Ferruccio Busoni an Philipp Jarnach arrow_backarrow_forward

Zürich · 29. November 1917

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N.Mus.Nachl. 30, 25

L Ph J. Ich habe Ihren Bf.
einfach nach Leipzig
weiter geschickt u. wir haben nun
das Recht, die Antwort abzu-
warten, bevor wir Anderes beginnen. Der Brief ist nicht Teil der Edition Busoni / Breitkopf & Härtel / Hanau 2012. Der Verlag antwortete am 5.12.1917: „Nach der Darlegung des Herrn Kapellmeister Jarnach sind wir selbstverständlich damit einverstanden, dass die handschriftlichen Klavierauszüge [zu Turandot und Arlecchino] einstweilen dort bleiben, bis die gedruckten Klavierauszüge eingetroffen sein werden. […] Herr Jarnach wird seinerzeit je einen Klavierauszug Ihrer beiden Werke von uns erhalten.“ (Breitkopf & Härtel an Busoni; Busoni / Breitkopf & Härtel / Hanau 2012, Bd. 2, S. 308).

Über die Nach-
richt, dass es nun mit dem
Wandbild
ernst wird habe ich mich
natürlich als Freund, und
sonst, gefreut. Eine entsprechende Nachricht liegt im Rahmen des Briefwechsels nicht vor. Die Fertigstellung eines ersten Stücks des Wandbildes konnte Jarnach erst über einen Monat später vermelden (vgl. seinen Brief vom 7.1.1918).

In Ihrem Bfe.
vermisse ich eine Mittheilung
bez. der Revision der Textbücher. Die Libretti zu Turandot und Arlecchino.

Mit Dank & Gruss
herzlichst

F. B.

29. Nov. 1917

L Ph J.

Ich habe Ihren Brief einfach nach Leipzig weitergeschickt, und wir haben nun das Recht, die Antwort abzuwarten, bevor wir Anderes beginnen. Der Brief ist nicht Teil der Edition Busoni / Breitkopf & Härtel / Hanau 2012. Der Verlag antwortete am 5.12.1917: „Nach der Darlegung des Herrn Kapellmeister Jarnach sind wir selbstverständlich damit einverstanden, dass die handschriftlichen Klavierauszüge [zu Turandot und Arlecchino] einstweilen dort bleiben, bis die gedruckten Klavierauszüge eingetroffen sein werden. […] Herr Jarnach wird seinerzeit je einen Klavierauszug Ihrer beiden Werke von uns erhalten.“ (Breitkopf & Härtel an Busoni; Busoni / Breitkopf & Härtel / Hanau 2012, Bd. 2, S. 308).

Über die Nachricht, dass es nun mit dem Wandbild ernst wird, habe ich mich natürlich als Freund, und sonst, gefreut. Eine entsprechende Nachricht liegt im Rahmen des Briefwechsels nicht vor. Die Fertigstellung eines ersten Stücks des Wandbildes konnte Jarnach erst über einen Monat später vermelden (vgl. seinen Brief vom 7.1.1918).

In Ihrem Briefe vermisse ich eine Mitteilung bezüglich der Revision der Textbücher. Die Libretti zu Turandot und Arlecchino.

Mit Dank & Gruß herzlichst

F. B.

29. Nov. 1917
                                                                
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29 Nov. 1917
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zu Berlin
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Dokument

doneStatus: zur Freigabe vorgeschlagen XML Faksimile Download / Zitation

Überlieferung
Deutschland | Berlin | Staatsbibliothek zu Berlin · Preußischer Kulturbesitz | Musikabteilung mit Mendelssohn-Archiv | Nachlass Ferruccio Busoni | N.Mus.Nachl. 30,25 |

Nachweis Kalliope

Zustand
Der Brief ist gut erhalten.
Umfang
1 Blatt, 1 beschriebene Seite
Hände/Stempel
  • Hand des Absenders Ferruccio Busoni, Brieftext in schwarzer Tinte, in lateinischer Schreibschrift
  • Hand des Archivars, der mit Bleistift die Signatur eingetragen hat
  • Bibliotheksstempel (rote Tinte)
  • Hand Gerda Busonis, die auf der Rückseite mit Bleistift das Datum notiert hat
Bildquelle
Staatsbibliothek zu Berlin · Preußischer Kulturbesitz: 12

Zusammenfassung
Busoni hat einen Brief Jarnachs an Breitkopf & Härtel weitergeleitet; freut sich über Jarnachs Aufnahme der Arbeit am Wandbild; hakt wegen der Textbuch-Revision seiner beiden Opern nach.
Incipit
Ich habe Ihren Brief einfach nach Leipzig weitergeschickt

Inhaltlich Verantwortliche
Christian Schaper Ullrich Scheideler
bearbeitet von
Stand
17. Mai 2022: zur Freigabe vorgeschlagen (Auszeichnungen überprüft, korrekturgelesen)
Stellung in diesem Briefwechsel
Vorausgehend Folgend
Benachbart in der Gesamtedition