Ferruccio Busoni an Hans Huber Dokument exportieren

vmtl. Zürich, 10. Januar 1917

Stand: 29. April 2017 (erwartet Freigabe) Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0

Quelle

Entstehung

  • Der Brief wurde am 10. Januar 1917 vmtl. in Zürichverfasst.
  • Datierung in der Quelle: 10. Januar 1917 (autograph)

Umfang

1 Bogen, 1 beschriebene Seite
  • Brieftext auf der Vorderseite; Rückseite mit Notiz Hubers.
  • Zustand

  • Der Brief ist gut erhalten.
  • Aufbewahrungsort

  • Schweiz | Basel | Universitätsbibliothek | NL 30 : 22:A-H:16
  • Hände/Stempel

    • Überwiegend: Hand des Absenders Ferruccio Busoni, Brieftext in schwarzer Tinte, in lateinischer Schreibschrift.
    • Hand des Archivars, der die Foliierung mit Bleistift vorgenommen hat.
    • Hand des Empfängers Hans Huber, der eine Notiz mit Bleistift vorgenommen hat.

    Inhalt

    Absender

  • Ferruccio Busoni
  • Empfänger

  • Hans Huber
  • Zusammenfassung

  • Busoni wünscht Huber Genesung bis zum Treffen bei Busonis Basler Klavierabend am übernächsten Tag; lobt Hubers Aufsatz Liszt – Busoni.
  • Incipit

  • schlechter Anfang, gute Fortsetzung, glückliche Endung
  • Edition

    Verantwortlich

    • Christian Schaper
    • Ullrich Scheideler

    Bearbeitet von

  • Hannah Fiedrowicz
  • Frühere Editionen

    Faksimile
    Umschrift
    Lesefassung
    Faksmilie, Seite 1
    38.

    Verehrtester Freund,

    – schlechter Anfang,
    gute Fortsetzung, glückliche
    Endung: so will ich mir
    Ihre physischen u. moralischen
    Leiden vom Neujahr 1917
    deuten, und nicht anders.
    Trotz dem finde ich es unge-
    recht u. unsinnig vom Schicksal,
    dass es Sie quält. – Hoffentlich
    treffe ich Sie am Freitag
    ganz erholt an.

    Der Aufsatz, (nach
    dem ich vergeblich fahndete)
    ist schön geschrieben, denn:
    Verstehen + Empfinden = aus-
    drücken können.

    Haben Sie Dank.

    Ihr herzlich und verehrungsvoll ergebener

    F. B.

    10. Jan. 1917.

    Verehrtester Freund,

    – schlechter Anfang, gute Fortsetzung, glückliche Endung: so will ich mir Ihre physischen und moralischen Leiden vom Neujahr 1917 deuten, und nicht anders. Trotzdem finde ich es ungerecht und unsinnig vom Schicksal, dass es Sie quält. – Hoffentlich treffe ich Sie am Freitag ganz erholt an.

    Der Aufsatz (nach dem ich vergeblich fahndete) ist schön geschrieben, denn: Verstehen + Empfinden = Ausdrücken-können.

    Haben Sie Dank.

    Ihr herzlich und verehrungsvoll ergebener

    F. B.

    10. Januar 1917.
    Faksmilie, Seite 2
    frl. Elisabeth Tschudy
    Solothurnerstr. 93.