Stand: 12. November 2017 (erwartet Freigabe) Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0

Quelle

Entstehung

  • Der Brief wurde in Zürich am 4. September 1916 verfasst.
  • Datierung in der Quelle: 4. September 1916 (autograph)

Umfang

1 Blatt, 1 beschriebene Seite

Zustand

  • Der Brief ist gut erhalten.
  • Aufbewahrungsort

  • Schweiz | Basel | Universitätsbibliothek | NL 30 : 22:A-H:16
  • Hände/Stempel

    • Überwiegend: Hand des Absenders Ferruccio Busoni, Brieftext in schwarzer Tinte, in lateinischer Schreibschrift.
    • Hand des Archivars, der die Nummerierung innerhalb des Briefwechsels mit Bleistift eingetragen hat.
    • Unbekannte Hand, die eine römische Nummerierung mit Bleistift eingetragen hat.
    • Unbekannte Hand (Anstreichungen mit Rotstift am linken Rand).

    Inhalt

    Absender

  • Ferruccio Busoni
  • Empfänger

  • Hans Huber
  • Zusammenfassung

  • Busoni vermeldet die „Geburt“ seines Arlecchino; legt einen Zeitungsausschnitt mit seinem Gedenktext zum Tod Umberto Boccionis bei; hat keine Nachricht von Eduard Henneberger erhalten; erwartet für vier weitere Klavierabende ein angemessenes Honorar (für „einen Monat Arbeit“).
  • Incipit

  • Wie lange habe ich Ihnen nicht geschrieben!
  • Edition

    Verantwortlich

    • Christian Schaper
    • Ullrich Scheideler

    Bearbeitet von

  • Christian Schaper
  • Unter Mitwirkung von

    • Patrick Becker

    Frühere Editionen

    Faksimile
    Umschrift
    Lesefassung
    Faksmilie, Seite 1
    21.I
    Z. 4. S. 1916.

    Hochverehrter Freund,

    Wie lange habe ich Ihnen nicht
    geschrieben! Und so Vieles liegt dazwischen!
    Ein kleiner Lebens-Kreislauf mit Geburt
    und Tod! – Geboren wurde mein Ein-
    akter „Arlecchino“ und noch manches
    Geringere nebenbei. – Was den anderen
    Endpunkt betrifft, so erlesen Sie ihn
    aus dem beigefügten Zeitungs-Ausschnitt. –

    Ihr Henneberger hat sich noch
    nicht gemeldet.

    Der Antrag mit den 4 Clavier-
    Abenden erfreut mich herzlich.
    Aber bedenken Sie, verehrter Maestro,
    eine welche Anstrengung neue
    Programme mir wieder bedeuten!
    Ich müsste für einen Monat
    Arbeit
    etwas Belohnung haben!

    Im Prinzip stehen ich zu Diensten.
    Verehrungsvolle herzliche Grüsse.

    Ihr stets ergebener

    F. Busoni

    Zürich, 4. September 1916.

    Hochverehrter Freund,

    Wie lange habe ich Ihnen nicht geschrieben! Und so vieles liegt dazwischen! Ein kleiner Lebens-Kreislauf mit Geburt und Tod! – Geboren wurde mein Einakter „Arlecchino“ und noch manches Geringere nebenbei. – Was den anderen Endpunkt betrifft, so erlesen Sie ihn aus dem beigefügten Zeitungsausschnitt. –

    Ihr Henneberger hat sich noch nicht gemeldet.

    Der Antrag mit den vier Klavierabenden erfreut mich herzlich. Aber bedenken Sie, verehrter Maestro, eine welche Anstrengung neue Programme mir wieder bedeuten! Ich müßte für einen Monat Arbeit etwas Belohnung haben!

    Im Prinzip stehe ich zu Diensten. Verehrungsvolle, herzliche Grüße.

    Ihr stets ergebener

    Ferruccio Busoni

    Faksmilie, Seite 2
    [Rückseite, vacat]