Stand: 15. Mai 2017 (unfertig) Lizenz: CC BY-NC-SA 3.0 DE

Quelle

Entstehung

  • Der Brief wurde in Gmunden am 30. August 1903 verfasst.
  • Datierung in der Quelle: 30. August 1903 (autograph)

Umfang

1 Bogen , 1 beschriebene Seite

Zustand

  • Der Brief ist gut erhalten.
  • Aufbewahrungsort

  • Deutschland | Berlin | Staatsbibliothek zu Berlin · Preußischer Kulturbesitz | Musikabteilung mit Mendelssohn-Archiv | Nachlass Ferruccio Busoni | Mus. Nachl. F. Busoni B II, 3550 | olim: Mus.ep. Orchester Abend 1903, 26 (Busoni-Nachl. B II) | Nachweis in Kalliope
  • Hände/Stempel

    • Überwiegend: Hand des Absenders Heinrich Schenker, Brieftext in schwarzer Tinte, in deutscher Kurrentschrift.
    • Bibliotheksstempel (rote Tinte)
    • Hand des Archivars, der die ursprüngliche Zuordnung innerhalb des Busoni-Nachlasses mit Bleistift vorgenommen hat.
    • Hand des Archivars, der die erneute Zuordnung innerhalb des Busoni-Nachlasses mit Bleistift vorgenommen hat.
    • Hand des Archivars, der die Zuordnung innerhalb des Busoni-Nachlasses mit Rotstift vorgenommen hat.

    Inhalt

    Absender

  • Heinrich Schenker
  • Empfänger

  • Ferruccio Busoni
  • Zusammenfassung

  • Schenker teilt Busoni seine Entscheidung mit, die Syrischen Tänze aufgrund wirtschaftlicher Erwägungen selbst zu orchestieren.
  • Incipit

  • Ich habe mir die Sache doch anders überlegt.
  • Edition

    Verantwortlich

    • Christian Schaper
    • Ullrich Scheideler

    Bearbeitet von

  • Maximilian Furthmüller
  • Frühere Editionen

    Faksimile
    Umschrift
    Lesefassung
    Faksmilie, Seite 1Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
    Mus. Nachl. F. Busoni B II, 3550Mus.ep. Orchester Abend 1903, 26 (Busoni-Nachl. B II)
    Gmunden, 30[.] Aug. 1903

    Lieber u. sehr verehrter Freund!

    Ich habe mir die Sache doch anders über-
    legt. Am liebsten mache ich die Partitur
    selbst, ob nun Schönberg sie schon gemacht
    oder nicht (was ich erst in paar Tagen
    erfahren kann). Ich bin darum in der Lage,
    sollte Erfolg mir beschieden sein, die
    Partitur zu verkaufen, u. einiges Geld,
    das ich so nötig brauche, damit zu verdienen.
    Sind Sie damit einverstanden?

    Um baldige Antwort bittet Sie sehr
    Ihr treu ergebener

    H Schenker

    Die „N. freie Presse“ brachte neulich
    sehr schönes über meine Aufgabe: ich hoffe,
    es freut auch Sie, das zu erfahren.

    Gmunden, 30. August 1903

    Lieber und sehr verehrter Freund!

    Ich habe mir die Sache doch anders überlegt. Am liebsten mache ich die Partitur selbst, ob nun Schönberg sie schon gemacht oder nicht (was ich erst in paar Tagen erfahren kann). Ich bin darum in der Lage, sollte Erfolg mir beschieden sein, die Partitur zu verkaufen, und einiges Geld, das ich so nötig brauche, damit zu verdienen. Sind Sie damit einverstanden?

    Um baldige Antwort bittet Sie sehr Ihr treu ergebener

    Heinrich Schenker

    Die „Neue Freie Presse“ brachte neulich sehr schönes über meine Aufgabe: ich hoffe, es freut auch Sie, das zu erfahren.

    Faksmilie, Seite 2Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
    [Rückseite von Textseite 1]
    Deutsche
    Staatsbibliothek
    Berlin