Faksimile
Diplomatische Umschrift
Lesefassung
XML
Ouvert toute l’année
Plein midi
Saison d’hiver
Confort le plus moderne
Balli & C. Prop.
(?) Mai 1917 Die nachträgliche Datierung (vermutlich von Busonis, jedenfalls nicht von Hubers Hand) geht fehl; Busonis Antwort auf diesen Brief datiert vom 20. April 1917.
Mittwoch Abend

Mein lieber Freund!

Diese welsche Bombe Ein Angebot Ferdinand Helds, am Genfer Konservatorium zu unterrichten; die Beilage ist nicht mit dem Brief überliefert. sende
ich Ihnen tale-quale Ital.: so, wie es ist. mit dem
bestim̅ten Glauben, dass dieselbe doch
eine kleine Wunde schlagen wird.
Vor einem Jahr ungefähr habe ich
Ihnen auch von der Erziehung unserer
Westschweiz gesprochen Vgl. den Brief vom 3. Mai 1916. – allein
Sie haben mir darüber kein Reagens

Die nachträgliche Datierung (vermutlich von Busonis, jedenfalls nicht von Hubers Hand) geht fehl; Busonis Antwort auf diesen Brief datiert vom 20. April 1917.
Mittwoch Abend

Mein lieber Freund!

Diese welsche Bombe Ein Angebot Ferdinand Helds, am Genfer Konservatorium zu unterrichten; die Beilage ist nicht mit dem Brief überliefert. sende ich Ihnen tale-quale Ital.: so, wie es ist. mit dem bestimmten Glauben, dass dieselbe doch eine kleine Wunde schlagen wird. Vor einem Jahr ungefähr habe ich Ihnen auch von der Erziehung unserer Westschweiz gesprochen Vgl. den Brief vom 3. Mai 1916. – allein Sie haben mir darüber kein Reagens verlauten lassen, und ich nahm deshalb meine Äußerung sogar als einen Taktfehler an. Diesmal bleibe ich integer und bitte Sie, an diesen heroischen Held selbst zu schreiben! –

Am Sonntag 22. April 1917. bin ich wieder in Basel!

Herzliche und eiligste Grüße

Ihr Hans Huber

                                                                
<div xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" type="split"> <fw type="letterhead" place="top-center large"> <figure> <figDesc> Ansicht des <placeName key="E0500215">Grand Hôtel</placeName> <placeName key="E0500183">Locarno</placeName> am <placeName key="E0500216">Lago Maggiore</placeName> </figDesc> </figure> <placeName key="E0500215">Grand Hôtel</placeName> <placeName key="E0500183">Locarno</placeName> <note type="numbering" place="margin-right" resp="#archive2">19</note> </fw> <fw type="letterhead" place="margin-left" rend="majuscule align(center) tiny"> Ouvert toute l’année <lb/>Plein midi <lb/>Saison d’hiver <lb/>Confort le plus moderne <lb/><hi rend="bold">Balli &amp; C.</hi> Prop. </fw> <fw place="margin-right" rend="majuscule tiny"> <placeName key="E0500216">Lac Majeur</placeName> – <placeName key="E0500092">Suisse</placeName> </fw> <note type="dating" resp="#recipient" place="right">(?) <date when-iso="1917-05">Mai 1917</date></note> <note type="commentary" resp="#E0300314">Die nachträgliche Datierung (vermutlich von <persName key="E0300017">Busonis</persName>, jedenfalls nicht von <persName key="E0300125">Hubers</persName> Hand) geht fehl; <ref type="E010002" target="#D0100155"><persName key="E0300017">Busonis</persName> Antwort</ref> auf diesen Brief datiert vom <date when-iso="1917-04-20">20. April 1917</date>.</note> <dateline rend="right"> <fw place="center inline"> <placeName key="E0500183">Locarno</placeName>, </fw> <date when-iso="1917-04-18">Mittwoch Abend</date> </dateline> <opener><salute rend="indent">Mein lieber Freund!</salute></opener> <p rend="indent-first"> Diese welsche Bombe <note type="commentary" resp="#E0300314">Ein Angebot <persName key="E0300250">Ferdinand Helds</persName>, am <orgName key="E0600046">Genfer Konservatorium</orgName> zu unterrichten; die Beilage ist nicht mit dem Brief überliefert.</note> sende <lb/>ich Ihnen <foreign xml:lang="it">tale-quale</foreign> <note type="commentary" resp="#E0300314">Ital.: so, wie es ist.</note> mit dem <lb/>besti<choice><abbr>m̅</abbr><reg>mm</reg></choice>ten Glauben, dass dieselbe doch <lb/>eine kleine Wunde schlagen wird. <lb/>Vor einem Jahr ungefähr habe ich <lb/>Ihnen auch von der Erziehung unserer <lb/><placeName key="E0500335">Westschweiz</placeName> gesprochen <note type="commentary" resp="#E0300314">Vgl. den <ref type="E010002" target="#D0100128" n="2">Brief vom 3. Mai 1916</ref>.</note> – allein <lb/>Sie haben mir darüber kein Reagens </p></div>
2Faksimile
2Diplomatische Umschrift
2XML


verlauten lassen und ich nahm deshalb meine
Äusserung sogar als einen Taktfehler
an. Diesmal bleibe ich integer und
bitte Sie an diesen heroischen
Held selbst zu schreiben! –

Am Son̅tag 22. April 1917. bin ich wieder
in Basel!

Herzliche & eiligste
Grüsse

Ihr Hans Huber

                                                                
<div xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" type="split"><p rend="indent-first" type="split"> <lb/>verlauten lassen<reg>,</reg> und ich nahm <add place="above">deshalb</add> meine <lb/>Äu<choice><orig>ss</orig><reg>ß</reg></choice>erung sogar als einen Taktfehler <lb/>an. Diesmal bleibe ich integer und <lb/>bitte Sie<reg>,</reg> an diesen heroischen <lb/><persName key="E0300250">Held</persName> selbst zu schreiben! – </p> <p rend="indent-first"> Am <date when-iso="1917-04-22">So<choice><abbr>n̅</abbr><reg>nn</reg></choice>tag</date> <note type="commentary" resp="#E0300314"><date when-iso="1917-04-22">22. April 1917</date>.</note> bin ich wieder <lb/>in <placeName key="E0500097">Basel</placeName>! </p> <closer> <salute rend="indent-first">Herzliche <choice><abbr>&amp;</abbr><expan>und</expan></choice> eiligste <lb/>Grü<choice><orig>ss</orig><reg>ß</reg></choice>e</salute> <signed rend="align(right)">Ihr <persName key="E0300125">Hans Huber</persName></signed> </closer> </div>
3Faksimile
3Diplomatische Umschrift
3XML
[Rückseite von Textseite 1]
Mus.ep. H. Huber 63 (Busoni-Nachl. B II)
Mus.Nachl. F. Busoni B II, 2289
[1]
Deutsche
Staatsbibliothek
Berlin
                                                                
<div xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" type="split"> <note type="objdesc" resp="#E0300314">[Rückseite von Textseite 1]</note> <note type="shelfmark" place="top-left" resp="#archive"> <del rend="strikethrough">Mus.ep. H. Huber 63 (Busoni-Nachl. <handShift new="#archive3"/>B II)</del> <add place="below">Mus.Nachl. F. Busoni B II, 2289</add> </note> <note type="foliation" resp="#archive" place="top-right">[1]</note> <note type="stamp" place="margin-left" resp="#dsb_st_red"> <stamp rend="round border align(center) small">Deutsche <lb/>Staatsbibliothek <lb/><placeName key="E0500029"><hi rend="spaced-out">Berlin</hi></placeName> </stamp> </note> </div>
4Faksimile
4Diplomatische Umschrift
4XML
[Rückseite von Textseite 2, vacat]
                                                                
<div xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" type="split"> <note type="objdesc" resp="#E0300314">[Rückseite von Textseite 2, vacat]</note> </div>