Stand: 9. August 2017 (erwartet Freigabe) Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0

Quelle

Entstehung

  • Der Brief wurde in Basel am 21. Mai 1917 verfasst.
  • Datierungen in der Quelle: 21. Mai 1917 (Poststempel Basel), 21. Mai 1917 (Poststempel Zürich)

Umfang

1 Briefkarte, 2 beschriebene Seiten

Zustand

  • Briefkarte und Umschlag sind gut erhalten.
  • Aufbewahrungsort

  • Deutschland | Berlin | Staatsbibliothek zu Berlin · Preußischer Kulturbesitz | Musikabteilung mit Mendelssohn-Archiv | Nachlass Ferruccio Busoni | Mus.Nachl. F. Busoni B II, 2290 | olim: Mus.ep. H. Huber 64 (Busoni-Nachl. B II) + 1 Beil. | Nachweis in Kalliope
  • Hände/Stempel

    • Überwiegend: Hand des Absenders Hans Huber, Brieftext in schwarzer Tinte, in deutscher Kurrentschrift.
    • Vmtl. Hand des Empfängers Ferruccio Busoni, der auf der Umschlagrückseite die Zuordnung „Huber“ mit Bleistift notiert hat
    • Hand des Archivars, der die Signaturen mit Bleistift eingetragen hat.
    • Hand des Archivars, der die Zuordnung innerhalb des Busoni-Nachlasses mit Rotstift eingetragen hat.
    • Bibliotheksstempel (rote Tinte)
    • Bibliotheksstempel (blaue Tinte)

    Inhalt

    Absender

  • Hans Huber
  • Empfänger

  • Ferruccio Busoni
  • Zusammenfassung

  • Huber leitet Leo Melitz’ Absage für ein Gastspiel von Busonis Opern Arlecchino und Turandot am Stadttheater Basel weiter; weist auf Strukturunterschiede zwischen der „Stadt Basel und dem „Dorfe Zürich sowie auf das bevorstehende Tonkünstlerfest hin.
  • Incipit

  • Man ist in der Stadt Basel
  • Edition

    Verantwortlich

    • Christian Schaper
    • Ullrich Scheideler

    Bearbeitet von

  • Thea Olivia Beger
  • Faksimile
    Umschrift
    Lesefassung
    Faksmilie, Seite 1Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
    Mus.ep. H. Huber 64 (Busoni-Nachl. B II) + 1 Beil.
    Mus.Nachl. F. Busoni B II, 2290
    Hans Huber

    Lieber Freund,

    Man ist in der Stadt Basel mit solchen
    Dingen, die Arbeit & Neues bringen sollen,
    viel schlim̅er dran, als in dem lackirten
    Dorfe Zürich, wo sich alles beßer
    verbindet, eben, weil es keine Stadt
    ist, die auf Culturboden einschläft!
    Die Antwort ist so ausgefallen,
    wie ich es geahnt habe. Uebrigens

    Lieber Freund,

    Man ist in der Stadt Basel mit solchen Dingen, die Arbeit und Neues bringen sollen, viel schlimmer dran als in dem lackierten Dorfe Zürich, wo sich alles besser verbindet, eben weil es keine Stadt ist, die auf Kulturboden einschläft! Die Antwort ist so ausgefallen, wie ich es geahnt habe. Übrigens

    Faksmilie, Seite 2Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin

    bildet die Vorbereitung zum Tonkünstlerfest
    schon ein Hemniß; & im Theater fehlen
    die künstlerischen & finanziellen Mittel.
    Schimpfen Sie auf Basel, aber nicht
    auf alle Menschen & machen Sie
    wenigstens eine Ausnahme mit

    Ihrem Sie herzlich liebenden

    Hans Huber

    Deutsche
    Staatsbibliothek
    Berlin

    bildet die Vorbereitung zum Tonkünstlerfest schon ein Hemmnis; und im Theater fehlen die künstlerischen und finanziellen Mittel. Schimpfen Sie auf Basel, aber nicht auf alle Menschen, und machen Sie wenigstens eine Ausnahme mit

    Ihrem Sie herzlich liebenden

    Hans Huber

    Faksmilie, Seite 5Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
    Ferruccio Busoni
    Deutsche
    Staatsbibliothek
    Berlin
    Scheuchzerstr. 36
    Zürich.
    Basel 1
    7–8
    21 · V
    1917
    Briefaufgabe
    Ferruccio Busoni
    Scheuchzerstr. 36
    Zürich.
    Faksmilie, Seite 6Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
    Huber
    Zürich
    21.V.17.-12
    VIII
    Brf. Exp.
    Nachlaß Busoni B II
    Mus.ep. H. Huber 64+ 1 Beil.

    Mus.Nachl. F. Busoni B II, 2290-Beil.