Hans Huber an Ferruccio Busoni Dokument exportieren

vmtl. Basel, zw. 4. Mai 1917 u. 11. Mai 1917

Stand: 6. Juni 2017 (erwartet Freigabe) Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0

Quelle

Entstehung

  • Der Brief wurde vmtl. in Basel kurz vor dem 11. Mai 1917 verfasst.
  • Keine Datierung in der Quelle.

Umfang

1 Briefkarte, 2 beschriebene Seiten

Zustand

  • Die Briefkarte ist gut erhalten.
  • Aufbewahrungsort

  • Deutschland | Berlin | Staatsbibliothek zu Berlin · Preußischer Kulturbesitz | Musikabteilung mit Mendelssohn-Archiv | Nachlass Ferruccio Busoni | Mus.Nachl. F. Busoni B II, 2291 | olim: Mus.ep. H. Huber 65 (Busoni-Nachl. B II) | Nachweis in Kalliope
  • Hände/Stempel

    • Überwiegend: Hand des Absenders Hans Huber, Brieftext in schwarzer Tinte, in deutscher Kurrentschrift.
    • Hand des Archivars, der Signaturen und Datierung mit Bleistift eingetragen hat.
    • Bibliotheksstempel (rote Tinte)

    Inhalt

    Absender

  • Hans Huber
  • Empfänger

  • Ferruccio Busoni
  • Zusammenfassung

  • Huber sagt einen geplanten Konzertbesuch ab und äußert seine Vorfreude auf die Aufführung seiner neuen Symphonie.
  • Incipit

  • Wegen Probe zu meiner neuen
  • Edition

    Verantwortlich

    • Christian Schaper
    • Ullrich Scheideler

    Bearbeitet von

  • Till Erik Sawallisch
  • Faksimile
    Umschrift
    Lesefassung
    Faksmilie, Seite 1Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
    Mus.ep. H. Huber 65 (Busoni-Nachl. B II)
    Mus.Nachl. F. Busoni B II, 2291
    Dr. Hans Huber
    [Mai/Juni 1917?]

    Lieber Maestro!

    Wegen Probe zu meiner
    neuen resp. alten Symphonie
    kan̅ ich nicht am Freitag kom̅en,
    werde aber noch zu einer
    zweiten od. 3ten Aufführung
    erscheinen. Das Billet
    habe ich bereits bestellt, so daß

    Lieber Maestro!

    Wegen Probe zu meiner neuen respektive alten Symphonie kann ich nicht am Freitag kommen, werde aber noch zu einer zweiten oder dritten Aufführung erscheinen. Das Billet habe ich bereits bestellt, so dass

    Faksmilie, Seite 2Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin

    Sie nichts zu besorgen haben. An
    solchen Tagen hat man genug Sorgen!

    Ich freue mich, wie der
    jüngste aller Componisten, auf
    das Ereigniß, auf das wir
    Schweizer stolz sein können.
    Sie dürfen mich im Hôtel Victoria
    suche, wen̅ Sie mir das Rendez-vous
    post festum bestim̅en wollen.

    In herzlicher Freundschaft

    Ihr Hans Huber

    Deutsche
    Staatsbibliothek
    Berlin

    Sie nichts zu besorgen haben. An solchen Tagen hat man genug Sorgen!

    Ich freue mich wie der jüngste aller Komponisten auf das Ereignis, auf das wir Schweizer stolz sein können. Sie dürfen mich im Hôtel Victoria suche, wenn Sie mir das Rendez-vous post festum bestimmen wollen.

    In herzlicher Freundschaft

    Ihr Hans Huber