Stand: 30. Juni 2017 (unfertig) Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0

Quelle

Entstehung

  • Der Brief wurde in am 5. Mai 1898 verfasst.
  • Datierungen in der Quelle: 0. 0 (autograph), 0. 0 (Poststempel), 0. 0 (Poststempel Wien)

Umfang

1 Bogen, 2 beschriebene Seiten

Zustand

  • Der Brief ist gut erhalten; vom Briefumschlag wurde die Ecke mit der Briefmarke abgerissen.
  • Aufbewahrungsort

  • Deutschland | Berlin | Staatsbibliothek zu Berlin · Preußischer Kulturbesitz | Musikabteilung mit Mendelssohn-Archiv | Nachlass Ferruccio Busoni | Mus.Nachl. F. Busoni B II, 4422 | olim: Mus.ep. H. Schenker 10 (Busoni-Nachl. B II) | Nachweis in Kalliope
  • Hände/Stempel

    • Überwiegend: Hand des Absenders Heinrich Schenker, Brieftext in schwarzer Tinte, in deutscher Kurrentschrift.

    Foliierungen

    • Foliierung durch das Archiv, mit Bleistift unten rechts auf den Vorderseiten.

    Inhalt

    Absender

  • Heinrich Schenker
  • Empfänger

  • Ferruccio Busoni
  • Zusammenfassung

  • Schenker wartet auf ein Treffen mit Busoni in Wien; berichtet, dass Breitkopf & Härtel die Fantasie so gut wie angenommen haben.
  • Incipit

  • Nun, Ihr Portier scheint Sie auch des Vormittags verheimlichen zu wollen.
  • Edition

    Verantwortlich

    Bearbeitet von

  • Theresa Menard
  • Frühere Editionen

    Faksimile
    Umschrift
    Lesefassung
    Faksmilie, Seite 1Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin

    Verehrtester, bester Freund!

    Nun, Ihr Portier scheint Sie auch
    des Vormittags verheimlichen zu
    wollen. Sie arbeiten gewiss. Passt
    es Ihnen besser so, dass ich warte, bis
    Sie mich rufen? Um den Preis,
    mit Ihnen ein Minütchen über das
    u. jenes plaudern zu dürfen, verpflich-
    te ich mich sogar ehrenwörtlich –
    ich bitte, nicht zu lachen – über meine
    Phantasie u. einen Verleger
    gar nichts zu sprechen! Also fassen
    Sie Muth, mich zu sehen, aber
    thun Sie keinen Zwang sich an, Deutsche
    Staatsbibliothek
    Berlin
    [1]

    Verehrtester, bester Freund!

    Nun, Ihr Portier scheint Sie auch des Vormittags verheimlichen zu wollen. Sie arbeiten gewiss. Passt es Ihnen besser so, dass ich warte, bis Sie mich rufen? Um den Preis, mit Ihnen ein Minütchen über das und jenes plaudern zu dürfen, verpflichte ich mich sogar ehrenwörtlich – ich bitte, nicht zu lachen – über meine Phantasie und einen Verleger gar nichts zu sprechen! Also fassen Sie Mut, mich zu sehen, aber tun Sie keinen Zwang sich an,

    Faksmilie, Seite 2Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin

    weil es kränkend überflüssig
    wäre gegenüber einem so ein-
    sichtsvoll u. klug ergebenen
    Freunde,

    als der sich zeichnet
    Ihr

    H Schenker

    P.S. Es wird Sie freuen, zu
    erfahren, dass Br & Härtel auch
    für die Fantasie mehr oder
    weniger gesichert ist. Das hat
    indirekt Ihr Brief bewirkt,
    der indessen nicht in Leipzig gewesen.

    Nachlaß Busoni

    weil es kränkend überflüssig wäre gegenüber einem so einsichtsvoll und klug ergebenen Freunde,

    als der sich zeichnet Ihr

    Heinrich Schenker

    P.S. Es wird Sie freuen, zu erfahren, dass Breitkopf & Härtel auch für die Fantasie mehr oder weniger gesichert ist. Das hat indirekt Ihr Brief bewirkt, der indessen nicht in Leipzig gewesen.

    Faksmilie, Seite 3Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
    [2]
    Faksmilie, Seite 4Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
    [Rückseite von Seite 3, vacat]
    Faksmilie, Seite 5Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
    Herrn
    Ferrucio B. Busoni
    Komponist
    I. Kärtnerstr. 31
    Hotel Erzh. Karl.
    [Wien]
    a
    6. [3. 98]
    3-[…] N
    Herrn
    Ferruccio Benvenuto Busoni
    Komponist
    I. Kärntnerstr. 31 Hotel Erzh. Karl.
    Faksmilie, Seite 6Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
    Schenker
    (Wien 1/1
    1
    bestellt
    7. [3.] 98
    […])
    ([…])
    Mus.ep. H. Schenker 9 Mus. Nachl. F. Busoni B II, 4421 -
    Beil.
    Nachlaß Busoni
    B II

    o. Marke

    1898
    ([…])
    SchenkerB II1898