Heinrich Schenker an Ferruccio Busoni Dokument exportieren

Wien, 24. Oktober 1898

Stand: 9. Juni 2017 (unfertig) Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0

Quelle

Entstehung

  • Der Brief wurde in Wien am 24. Oktober 1903 verfasst.
  • Datierung in der Quelle: 24. Oktober 1898 (autograph)

Umfang

1 Bogen , 1 beschriebene Seite

Zustand

  • Der Brief ist gut erhalten.
  • Aufbewahrungsort

  • Deutschland | Berlin | Staatsbibliothek zu Berlin · Preußischer Kulturbesitz | Musikabteilung mit Mendelssohn-Archiv | Nachlass Ferruccio Busoni | Mus.Nachl. F. Busoni B II, 4423 | olim: Mus.ep. H. Schenker 11 (Busoni-Nachl. B II) | Nachweis in Kalliope
  • Hände/Stempel

    • Überwiegend: Hand des Absenders Heinrich Schenker, Brieftext in schwarzer Tinte, in lateinischer Schreibschrift.
    • Bibliotheksstempel (rote Tinte)
    • Bibliotheksstempel (blaue Tinte)
    • Hans des Archivars, der die Foliierung mit Bleistift vorgenommen hat.
    • Hand des Archivars, der die ursprüngliche Zuordnung innerhalb des Busoni-Nachlasses mit Bleistift vorgenommen hat.
    • Hand des Archivars, der die erneute Zuordnung innerhalb des Busoni-Nachlasses mit Bleistift vorgenommen hat.
    • Hand des Archivars, der die Zuordnung innerhalb des Busoni-Nachlasses mit Rotstift vorgenommen hat.
    • Unbekannte Hand, welche auf die letzte Seite des Dokuments den Absender notiert hat.

    Inhalt

    Absender

  • Heinrich Schenker
  • Empfänger

  • Ferruccio Busoni
  • Zusammenfassung

  • Schenker übersendet die gedruckte Fassung der „Fantasie“ und drückt sein Bedauern aus, an baldigen Konzerten Busonis in Berlin nicht teilnehmen können; er kündigt seine Teilnahme an einem bevorstehenden Konzert in Wien an.
  • Incipit

  • Beiliegend erhalten Sie „Ihre“ Fantasie, die ich neuerdings Ihrer
  • Edition

    Verantwortlich

    Bearbeitet von

  • Maximilian Furthmüller
  • Frühere Editionen

    Faksimile
    Umschrift
    Lesefassung
    Faksmilie, Seite 1Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
    Mus.ep. H. Schenker 11
    (Busoni-Nachl. B II)
    Mus. Nachl. F. Busoni
    B II, 4423
    Wien, 24. October 1898

    Lieber, guter Freund!

    Beiliegend erhalten Sie „Ihre“
    Fantasie, di[e] ich neuerdings Ihremr
    wohlwollenden Beurtheilung empfeh-
    len möchte. Möge sie auch in di[e]sem
    Format Ihre Symptathie finden, wie
    am ersten Tage, noch als Copistenproduct.
    Wie leid thut es mir, dass ich Ihre
    Concerte in Berlin nicht hören kann! Aber
    Sie selbst haben es mir unmöglich
    gemacht, denn Sie spielen nicht in
    einer Woche, sondern in mehreren:
    wie sollte ich, armer Teufel, di[e] vi[e]len
    Wochen in Berlin aushalten? Ich
    vertröste mich auf Wien, wo ich Sie
    bald wiedersehe.

    Herzlichste
    Grüsse an Sie u. Ihre hochgeschätzte
    Frau Gemalin von Ihrem

    H Schenker

    Deutsche
    Staatsbibliothek
    Berlin
    [1]
    Wien, 24. Oktober 1898

    Lieber, guter Freund!

    Beiliegend erhalten Sie „Ihre“ Fantasie, die ich neuerdings Ihrer wohlwollenden Beurteilung empfehlen möchte. Möge sie auch in diesem Format Ihre Sympathie finden, wie am ersten Tage, noch als Kopistenprodukt. Wie leid tut es mir, dass ich Ihre Konzerte in Berlin nicht hören kann! Aber Sie selbst haben es mir unmöglich gemacht, denn Sie spielen nicht in einer Woche, sondern in mehreren: Wie sollte ich, armer Teufel, die vielen Wochen in Berlin aushalten? Ich vertröste mich auf Wien, wo ich Sie bald wiedersehe.

    Herzlichste Grüße an Sie und Ihre hochgeschätzte Frau Gemahlin von Ihrem

    Heinrich Schenker

    Faksmilie, Seite 2Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
    [Rückseite von Textseite 1]
    Nachlaß Busoni
    Faksmilie, Seite 3Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
    [2]
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    Faksmilie, Seite 4Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
    [Seite 4]
    Nachlaß Busoni
    Schenker