Hans Huber an Ferruccio Busoni Dokument exportieren

Basel, vmtl. 29. November 1916

Stand: 26. April 2017 (erwartet Freigabe) Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0

Quelle

Entstehung

  • Der Brief wurde in Basel vmtl. am 29. November 1916 verfasst.
  • Datierung in der Quelle: 29. November 1916 (Empfänger)

Umfang

1 Bogen, 3 beschriebene Seiten
  • Zustand

  • Der Brief ist gut erhalten.
  • Aufbewahrungsort

  • Deutschland | Berlin | Staatsbibliothek zu Berlin · Preußischer Kulturbesitz | Musikabteilung mit Mendelssohn-Archiv | Nachlass Ferruccio Busoni | Mus.Nachl. F. Busoni B II, 2275 | olim: Mus.ep. H. Huber 49 (Busoni-Nachl. B II) | Nachweis in Kalliope
  • Hände/Stempel

    • Überwiegend: Hand des Absenders Hans Huber, Brieftext in schwarzer Tinte, in deutscher Kurrentschrift.
    • Vmtl. Hand des Empfängers Ferruccio Busoni, der vmtl. das Empfangsdatum mit schwarzer Tinte notiert hat.
    • Hand des Archivars, der Signaturen und Foliierung mit Bleistift eingetragen hat.
    • Hand des Archivars, der die Zuordnung innerhalb des Busoni-Nachlasses mit Rotstift eingetragen hat.
    • Bibliotheksstempel (rote Tinte)

    Inhalt

    Absender

  • Hans Huber
  • Empfänger

  • Ferruccio Busoni
  • Zusammenfassung

  • Huber retourniert Busonis Programmvorschläge; gibt Auskunft über die Verhältnisse des Berner Stadttheaters.
  • Incipit

  • Beiliegend ihre Vorschläge zu
  • Edition

    Verantwortlich

    • Christian Schaper
    • Ullrich Scheideler

    Bearbeitet von

  • Anna Prothmann
  • Christian Schaper
  • Faksimile
    Umschrift
    Lesefassung
    Faksmilie, Seite 1Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
    Mus.ep. H. Huber 49 (Busoni-Nachl. B II)
    Mus.Nachl. F. Busoni B II, 2275
    [1]29 Nov. 16
    14

    Verehrtester lieber Freund!

    Beiliegend ihre Vorschläge zu
    den Program̅en. Schicken Sie mir
    die Ausführung in den ersten 14 Tagen
    des Dezembers, damit wir den Druck
    bald begin̅en kön̅en. –

    Zu Bern besitzen die Leute
    in erster Linie einen sehr gescheidten,
    literarisch gebild[e]ten Direktor Herrn
    A. Kehm (Verfasser des Lustspiels
    („Als ich im Flügelkleide“), mit dem
    sehr gut zu verkehren ist. – In zweiter
    Linie darf ich den Kapellmeister Dr. Nef
    loben, der sich alle Mühe gibt, mit
    den vorhandenen Mitteln Gutes
    zu schaffen. Letzteres – die Mittel –
    sind der wunde Punkt von Bern,
    da der Krieg unter den Orchestermitgliedern
    stark rasiert hat! –

    Verehrtester lieber Freund!

    Beiliegend ihre Vorschläge zu den Programmen. Schicken Sie mir die Ausführung in den ersten 14 Tagen des Dezembers, damit wir den Druck bald beginnen können. –

    Zu Bern besitzen die Leute in erster Linie einen sehr gescheiten, literarisch gebildeten Direktor Herrn A. Kehm (Verfasser des Lustspiels „Als ich im Flügelkleide“), mit dem sehr gut zu verkehren ist. – In zweiter Linie darf ich den Kapellmeister Dr. Nef loben, der sich alle Mühe gibt, mit den vorhandenen Mitteln Gutes zu schaffen. Letzteres – die Mittel – sind der wunde Punkt von Bern, da der Krieg unter den Orchestermitgliedern stark rasiert hat! –

    Faksmilie, Seite 2Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin

    Auf alle Fälle gehen sie persönlich
    zu Direktor Kehm, dessen Frau
    übrigens unter dem Theaternamen
    Frau Conrad eine ausgezeichnete
    Schauspielerin ist!darstellt!

    Die Gesangskräfte in Bern
    sind besser wie in Basel u. Zürich.
    An der Spitze steht der Tenor
    Jung! –

    Und nun – vielleicht
    am nächsten Dienstag in Zürich, Deutsche
    Staatsbibliothek
    Berlin

    wen̅ ich weg kan̅, was ich
    bei meiner Thätigkeit […]nie
    bestim̅t voraussagen kan̅. –

    Gestern haben wir
    beschlossen, den Kam̅ermusiksaal
    des Casinos für ihre Abende
    zu nehmen. Der erste wird am
    12 Januar stattfinden. – Wen̅ mir
    der Sanct-Spiritus günstig ist,
    möchte ich in den Basler-Nachrichten

    Auf alle Fälle gehen sie persönlich zu Direktor Kehm, dessen Frau übrigens unter dem Theaternamen Frau Conrad eine ausgezeichnete Schauspielerin darstellt! –

    Die Gesangskräfte in Bern sind besser wie in Basel und Zürich. An der Spitze steht der Tenor Jung! –

    Und nun – vielleicht am nächsten Dienstag in Zürich, wenn ich weg kann, was ich bei meiner Tätigkeit nie bestimmt voraussagen kann. –

    Gestern haben wir beschlossen, den Kammermusiksaal des Casinos für ihre Abende zu nehmen. Der erste wird am 12. Januar stattfinden. – Wenn mir der Sanct-Spiritus günstig ist, möchte ich in den Basler Nachrichten

    Faksmilie, Seite 3Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin

    [2] etwas schreiben come Liszt – Busoni“.

    Herzlichst grüßend

    Hans Huber

    Deutsche
    Staatsbibliothek
    Berlin

    etwas schreiben come Liszt – Busoni“.

    Herzlichst grüßend

    Hans Huber

    Faksmilie, Seite 4Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
    [Rückseite von Textseite 3, vacat]