Stand: 4. November 2017 (erwartet Freigabe) Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0

Quelle

Entstehung

  • Der Brief wurde in Basel vor dem 6. Juni 1907 verfasst.
  • Datierung in der Quelle: 1907 bis 1908 (Archiv: „1907/08?“)

Umfang

1 Bogen, 2 beschriebene Seiten
  • Nur die Recto-Seiten sind beschrieben.
  • Zustand

  • Der Brief ist gut erhalten.
  • Aufbewahrungsort

  • Deutschland | Berlin | Staatsbibliothek zu Berlin · Preußischer Kulturbesitz | Musikabteilung mit Mendelssohn-Archiv | Nachlass Ferruccio Busoni | Mus.Nachl. F. Busoni B II, 2242 | olim: Mus.ep. H. Huber 15 (Busoni-Nachl. B II) | Nachweis in Kalliope
  • Hände/Stempel

    • Überwiegend: Hand des Absenders Hans Huber, Brieftext in schwarzer Tinte, in deutscher Kurrentschrift.
    • Vmtl. Hand des Empfängers Ferruccio Busoni, der auf der Rückseite die Zuordnung „Huber“ mit Bleistift notiert hat.
    • Hand des Archivars, der mit Bleistift die Signaturen eingetragen und die Foliierung sowie eine ungefähre Datierung vorgenommen hat.
    • Hand des Archivars, der die Zuordnung innerhalb des Busoni-Nachlasses mit Rotstift vorgenommen hat
    • Bibliotheksstempel (rote Tinte)

    Inhalt

    Absender

  • Hans Huber
  • Empfänger

  • Ferruccio Busoni
  • Zusammenfassung

  • Huber bittet um Nennung geeigneter Kandidaten zur Leitung von Meisterkursen am Basler Konservatorium, nennt Konditionen; lobt Busonis „neues Klavierkonzert.
  • Incipit

  • Ich möchte alljährlich im Monat September
  • Edition

    Verantwortlich

    • Christian Schaper
    • Ullrich Scheideler

    Bearbeitet von

  • Christian Schaper
  • Unter Mitwirkung von

    • Patrick Becker
    Faksimile
    Umschrift
    Lesefassung
    Faksmilie, Seite 1Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
    Mus.ep. H. Huber 15
    (Busoni-Nachl. B II)
    [1] Mus.Nachl. F. Busoni B II, 2242
    [1907/08?]

    Mein verehrter Herr!

    Ich möchte jalljährlich im Monat
    September am Conservatorium in Basel
    Meisterkurse einrichten für Klavier,
    Geige, Gesang. Wüßten Sie mir einen
    Künstler od. Künstlerin von gutem
    Namen resp. aus Ihrer Schule?

    Der betreffende Künstler hätte
    an 3 Wochentagen zu 6 Stunden
    (also wöchentlich 18 Stunden) zu ertheilen;
    natürlich müßte er auch interpretativ
    wirken. – Als Honorar kön̅en
    wir ihm 1600–2000 Mark bieten,
    zugleich mit der Aussicht am Schluße
    des Kurses ein jedenfalls gut besuchtes

    Mein verehrter Herr!

    Ich möchte alljährlich im Monat September am Konservatorium in Basel Meisterkurse einrichten für Klavier, Geige, Gesang. Wüssten Sie mir einen Künstler oder Künstlerin von gutem Namen resp. aus Ihrer Schule?

    Der betreffende Künstler hätte an drei Wochentagen zu sechs Stunden (also wöchentlich 18 Stunden) zu erteilen; natürlich müsste er auch interpretativ wirken. – Als Honorar können wir ihm 1600–2000 Mark bieten, zugleich mit der Aussicht, am Schlusse des Kurses ein jedenfalls gut besuchtes

    Faksmilie, Seite 2Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin

    [2]
    Konzert geben zu können. –

    Ihr neues Klavierkonzert
    hat uns gewaltig imponirt; mit
    seinen lustigen Italianismen muß
    es sogar beim „Volke“ Effekt machen[.]
    Wir hören dasselbe hoffentlich mit
    Ihnen im nächsten Winter!

    Lassen Sie auch nicht
    zu lange auf Antwort warten
    & empfangen Sie die verehrungs=
    vollsten Grüße

    Ihres erg.

    Hans Huber

    Konzert geben zu können. –

    Ihr neues Klavierkonzert hat uns gewaltig imponiert; mit seinen lustigen Italianismen muss es sogar beim „Volke“ Effekt machen. Wir hören dasselbe hoffentlich mit Ihnen im nächsten Winter!

    Lassen Sie auch nicht zu lange auf Antwort warten und empfangen Sie die verehrungsvollsten Grüße

    Ihres ergebenen

    Hans Huber

    Faksmilie, Seite 3Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
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    Faksmilie, Seite 4Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
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