Ferruccio Busoni an Arnold Schönberg Dokument exportieren

Berlin, 14. September 1903

Stand: 14. März 2016 (erwartet Freigabe) Lizenz: CC BY-NC-SA 3.0 DE

Quelle

Entstehung

  • Datierung in der Quelle: 14. September 1903 (autograph)

Umfang

1 Bogen, 1 beschriebene Seite

Zustand

  • Der Brief ist gut erhalten.
  • Aufbewahrungsort

  • USA | Washington, D. C. | The Library of Congress | Music Division | Arnold Schoenberg Collection
  • Hände/Stempel

    • Überwiegend: Hand des Absenders Ferruccio Busoni, Brieftext in schwarzer Tinte, in lateinischer Schreibschrift.
    • Bibliotheksstempel (rote Tinte)

    Inhalt

    Absender

  • Ferruccio Busoni
  • Empfänger

  • Arnold Schönberg
  • Zusammenfassung

  • Busoni bittet um Zusendung der Partitur von Pelleas und Melisande.
  • Incipit

  • Ihr Brief hat mich erfreut, interessiert u. auf Ihre Partitur recht neugierig gemacht.
  • Edition

    Verantwortlich

    • Christian Schaper
    • Ullrich Scheideler

    Bearbeitet von

  • Christian Schaper
  • Frühere Editionen

    Faksimile
    Umschrift
    Lesefassung
    Faksmilie, Seite 1Bild-Quelle: Arnold Schönberg Center Wien
    Berlin W 50
    Augsburgerstr. 55
    am 14. S. 03.
    (* The * Library * of * Congress *)

    Sehr geehrter Herr.

    Ihr Brief hat mich
    erfreut, u. interessiert u. auf
    mich Ihre Partitur recht
    neugierig gemacht. Deshalb
    waere ich Ihnen für die
    Zusendung ders Manuscriptes
    sehr dankbar. Vielleicht
    gelingt’s mir, ein neuer
    Siegfried, die Feuerumzäumung
    die Ihr Werk unzugaenglich
    macht, zu durchschreiten und
    es aus dem Schlafe der
    Unaufgeführungtheit zu wecken.

    Mit freundlichem Gruße
    Ihr ergebener

    Ferruccio Busoni

    Berlin W 50
    Augsburgerstr. 55
    am 14. September 03.

    Sehr geehrter Herr.

    Ihr Brief hat mich erfreut, interessiert und auf Ihre Partitur recht neugierig gemacht. Deshalb wäre ich Ihnen für die Zusendung des Manuskriptes sehr dankbar. Vielleicht gelingt’s mir, ein neuer Siegfried, die Feuerumzäumung, die Ihr Werk unzugänglich macht, zu durchschreiten und es aus dem Schlafe der Unaufgeführtheit zu wecken.

    Mit freundlichem Gruße Ihr ergebener

    Ferruccio Busoni