufführung seiner Oper Die schöne Bellinda in Bern nicht wie vereinbart zu einem Zürcher Konzert Busonis kommen; erkundigt sich nach Busonis Rom-Reise.
  • Incipit

  • Man weiß nichts mehr von Ihnen!
  • Edition

    Verantwortlich

    • Christian Schaper
    • Ullrich Scheideler

    Bearbeitet von

  • Maximilian Furthmüller
  • Faksimile
    Umschrift
    Lesefassung
    Faksmilie, Seite 1Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
    [1916]

    Mein Lieber!

    Man weiß nichts
    mehr von Ihnen! – Morgen wäre ich
    gern nach Zürich gekom̅en; allein es
    ist mir wegen der Proben in Bern zu
    meiner Oper nicht möglich! –

    Zu der Premiere lade ich Sie lieber nicht
    ein; zuerst will ich sicher sein, wie die
    Partitur überhaupt klingt, dan̅ – wen̅
    es meine Selbstkritik erlaubt – rufe ich
    Sie zu einer folgenden Aufführung. Wollen Sie?

    Mus.ep. H. Huber 27 (Busoni-Nachl. B II)
    Mus.Nachl. F. Busoni B II, 2254

    Mein Lieber!

    Man weiß nichts mehr von Ihnen! – Morgen wäre ich gern nach Zürich gekommen; allein es ist mir wegen der Proben in Bern zu meiner Oper nicht möglich! –

    Zu der Premiere lade ich Sie lieber nicht ein; zuerst will ich sicher sein, wie die Partitur überhaupt klingt, dann – wenn es meine Selbstkritik erlaubt – rufe ich Sie zu einer folgenden Aufführung. Wollen Sie?

    Faksmilie, Seite 2Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin

    Und Rom & das schöne Italien?

    Mit den allerherzlichsten Grüßen
    an Sie & Ihr Haus

    Ihr Hans Huber

    Deutsche
    Staatsbibliothek
    Berlin

    Und Rom und das schöne Italien?

    Mit den allerherzlichsten Grüßen an Sie und Ihr Haus

    Ihr Hans Huber