Stand: 17. Juni 2017 (erwartet Freigabe) Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0

Quelle

Entstehung

  • Der Brief wurde am 3. März 1918 vmtl. in Zürich verfasst.
  • Datierung in der Quelle: 3. März 1918 (autograph)

Umfang

1 Blatt, 1 beschriebene Seite

Zustand

  • Der Brief ist gut erhalten.
  • Aufbewahrungsort

  • Schweiz | Basel | Universitätsbibliothek | NL 30 : 22:A-H:16
  • Hände/Stempel

    • Überwiegend: Hand des Absenders Ferruccio Busoni, Brieftext in schwarzer Tinte, in lateinischer Schreibschrift.
    • Hand des Archivars, der eine Nummerierung innerhalb der Korrespondenz mit Bleistift vorgenommen hat.
    • Hand des Empfängers Hans Huber, in deutscher Kurrentschrift.

    Inhalt

    Absender

  • Ferruccio Busoni
  • Empfänger

  • Hans Huber
  • Zusammenfassung

  • Busoni musste ein Konzert in Basel krankheitsbedingt verschieben; erkundigt sich nach Hubers Gesundheitszustand und dem Fortschritt bei der Komposition von Mors et vita.
  • Incipit

  • nur spärliche Nachrichten sind es
  • Edition

    Verantwortlich

    • Christian Schaper
    • Ullrich Scheideler

    Bearbeitet von

  • Maximilian Furthmüller
  • Frühere Editionen

    Faksimile
    Umschrift
    Lesefassung
    Faksmilie, Seite 1
    65.
    3. März 1918.

    Lieber Verehrter,

    nur spärliche

    es, die Sie betreffen u. mich erreichen.
    Rubiner berichtete von kurzen
    Begegnungen mit Ihnen. In Basel,
    die beiden Getreuen, die Doktoren
    Hagenbach und Stumm, sprachen
    über Sie, mit Wärme und – –
    einigem Selbstbewusstsein. Das
    2. Konzert musste ich vertagen.
    Seit 8 Tagen liege ich brach. Ich
    darf mich nicht beklagen; mein
    kleines Leiden gegen das Schwere
    gemessen, das Sie durchmachten.
    Wie aber geht es gegenwärtig? –
    Denken Sie dazwischen an Mors
    et vita
    ? Ich thu’ es häufig, und
    rechne auf das Werk.

    Ich hoffe auch, Sie bald wieder-
    zusehen – wenigstens Ihre Schrift-
    züge.

    Ihr verehrungsvoll ergebener

    F. Busoni

    3. März 1918.

    Lieber Verehrter,

    nur spärliche Nachrichten sind es, die Sie betreffen und mich erreichen. Rubiner berichtete von kurzen Begegnungen mit Ihnen. In Basel, die beiden Getreuen, die Doktoren Hagenbach und Stumm, sprachen über Sie, mit Wärme und – – einigem Selbstbewusstsein. Das zweite Konzert musste ich vertagen. Seit acht Tagen liege ich brach. Ich darf mich nicht beklagen; mein kleines Leiden gegen das schwere gemessen, das Sie durchmachten. Wie aber geht es gegenwärtig? – Denken Sie dazwischen an Mors et vita? Ich tu es häufig und rechne auf das Werk.

    Ich hoffe auch, Sie bald wiederzusehen – wenigstens Ihre Schriftzüge.

    Ihr verehrungsvoll ergebener

    Ferruccio Busoni

    Faksmilie, Seite 2
    [Rückseite]
    Text der Vulgata
    & liturgische Bücher