Robert Freund an Ferruccio Busoni Dokument exportieren

Zürich, 1. November 1910

Stand: 29. Juni 2018 (erwartet Freigabe) Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0

Quelle

Entstehung

  • Der Brief wurde in Zürich am 01. November 1910 verfasst.
  • Datierungen in der Quelle: 1. November 1910 (autograph), 1. November 1910 (Poststempel), 1. November 1910 (Poststempel)

Umfang

1 Bogen, 2 beschriebene Seiten
  • Die Reihenfolge der Seiten ist wie folgt 1, 4. 2 und 3 sind leere Seiten. Die Seite 4 ist im Querformat.
  • Zustand

  • Der Brief ist gut erhalten.
  • Aufbewahrungsort

  • Deutschland | Berlin | Staatsbibliothek zu Berlin · Preußischer Kulturbesitz | Musikabteilung mit Mendelssohn-Archiv | Nachlass Ferruccio Busoni | Mus.Nachl. F. Busoni B II, 1720 | olim: Mus.ep. R. Freund 31 (Busoni-Nachl. B II) | Nachweis in Kalliope
  • Hände/Stempel

    • Überwiegend: Hand des Absenders Robert Freund, Brieftext in schwarzer Tinte, in lateinischer Schreibschrift.
    • Hand des Archivars, der die Signaturen mit Bleistift eingetragen und eine Foliierung vorgenommen hat.
    • Hand des Archivars, der die Zuordnung innerhalb des Busoni-Nachlasses mit Rotstift vorgenommen hat
    • Bibliotheksstempel (rote Tinte)
    • Bibliotheksstempel (blaue Tinte)
    • Poststempel (schwarze Tinte)

    Inhalt

    Absender

  • Robert Freund
  • Empfänger

  • Ferruccio Busoni
  • Zusammenfassung

  • Freund bedankt sich für die Sonatine von Ferruccio Busoni und lobt wie Busoni Altes mit Neuem in ihr verbunden hat; konnte aber bislang nur einmal reinhören; Außerdem findet er die Vorrede über Franz Liszt sehr zutreffend.
  • Incipit

  • Schönsten Dank für Ihre Sonatine.
  • Faksimile
    Umschrift
    Lesefassung
    Faksmilie, Seite 1Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
    Mus.ep. R. Freund 31 (Busoni-Nachl. B II)
    Mus.Nachl. F. Busoni B II, 1720
    [1]

    Lieber Freund!

    Schönsten Dank für Ihre
    Sonatine. Beim ersten Hören war
    es mir nicht möglich alle Fein-
    heiten dieses reizenden, poetischen
    Stückes zu würdigen. Und mit
    welcher Kunst haben Sie Altes
    u. Neues verbunden. Mir stellt
    es sich jetzt als zweiter
    reicherer Epilog der “Jugend”
    dar. Im Gegensatz zu Ihrer
    “Aesthetik” bewundere ich im̅er
    den festen Ban Ihrer Stücke;
    für mich eine Gewähr ihres
    Bestandes. Ich wollte Liszt
    hätte einen Theil Ihrer
    Architektonik gehabt! -
    A propos, mein Compliment
    zu Ihrer Vorrede. Ich habe
    nie Treffenderes über Liszt Deutsche
    Staatsbibliothek
    Berlin

    Lieber Freund!

    Schönsten Dank für Ihre Sonatine. Beim ersten Hören war es mir nicht möglich alle Feinheiten dieses reizenden, poetischen Stückes zu würdigen. Und mit welcher Kunst haben Sie Altes und Neues verbunden. Mir stellt es sich jetzt als zweiter reicherer Epilog der „Jugend“ dar. Im Gegensatz zu Ihrer „Aesthetik“ bewundere ich immer den festen Ban Ihrer Stücke; für mich eine Gewähr ihres Bestandes. Ich wollte Liszt hätte einen Teil Ihrer Architektonik gehabt! - Apropos, mein Kompliment zu Ihrer Vorrede. Ich habe nie Treffenderes über Liszt

    Faksmilie, Seite 2Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin

    Deu[tsche]
    Staatsb[ibliothek]
    Be[rlin]

    in solcher Gedrängtheit gelesen. -

    Mit herzlichsten Grüssen auch an Ihre l.
    Frau, stets Ihr

    R. Freund

    Zürich, I Nov. 10
    [2 v]

    in solcher Gedrängtheit gelesen. -

    Mit herzlichsten Grüßen auch an Ihre liebe Frau, stets Ihr

    Robert Freund

    Zürich, I November 10
    Faksmilie, Seite 3Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
    [Rückseite von Textseite 1, vacat]
    Deu[tsche]
    Staatsb[ibliothek]
    Be[rlin]
    Faksmilie, Seite 4Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
    [Rückseite von Textseite 4, vacat]
    [2]
    Deutsche
    Staatsbibliothek
    Berlin
    Faksmilie, Seite 5Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
    ZÜRICH
    -1.XI.10. -10
    BRF.EXP.
    Deutsche
    Staatsbibliothek
    Berlin
    Faksmilie, Seite 6Bild-Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
    Nachlaß Busoni B II
    Mus. ep. R. Freund 31

    Mus. Nachl. F. Busoni B II, 1720-Beil.