Ferruccio Busoni an Hans Huber Dokument exportieren

vmtl. Zürich, 28. Februar 1917

Stand: 27. Mai 2017 (erwartet Freigabe) Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0

Quelle

Entstehung

  • Der Brief wurde am 28. Februar 1917 vmtl. in Zürich verfasst.
  • Datierung in der Quelle: 28. Februar 1917 (autograph)

Umfang

1 Blatt, 1 beschrieben Seite

Zustand

  • Der Brief ist gut erhalten.
  • Aufbewahrungsort

  • Schweiz | Basel | Universitätsbibliothek | NL 30 : 22:A-H:16
  • Hände/Stempel

    • Überwiegend: Hand des Absenders Ferruccio Busoni, Brieftext in schwarzer Tinte, in lateinischer Schreibschrift.
    • Hand des Archivars, der die Nummerierung innerhalb des Briefwechsels mit Bleistift eingetragen hat.

    Inhalt

    Absender

  • Ferruccio Busoni
  • Empfänger

  • Hans Huber
  • Zusammenfassung

  • Busoni bittet Huber um Zusendung der Klavierschule Anton Wolfers; wartet auf Antwort nach Zusendung der Arlecchino-Partitur an Alfred Reucker.
  • Incipit

  • um Ihrem Wunsch zu entsprechen
  • Edition

    Verantwortlich

    • Christian Schaper
    • Ullrich Scheideler

    Bearbeitet von

  • Claudio Arias Rodriguez
  • Christian Schaper
  • Frühere Editionen

    Faksimile
    Umschrift
    Lesefassung
    Faksmilie, Seite 1
    45.

    Mein lieber Meister – – der Schule,

    um Ihrem Wunsch zu entsprechen,
    (was gerne geschieht) müsste ich doch
    das Werk Wolfer’s unter Augen haben.
    Wollen Sie, bitte, veranlassen, dass ich
    es zur Ansicht erhalte. Denn lange
    ist es her, dass ich es schaute.

    In etwa 100 Tagen habe ich
    die neue Opernpartitur erdacht
    u. ausgeführt. (Hoffentlich folgt
    nicht ein St. Helena darauf.)

    Der Generalissimus hat
    wieder nicht reagiert. Vermuthlich
    stammt er von – Bär’n.

    Ich bin u. verbleibe unver-
    änderlich Ihr herzlich treuer

    F. Busoni

    28. F. 1917.

    Mein lieber Meister – – der Schule,

    um Ihrem Wunsch zu entsprechen (was gerne geschieht), müsste ich doch das Werk Wolfers unter Augen haben. Wollen Sie, bitte, veranlassen, dass ich es zur Ansicht erhalte. Denn lange ist es her, dass ich es schaute.

    In etwa 100 Tagen habe ich die neue Opernpartitur erdacht und ausgeführt. (Hoffentlich folgt nicht ein St. Helena darauf.)

    Der Generalissimus hat wieder nicht reagiert. Vermutlich stammt er von – Bär’n.

    Ich bin und verbleibe unveränderlich Ihr herzlich treuer

    Ferruccio Busoni

    28. Februar 1917.
    Faksmilie, Seite 2
    [Rückseite, vacat]