Hans Huber an Ferruccio Busoni Dokument exportieren

Basel, vmtl. 2. November 1915

Stand: 10. November 2017 (erwartet Freigabe) Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0

Quelle

Entstehung

  • Der Brief wurde in Basel am 2. November 1915 verfasst.
  • Datierung in der Quelle: 2. November 1915 (Empfänger)

Umfang

1 Briefkarte, 2 beschriebene Seiten

Zustand

  • Die Briefkarte ist gut erhalten.
  • Aufbewahrungsort

  • Deutschland | Berlin | Staatsbibliothek zu Berlin · Preußischer Kulturbesitz | Musikabteilung mit Mendelssohn-Archiv | Nachlass Ferruccio Busoni | Mus.Nachl. F. Busoni B II, 2250 | olim: Mus.ep. H. Huber 23 (Busoni-Nachl. B II) | Nachweis in Kalliope
  • Hände/Stempel

    • Überwiegend: Hand des Absenders Hans Huber, Brieftext in schwarzer Tinte, in deutscher Kurrentschrift.
    • Vmtl. Hand des Empfängers Ferruccio Busoni, der das mutmaßliche Empfangsdatum mit schwarzer Tinte notiert hat.
    • Hand des Archivars, der mit Bleistift die Signaturen eingetragen hat.
    • Hand des Archivars, der eine Nummerierung mit dickem Rotstift vorgenommen hat.
    • Bibliotheksstempel (rote Tinte)

    Inhalt

    Absender

  • Hans Huber
  • Empfänger

  • Ferruccio Busoni
  • Zusammenfassung

  • Huber kündigt Kommissions-Entscheidung zur Klavierabend-Reihe für den 5. November 1915 an; empfiehlt Mittwochs-Termine als Konzerttage; nennt mögliche Wochen im Dezember und Januar sowie Werk-Präferenzen für den Chopin- und den Liszt-Abend.
  • Incipit

  • Am nächsten Freitag haben wir Kom̅issionssitzung
  • Edition

    Verantwortlich

    • Christian Schaper
    • Ullrich Scheideler

    Bearbeitet von

  • Christian Schaper
  • Unter Mitwirkung von

    • Patrick Becker
    Faksimile
    Umschrift
    Lesefassung
    Faksmilie, Seite 1Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
    2. Nov. 19151 Mus.ep. H. Huber 23 (Busoni-Nachl. B II)

    Mein lieber Busoni!

    Am nächsten Freitag
    haben wir Kom̅issionssitzung, um über das äußere
    Arrangement der Abende zu berathen. Im
    Princip denke ich mir einen Abend pro Woche
    & wen̅ es Ihnen möglich ist am Mittwoch, der
    für Basel sehr günstig & durch andere Konzerte
    nie besetzt ist. Sind Sie nun so freundlich
    & bestim̅en Sie mir brieflich od. telegraphisch
    die Ihnen am bequemsten=liegende Zeit.
    Im December kämen für Basel nur die zwei
    […] ersten Wochen in Betracht & im Januar
    von der zweiten Woche an. –

    Mus.Nachl. F. Busoni B II, 2250

    Mein lieber Busoni!

    Am nächsten Freitag haben wir Kommissionssitzung, um über das äußere Arrangement der Abende zu beraten. Im Prinzip denke ich mir einen Abend pro Woche und, wenn es Ihnen möglich ist, am Mittwoch, der für Basel sehr günstig und durch andere Konzerte nie besetzt ist. Sind Sie nun so freundlich und bestimmen Sie mir brieflich oder telegraphisch die Ihnen am bequemsten-liegende Zeit. Im Dezember kämen für Basel nur die zwei ersten Wochen in Betracht, und im Januar von der zweiten Woche an. –

    Faksmilie, Seite 2Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin

    Das Program̅ finde ich großartig. Von den
    Chopin-Etüden wären mir die op. 10 lieber.
    Von Liszt würde ich eigentlich die Norma
    Fantasie
    vorziehen – eine für Basel ganz
    neue That! Aber Sie selbst sollen im̅er
    das letzte Wort haben. –

    Am Samstag früh od. schon Freitag abends
    nach der Sitzung sollen Sie den definitiven
    Bescheid erhalten – wegen Saal & Arrangement.
    Unterdeßen Saluti distinti von

    Ihrem ergebensten

    Huber

    Deutsche
    Staatsbibliothek
    Berlin

    Das Programm finde ich großartig. Von den Chopin-Etüden wären mir die op. 10 lieber. Von Liszt würde ich eigentlich die Norma-Fantasie vorziehen – eine für Basel ganz neue Tat! Aber Sie selbst sollen immer das letzte Wort haben. –

    Am Samstag früh oder schon Freitag abends nach der Sitzung sollen Sie den definitiven Bescheid erhalten – wegen Saal und Arrangement. Unterdessen Saluti distinti von

    Ihrem ergebensten

    Huber