Ferruccio Busoni an Heinrich Schenker Dokument exportieren

, Februar 1898 bis März 1898

Stand: 30. Juni 2017 (unfertig) Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0

Quelle

Entstehung

  • Der Brief wurde in vmtl. im Februar oder März 1898 verfasst.
  • Datierung in der Quelle: Februar 1898 bis 3 n. Chr. (autograph)

Umfang

XXX, 2 beschriebene Seiten

Zustand

  • Der Brief ist gut erhalten.
  • Aufbewahrungsort

  • Vereinigte Staaten von Amerika | Riverside | University of California, Special Collections and Archives | Oswald Jonas memorial collection | Box 9, Folder 27
  • Hände/Stempel

    • Überwiegend: Hand des Absenders Ferruccio Busoni, Brieftext in schwarzer Tinte, in lateinischer Schreibschrift.

    Inhalt

    Absender

  • Ferruccio Busoni
  • Empfänger

  • Heinrich Schenker
  • Zusammenfassung

  • Busoni hat von Schenker die Syrischen Tänze erhalten und äußert dazu erste Gedanken und Anregungen.
  • Incipit

  • In aller Eile – zwischen Reise u. Reise – sei Ihnen für die Übersendung
  • Edition

    Verantwortlich

    • Christian Schaper
    • Ullrich Scheideler

    Bearbeitet von

  • Theresa Menard
  • Frühere Editionen

    Faksimile
    Umschrift
    Lesefassung
    Faksmilie, Seite 1
    Faksmilie, Seite 1

    Verehrter Freund.

    In aller Eile – zwischen Reise
    u Reise – sei Ihnen für die Übersen-
    dung der famosen, originellen,
    stimmungsvollen, sezessionistischen
    Syrischen (?) Taenze gedankt,
    welche mir wirklichen Genuss
    bereiten.

    Unrecht ist es von Ihnen –
    verzeihen Sie eine wohlgemeinte
    Hofmeisterei – vieles als Praeludium

    Verehrter Freund.

    In aller Eile – zwischen Reise und Reise – sei Ihnen für die Übersendung der famosen, originellen, stimmungsvollen, sezessionistischen Syrischen (?) Tänze gedankt, welche mir wirklichen Genuss bereiten.

    Unrecht ist es von Ihnen – verzeihen Sie eine wohlgemeinte Hofmeisterei – vieles als Präludium

    Faksmilie, Seite 2

    zu Spaeterem aufzufassen, da
    Alles, was in der Gegenwart geschieht
    Hauptsache ist, und da nur vonaus
    der Vorwerthungdieser Auffassung,
    die rechte Benutzung der Gegenwart
    hervorgeht. So lehren meine Erfahrungen.
    Im Anfange wartet man auf
    besondere Ereignisse in der Vorstellung
    dass iediese sich durch besondere Kennzeichen
    ankündigen werden. Spaeter sieht nur das
    sich Ereignete als Ereigniss an.

    Mehr davon schriftlich oder mündlich
    in Berlin!!

    Herzlichen Gruss. Ihr

    F Busoni

    zu Späterem aufzufassen, da Alles, was in der Gegenwart geschieht Hauptsache ist, und da nur aus dieser Auffassung, die rechte Benutzung der Gegenwart hervorgeht. So lehren meine Erfahrungen. Im Anfange wartet man auf besondere Ereignisse in der Vorstellung dass diese sich durch besondere Kennzeichen ankündigen werden. Später sieht nur das sich Ereignete als Ereignis an.

    Mehr davon schriftlich oder mündlich in Berlin!!

    Herzlichen Gruß. Ihr

    Ferruccio Busoni