Wollen Sie so freundlich sein, uns auch ein
kleines Autogramm (einige Takte aus einem
Ihrer Werke) zum Facsimile=Abdruck für die
Festblätter zu senden?
(Lesen Sie bitte die
folgenden Seiten!). Sie als „halber“ Grazer
Familie Busoni war 1878 in den Raum Graz gezogen, dabei hatte Wilhelm Kienzl selbst einen nicht geringen Anteil daran,
die Busonis dort zu halten, unter anderem mit monetärer Unterstützung und zahlreichen Zeitungsrezensionen von Busonis Kompositionen.
Busoni hatte daraufhin in Graz von 1880 bis 1881 Unterricht in Harmonielehre, Kontrapunkt und Komposition bei W. Mayer. (Dent 1974, S. 33, 36-39.)
dürfen schon gar nicht fehlen!
Aber – nicht wahr? – recht bald, da das
Material ehestens vertheilt werden muß .
Ihnen im Voraus dankend, grüße ich Sie
herzlich als Ihr Sie aufrichtig hoch- schätzender
Wilh. Kienzl.
Wollen Sie so freundlich sein, uns auch ein
kleines Autogramm (einige Takte aus einem
Ihrer Werke) zum Faksimile-Abdruck für die
Festblätter zu senden?
(Lesen Sie bitte die
folgenden Seiten!). Sie als „halber“ Grazer
Familie Busoni war 1878 in den Raum Graz gezogen, dabei hatte Wilhelm Kienzl selbst einen nicht geringen Anteil daran,
die Busonis dort zu halten, unter anderem mit monetärer Unterstützung und zahlreichen Zeitungsrezensionen von Busonis Kompositionen.
Busoni hatte daraufhin in Graz von 1880 bis 1881 Unterricht in Harmonielehre, Kontrapunkt und Komposition bei W. Mayer. (Dent 1974, S. 33, 36-39.)
dürfen schon gar nicht fehlen!
Aber – nicht wahr? – recht bald, da das
Material ehestens verteilt werden muss.
Im Juli dieses Jahres wird sich Alldeutschlands Sängerschaft in Graz, der Hauptstadt des Steirerlandes, zum sechsten großen deutschen Sängerbundes-Feste versammeln.
Freier und freudiger wird da gerade uns Deutschösterreichern das Herz schlagen, wenn es
den gewaltigen Gedanken der unlösbaren Volksgemeinsamkeit festlich zu schönem Ausdrucke
gebracht sieht, wenn es Tausende und Abertausende aus allen Gauen deutscher Zunge zum
Preise eines hohen völkischen Gutes, unseres geliebten deutschen Liedes, eng und traut
verbunden erblickt. Und dadurch gewinnt diese hehre Liedesfeier eine weit über das Alltägliche
und andere Feste hinausragende Bedeutung, weil sie — uns um Volkstum und Eigenart
Ringenden Kraft verleihend — aller Welt künden soll, dass wir in der Liebe zum deutschen
Vaterlande, in dem Streben nach dessen Größe, Macht und Herrlichkeit und in der mannesmutigen Hut seiner höchsten Geistesschätze eines festen Sinnes und eines unbeugsamen
Willens sind.
Um diese glanzvolle Kundgebung des gesamten deutschen Volkes in Wort und Bild
für alle Zeit festzuhalten, und um sie dauernd künstlerisch zu vertiefen, soll ein Festbuch
geschaffen werden, das unter dem Titel
Festblätterzum sechsten deutschen Sängerbundesfeste
heftweise ausgegeben werden wird. In diesem Werke wollen wir zunächst die Vorbereitungen
zum Feste, das Sehenswerteste unseres Alpenlandes und dann das Fest selber schildern; aber
vor allem soll darin auch der Zusammenhang der Steiermark mit der deutschen Welt, der
Ruhm deutschen Volkstums und Wesens, der Preis unseres herrlichen Liedeskleinods, sowie
all das, was unserem Volke zu Nutz und Frommen ist, von führenden Geistern niedergelegt
erscheinen. Hiezu Ihre hochwertvolle Mitarbeiterschaft uns zu erbitten, ist der Zweck dieser
Zuschrift.
Die zwölf Hefte, in die wir unser Unternehmen teilen, werden in der nachstehenden
Weise veröffentlicht werden:
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<lb/><title key="E0800579">Festblätter</title> zu senden?
<!--Ich konnte bisher nicht herausfinden, ob Busoni etwas an Kienzl geschickt hat. Unabhängig der MAP ist eine Sichtung der Festblätter
in der StaBi im Januar geplant, je nachdem würde ich hier noch einmal etwas hinzufügen.-->
(Lesen Sie bitte die
<lb/>folgenden Seiten!). Sie als „halber“ Grazer
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Familie Busoni war <date when-iso="1878">1878</date> in den Raum <placeName key="E0500295">Graz</placeName> gezogen, dabei hatte <persName key="E0301047">Wilhelm Kienzl</persName> selbst einen nicht geringen Anteil daran,
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<lb/>herzlich als Ihr Sie aufrichtig hoch
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Im Juli dieses Jahres wird sich Alldeutschlands Sängerschaft in Graz, der Haupt⸗ stadt des Steirerlandes, zum sechsten großen deutschen Sängerbundes⸗Feste versammeln.
Freier und freudiger wird da gerade uns Deutschösterreichern das Herz schlagen, wenn es
den gewaltigen Gedanken der unlösbaren Volksgemeinsamkeit festlich zu schönem Ausdrucke
gebracht sieht, wenn es Tausende und Abertausende aus allen Gauen deutscher Zunge zum
Preise eines hohen völkischen Gutes, unseres geliebten deutschen Liedes, eng und traut
verbunden erblickt. Und dadurch gewinnt diese hehre Liedesfeier eine weit über das Alltägliche
und andere Feste hinausragende Bedeutung, weil sie — uns um Volksthum und Eigenart
Ringenden Kraft verleihend — aller Welt künden soll, dass wir in der Liebe zum deutschen
Vaterlande, in dem Streben nach dessen Größe, Macht und Herrlichkeit und in der mannes⸗ muthigen Hut seiner höchsten Geistesschätze eines festen Sinnes und eines unbeugsamen
Willens sind.
Um diese glanzvolle Kundgebung des gesammten deutschen Volkes in Wort und Bild
für alle Zeit festzuhalten, und um sie dauernd künstlerisch zu vertiefen, soll ein Festbuch
geschaffen werden, das unter dem Titel
Festblätter zum sechsten deutschen Sängerbundesfeste heftweise ausgegeben werden wird. In diesem Werke wollen wir zunächst die Vorbereitungen
zum Feste, das Sehenswerteste unseres Alpenlandes und dann das Fest selber schildern; aber
vor allem soll darin auch der Zusammenhang der Steiermark mit der deutschen Welt, der
Ruhm deutschen Volksthums und Wesens, der Preis unseres herrlichen Liedeskleinods, sowie
all das, was unserem Volke zu Nutz und Frommen ist, von führenden Geistern niedergelegt
erscheinen. Hiezu Ihre hochwertvolle Mitarbeiterschaft uns zu erbitten, ist der Zweck dieser
Zuschrift.
[2]
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<p><hi rend="align(center) large bold space-below">Sechstes <orgName key="E0600284">deutsches
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<hi rend="large">I</hi>m Juli dieses Jahres wird sich Alldeutschlands Sängerschaft in Graz, der Haupt
<lb break="no" rend="dh"/>stadt des Steirerlandes, zum <hi rend="bold">sechsten großen <orgName key="E0600284">deutschen Sängerbundes<pc>⸗</pc>Feste</orgName></hi> versammeln.
<lb/>Freier und freudiger wird da gerade uns Deutschösterreichern das Herz schlagen, wenn es
<lb/>den gewaltigen Gedanken der unlösbaren Volksgemeinsamkeit festlich zu schönem Ausdrucke
<lb/>gebracht sieht, wenn es Tausende und Abertausende aus allen Gauen deutscher Zunge zum
<lb/>Preise eines hohen völkischen Gutes, unseres geliebten deutschen Liedes, eng und traut
<lb/>verbunden erblickt. Und dadurch gewinnt diese hehre Liedesfeier eine weit über das Alltägliche
<lb/>und andere Feste hinausragende Bedeutung, weil sie — uns um Volkst<orig>h</orig>um und Eigenart
<lb/>Ringenden Kraft verleihend — aller Welt künden soll, dass wir in der Liebe zum deutschen
<lb/>Vaterlande, in dem Streben nach dessen Größe, Macht und Herrlichkeit und in der mannes
<lb break="no" rend="dh"/>mut<orig>h</orig>igen Hut seiner höchsten Geistesschätze <hi rend="bold">eines</hi> festen Sinnes und <hi rend="bold">eines</hi> unbeugsamen
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Um diese glanzvolle Kundgebung des gesam<orig>m</orig>ten deutschen Volkes in Wort und Bild
<lb/>für alle Zeit festzuhalten, und um sie dauernd künstlerisch zu vertiefen, soll ein Festbuch
<lb/>geschaffen werden, das unter dem Titel
<lb/><title key="E0800579"><hi rend="large bold align(center) space-above">Festblätter</hi>
<lb/><hi rend="large align(center) space-below">zum sechsten deutschen Sängerbundesfeste</hi></title>
<lb/>heftweise ausgegeben werden wird. In diesem Werke wollen wir zunächst die Vorbereitungen
<lb/>zum Feste, das Sehenswerteste unseres Alpenlandes und dann das Fest selber schildern; aber
<lb/>vor allem soll darin auch der Zusammenhang der Steiermark mit der deutschen Welt, der
<lb/>Ruhm deutschen Volkst<orig>h</orig>ums und Wesens, der Preis unseres herrlichen Liedeskleinods, sowie
<lb/>all das, was unserem Volke zu Nutz und Frommen ist, von führenden Geistern niedergelegt
<lb/>erscheinen. <hi rend="underline" resp="#author_2">Hiezu Ihre hochwertvolle Mitarbeiterschaft</hi> uns zu erbitten, ist der Zweck dieser
<lb/>Zuschrift.
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<note type="foliation" resp="#archive" place="bottom-right">[2]</note>
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3Faksimile
3Diplomatische Umschrift
3XML
Die zwölf Hefte, in die wir unser Unternehmen theilen, werden in der nachstehenden
Weise veröffentlicht werden:
Deutschland | Berlin | Staatsbibliothek zu Berlin · Preußischer Kulturbesitz | Musikabteilung mit Mendelssohn-Archiv | Nachlass Ferruccio Busoni | Mus.Nachl. F. Busoni B II, 2540 | olim:
Mus.ep. W. Kienzl 25
|
Brief von Wilhelm Kienzl an Ferruccio Busoni (Graz, 28. März 1902), bearbeitet von Hannah Esche-Weise, in: Briefwechsel Ferruccio Busoni – Wilhelm Kienzl, hrsg. von Christian Schaper und Ullrich Scheideler, Berlin: Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin, Juni 2025: Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin, https://busoni-nachlass.org/D0102238 (5. Januar 2026: in Korrekturphase)
Download der bereinigten Lesefassung im PDF-Dateiformat (.pdf)
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<title xml:lang="de">Brief von Wilhelm Kienzl an Ferruccio Busoni (Graz, 28. März 1902)</title>
<title xml:lang="en">Letter by Wilhelm Kienzl to Ferruccio Busoni (Graz, 28 March 1902)</title>
<author key="E0301047">Wilhelm Kienzl</author>
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<resp>Prepared by</resp>
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<publisher>Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin</publisher>
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<title type="main">Ferruccio Busoni – Briefe und Schriften</title>
<title type="genre">Briefe</title>
<title type="subseries" key="E010017">Briefwechsel Ferruccio Busoni – Wilhelm Kienzl</title>
<editor key="E0300314">Christian Schaper</editor>
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<persName key="E0301047">Kienzl</persName> bittet <persName key="E0300017">Busoni</persName> um ein Autogramm
für die Festblätter des 6. Sängerbundesfests in <placeName key="E0500295">Graz</placeName>.
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<incipit>Wollen Sie so freundlich sein,</incipit>
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<measure type="folio">2 Blatt</measure>
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<condition>Der Brief ist gut erhalten.</condition>
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<handNote xml:id="major_hand" scope="major" medium="black_ink" scribe="author" scribeRef="#E0301047">Hand des Absenders Wilhelm Kienzl, Brieftext in schwarzer Tinte, in lateinischer Schreibschrift</handNote>
<handNote xml:id="archive" scope="minor" medium="pencil" scribe="archivist">Hand des Archivars, der mit Bleistift die Signaturen eingetragen, eine Foliierung vorgenommen und das Briefdatum ergänzt hat</handNote>
<handNote xml:id="archive_red" scope="minor" medium="red_pen" scribe="archivist">Hand des Archivars, der die Zuordnung innerhalb des Busoni-Nachlasses mit Rotstift vorgenommen hat</handNote>
<handNote xml:id="dsb_st_red" scope="minor" medium="red_ink" scribe="archivist">Bibliotheksstempel (rote Tinte)</handNote>
<handNote xml:id="author_2" scope="minor" medium="blue_pen" scribe="author" scribeRef="#E0301047">Hand des Absenders Wilhelm Kienzl, der mit blauem Stift Hervorhebungen im Anhang vorgenommen hat</handNote>
<handNote xml:id="gerda.busoni" scope="minor" medium="pencil" scribe="relative" scribeRef="#E0300059">Unbekannte Hand, die auf der Rückseite der letzten Seite den Absendernamen notiert hat</handNote>
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<p>Erfassung von Briefen und Schriften von Ferruccio Busoni, ausgehend von Busonis Nachlass in der Staatsbibliothek zu Berlin · Preußischer Kulturbesitz.</p>
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<p>Worttrennungen an Zeilenumbrüchen im Original mit einfachen Bindestrichen.</p>
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<p>Alle im Text vorkommenden Interpunktionszeichen wurden beibehalten und werden in der diplomatischen Umschrift wiedergegeben. Bei Auszeichnung durch XML-Elemente wurden umgebende Satzzeichen nicht mit einbezogen.</p>
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<p>Anführungszeichen wurden i. d. R. nicht beibehalten; die Art der Zeichen wurde im Attribut <att>rend</att> der entsprechenden Elemente codiert.</p>
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<p>Die Übertragung folgt den Editionsrichtlinien des Projekts. <ptr target="http://www.busoni-nachlass.org/E1000003"/>
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<lb/><title key="E0800579">Festblätter</title> zu senden?
<!--Ich konnte bisher nicht herausfinden, ob Busoni etwas an Kienzl geschickt hat. Unabhängig der MAP ist eine Sichtung der Festblätter
in der StaBi im Januar geplant, je nachdem würde ich hier noch einmal etwas hinzufügen.-->
(Lesen Sie bitte die
<lb/>folgenden Seiten!). Sie als „halber“ Grazer
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Familie Busoni war <date when-iso="1878">1878</date> in den Raum <placeName key="E0500295">Graz</placeName> gezogen, dabei hatte <persName key="E0301047">Wilhelm Kienzl</persName> selbst einen nicht geringen Anteil daran,
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<lb/>dürfen schon <hi rend="underline">gar</hi> nicht fehlen!
</p>
<p>
Aber – nicht wahr? – <hi rend="underline">recht bald</hi>, da das
<lb/>Material ehestens vert<orig>h</orig>eilt werden mu<choice><orig>ß </orig><reg>ss</reg></choice>.
</p>
<!--Im Schönberg-Brief D0100041 wurde in Kauf genommen, dass der <seg type="closer"> in der Lesefassung nicht angezeigt wird,
dafür aber eben der Anhang schon. Hier in diesem Brief geht dabei zwar etwas mehr in der Lesefassung veloren, aber der Anhang
ist weitaus wichtiger als die grüßenden Zeilen.
Trotzdem die Frage: Warum wird <seg type="opener"> in der Lesefassung angezeigt, <seg type="closer"> aber nicht?
Ist diese Unterscheidung gewollt?-->
<p>
<seg type="closer" subtype="salute">Ihnen im Voraus dankend, grüße ich Sie
<lb/>herzlich als Ihr Sie aufrichtig hoch
<lb break="no"/>schätzender
</seg>
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</seg>
</p>
<!--Hier wäre nochmal der <closer> für die Verwendung von <div>-Elementen formatiert. Leider wurde in meinen Versuchen eine zweite division von
der Lesefassung auch nicht angezeigt, sodass ich mich gegen eine solche Kodierung entschieden habe.
Falls man das Anzeigen von zwei divisions in der Lesefassung möglich machen könnte bzw. es schon möglich ist, würde ich diesen Weg auf jeden Fall präferieren.-->
<!--<closer>
<salute>Ihnen im Voraus dankend, grüße ich Sie
<lb/>herzlich als Ihr Sie aufrichtig hoch
<lb break="no"/>schätzender</salute>
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</closer>-->
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<p><hi rend="align(center) large bold space-below">Sechstes <orgName key="E0600284">deutsches
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<p>
<hi rend="indent-2 large space-above space-below">Sehr geehrte</hi>
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<hi rend="large">I</hi>m Juli dieses Jahres wird sich Alldeutschlands Sängerschaft in Graz, der Haupt
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<lb/>Freier und freudiger wird da gerade uns Deutschösterreichern das Herz schlagen, wenn es
<lb/>den gewaltigen Gedanken der unlösbaren Volksgemeinsamkeit festlich zu schönem Ausdrucke
<lb/>gebracht sieht, wenn es Tausende und Abertausende aus allen Gauen deutscher Zunge zum
<lb/>Preise eines hohen völkischen Gutes, unseres geliebten deutschen Liedes, eng und traut
<lb/>verbunden erblickt. Und dadurch gewinnt diese hehre Liedesfeier eine weit über das Alltägliche
<lb/>und andere Feste hinausragende Bedeutung, weil sie — uns um Volkst<orig>h</orig>um und Eigenart
<lb/>Ringenden Kraft verleihend — aller Welt künden soll, dass wir in der Liebe zum deutschen
<lb/>Vaterlande, in dem Streben nach dessen Größe, Macht und Herrlichkeit und in der mannes
<lb break="no" rend="dh"/>mut<orig>h</orig>igen Hut seiner höchsten Geistesschätze <hi rend="bold">eines</hi> festen Sinnes und <hi rend="bold">eines</hi> unbeugsamen
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Um diese glanzvolle Kundgebung des gesam<orig>m</orig>ten deutschen Volkes in Wort und Bild
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<lb/><title key="E0800579"><hi rend="large bold align(center) space-above">Festblätter</hi>
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<lb/>zum Feste, das Sehenswerteste unseres Alpenlandes und dann das Fest selber schildern; aber
<lb/>vor allem soll darin auch der Zusammenhang der Steiermark mit der deutschen Welt, der
<lb/>Ruhm deutschen Volkst<orig>h</orig>ums und Wesens, der Preis unseres herrlichen Liedeskleinods, sowie
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<lb/>Zuschrift.
</p>
<note type="foliation" resp="#archive" place="bottom-right">[2]</note>
<pb n="3"/>
<p rend="indent-first">
Die zwölf Hefte, in die wir unser Unternehmen t<orig>h</orig>eilen, werden in der nachstehenden
<lb/>Weise veröffentlicht werden:
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<!--Darstellung der Publikationszeiten als zwei Tabellen innerhalb von zwei Spalten.
Unschön, da Anzeige in Lesefassung die Spalteninformation ignoriert, aber theoretisch näher an der Originalsetzung.-->
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<cell>September.</cell>
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</table>-->
<p rend="indent-first">
Zuschriften sind an die <hi rend="underline" resp="#author_2">„Geschäftsführung des sechsten <orgName key="E0600284">deutschen Sängerbundesfestes</orgName>
<lb/>in <placeName key="E0500295">Graz</placeName>“</hi> zu richten.
</p>
<p rend="indent-first space-below">
<hi rend="small"><placeName key="E0500295">Graz</placeName>, im <date when-iso="1902-02">Februar 1902</date>.</hi>
</p>
<note place="margin-left" rend="rotate(-90)" resp="#gerda.busoni">Wilm. Kienzl.</note>
<p> <hi rend="align(center) space-below">
Mit treuem, deutschem Gruße</hi>
</p>
<p> <hi rend="align(center) bold large space-below">
der Festzeitungs<pc>⸗</pc>Ausschuss für das sechste <orgName key="E0600284">deutsche Sängerbundesfest</orgName> in <placeName key="E0500295">Graz</placeName>:</hi>
</p>
<p>
<hi rend="align(center)">Schriftsteller <hi rend="bold"><persName key="E0301073">Peter Rosegger</persName></hi></hi>
<hi rend="align(center) small space-below">Obmann</hi>
</p>
<table rend="align(center) space-below">
<row>
<cell>Universitäts<pc>⸗</pc>Professor</cell>
<cell>Tondichter</cell>
</row>
<row rend="bold">
<cell><persName key="E0301074">Dr. Hans von Zwiedineck<pc>⸗</pc>Südenhorst</persName></cell>
<cell><persName key="E0301075">Josef Koch Edler von Langentreu</persName></cell>
</row>
<row rend="small">
<cell>1. Obmann<pc>⸗</pc>Stellvertreter </cell>
<cell>2. Obmann<pc>⸗</pc>Stellvertreter</cell>
</row>
</table>
<p>
<hi rend="align(center)">Schriftsteller <hi rend="bold"><persName key="E0301076">Heinrich Wastian</persName></hi></hi>
<hi rend="align(center) small space-below">Schriftführer</hi>
</p>
<table>
<row>
<cell>Schriftleiter <hi rend="bold"><persName key="E0301077">Max Besozzi</persName></hi></cell>
<cell>Chefreda<choice><orig>c</orig><reg>k</reg></choice>teur <hi rend="bold"><persName key="E0301083">Karl Raab von Rabenau</persName></hi></cell>
</row>
<row>
<cell>Musikschriftsteller <hi rend="bold"><persName key="E0301078">Dr. Ernst Decsey</persName></hi></cell>
<cell>Reda<choice><orig>c</orig><reg>k</reg></choice>teur <hi rend="bold"><persName key="E0301084">Dr. Wilhelm Rullmann</persName></hi></cell>
</row>
<row>
<cell>Schriftsteller S<choice><orig>c</orig><reg>k</reg></choice>riptor <hi rend="bold"><persName key="E0301079">Karl W. Gawalowski</persName></hi></cell>
<cell><choice><abbr>Kais.</abbr><expan>Kaiserlicher</expan></choice> Rat<orig>h</orig> Custos <hi rend="bold"><persName key="E0301085">Dr. Anton Schlossar</persName></hi></cell>
</row>
<row>
<cell>Hauptschriftleiter <hi rend="bold"><persName key="E0301080">Hermann Kienzl</persName></hi></cell>
<cell>Obmann des Steirischen Sängerbundes <hi rend="bold"><persName key="E0301086">Victor</persName></hi></cell>
</row>
<row>
<cell>Tondichter <choice><abbr>u.</abbr><expan>und</expan></choice> Musikschriftsteller <hi rend="bold"><persName key="E0301047">Dr. Wilhelm Kienzl</persName></hi></cell>
<cell rend="indent"><hi rend="bold"><persName key="E0301086">Ritter von Schmeidel</persName></hi></cell>
</row>
<row>
<cell>Chefreda<choice><orig>c</orig><reg>k</reg></choice>teur <hi rend="bold"><persName key="E0301081">Karl Erasmus Kleinert</persName></hi></cell>
<cell>Buchdruckerei<pc>⸗</pc>Dire<choice><orig>c</orig><reg>k</reg></choice>tor <hi rend="bold"><persName key="E0301087">Karl Thamm</persName></hi></cell>
</row>
<row>
<cell>Schriftleiter Professor <hi rend="bold"><persName key="E0301082">Aurelius Polzer</persName></hi></cell>
<cell>Chefreda<choice><orig>c</orig><reg>k</reg></choice>teur <hi rend="bold"><persName key="E0301088">Dr. Robert Withalm</persName>.</hi></cell>
</row>
</table>
<note place="bottom" rend="tiny space-above">
Verlag des Festzeitungs<pc>⸗</pc>Ausschusses des sechsten <orgName key="E0600284">deutschen Sängerbundesfestes</orgName>. – Druckerei „Leykam“ in <placeName key="E0500295">Graz</placeName>.
</note>
<pb n="4"/>
</div>
</body>
</text>
</TEI>